Mercedes-Benz Sprinter: Die neuen Sicherheits-und Assistenzsysteme

Flexibel, verlässlich und vor allem sicher ist der Mercedes-Benz Sprinter. Dafür sind eine Reihe optionaler und serienmäßiger Sicherheits- und Assistenzsysteme erhältlich, die zum Teil bislang Pkw-Baureihen vorbehalten waren.

Ich habe im Rahmen meines Praktikums im Bereich Unternehmenskommunikation von Mercedes-Benz Vans die Möglichkeit erhalten bei einem Sprinter Safety Workshop für Journalisten auf der Daimler-Einfahrbahn in Stuttgart-Untertürkheim teilzunehmen.

Parken und Rangieren mit dem Mercedes-Benz Sprinter

Schon auf der Fahrt zum Veranstaltungsort konnten die Journalisten das erste Assistenz-System live erleben – natürlich in einem Sprinter: Auf der Daimler-Einfahrbahn schlug den Fahrzeugen aus großen Turbinen am Fahrbahnrand starker Wind entgegen – kein Problem dank des serienmäßigen Seitenwind-Assistenten. Der kann das Transporterfahren auch bei höheren Geschwindigkeiten, wie zum Beispiel auf der Autobahn, sicherer machen.

Hütchen in S-Form: Ein Sprinter mitten im Rückwärts-Parcours

Eine – wenn nicht sogar die zentrale – Herausforderung bei einem Transporter mit über sechs Metern Länge ist es, den Überblick über jeden Winkel zu behalten. Beim Einparken hilft dabei die 360-Grad-Kamera und das Park-Paket plus Flankenschutz. Um beides zu testen wurde für die Teilnehmer des Workshops ein Hütchen-Parcours aufgestellt, durch den sie rückwärts mit abgeklebten Spiegeln fahren mussten.

Dank Park-Assistent auch rückwärts zielsicher in die Lücke

Klingt herausfordernd, ist aber durch die Rückfahrkamera auch für Sprinter-Neulinge wie mich möglich: Ich durfte auch mal fahren – hat zwar ein bisschen länger gedauert als bei manch anderem, aber das System funktioniert. Auch bei mir blieben alle Hütchen stehen.

Abstands-und Spurhalte-Assistent

Auch das Fahren wird durch die Systeme einfacher und sicherer. Im Kolonnenverkehr besonders nützlich: der Aktive Abstands-Assistent DISTRONIC. Stellt der Fahrer seine Wunschgeschwindigkeit ab 20 km/h ein, hält das System automatisch den eingestellten Mindestabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug.

Bremst dieses ab und verkleinert sich dadurch der Abstand zwischen den Fahrzeugen, kann das System unmittelbar darauf reagieren und bremst den Sprinter auch bis zum Stillstand. Steht er kürzer als drei Sekunden, fährt der Transporter automatisch wieder an, bei einem Stillstand von über 3 Sekunden reicht ein kurzes Antippen des Fahrpedals oder die Reaktivierung des DISTRONIC über die Lenkradtasten und das Fahrzeug setzt sich in Bewegung. Wird eine Gefahr der Sensoren im vorderen Stoßfänger erkannt, greift der Aktive Brems-Assistenz ein und verhindert eine mögliche Kollision.

Besonders auf langen Fahrten hilft der Aktive Spurhalte-Assistent. Der warnt den Fahrer durch optische Signale und Vibrieren des Lenkrads, wenn er durch Unachtsamkeit oder Übermüdung vom Weg abkommt. Erfolgt keine Reaktion und es wird eine durchgezogene Fahrbahnmarkierung überfahren, wird das Fahrzeug durch einseitiges Abbremsen zurück auf die Spur gebracht.

Unfallforschung bei Mercedes-Benz Vans

Beim Thema Sicherheit ist auch die Unfallforschung ein wichtiges Thema. Seit 2015 beschäftigen sich Spezialistinnen und Spezialisten bei Mercedes-Benz Vans mit realen Verkehrsunfällen von Van-Baureihen und leiten daraus Potenziale für die Fahrzeugentwicklung ab, um das Segment noch sicherer zu machen.

Eine Erkenntnis: Optimale Sicht verringert das Risiko eines Unfalls. Dazu verhilft im Sprinter das neue Wet Wiper System, das die Journalisten dann neben Allrad und Berganfahrt selbst am Steilhügel testen konnten. Das System verhilft dem Fahrer auch während der Scheibenreinigung zu einem ungetrübten Durchblick, indem das Wischwasser durch die Wischerarme geleitet und direkt weggewischt wird.

Beeindruckend war beim Sprinter Safety Workshop, wie groß die Bandbreite der Fahr- und Assistenzsysteme im Sprinter ist – und wie dieses vermeintlich trockene Thema lebendig wurde. Durch das Ausprobieren und am-eigenen-Leib-erfahren konnten Journalisten selbst erfahren, welche Möglichkeiten ein Transporter in Puncto Sicherheit heute bieten kann.


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Sie unterstützt als Praktikantin seit Februar 2019 die Abteilung für Pressekommunikation bei Mercedes-Benz Vans. Ihr Vorwissen aus dem Soziologiestudium in Bamberg bringt sie vor allem bei der Konzeption von Social Intranet Inhalten ein. Ab Oktober möchte die gebürtige Fränkin dann einen Masterstudiengang in Stuttgart beginnen.