Der neue Mercedes-Benz GLB: So erwachsen waren unsere Kompakten noch nie

Mit dem neuen GLB (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 7,4-5,0 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 169-133 g/km.)* schlägt Mercedes-Benz jetzt ein weiteres Kapitel in der erfolgreichen Kompaktwagen-Geschichte auf. Und ich bin der stolze Produktmanager. Daher freue ich mich über die Gelegenheit, Ihnen das neue Auto aus meiner ganz persönlichen Perspektive vorzustellen.

Der neue GLB ist „Ready for Boarding“: Zum ersten Mal finden bis zu sieben Personen Platz in einem kompakten SUV von Mercedes-Benz. Und neben den inneren Werten gefällt mir besonders, dass der GLB optisch klare Kante zeigt: mit kurzen Überhängen vorne und hinten und der aufrechten Frontpartie mit markanten Scheinwerfern. Eine ideale Ergänzung zu dieser ehrlichen SUV-Optik sind der Allradantrieb 4MATIC und das Offroad-Technik-Paket, das den GLB noch fitter für Ausflüge abseits befestigter Straßen macht: Neben der Bergabfahrhilfe DSC umfasst es unter anderem ein zusätzliches Fahrprogramm. Dieses passt die Leistungsentfaltung des Motors, die Charakteristik der 4MATIC und die ABS-Regelung für leichtes Gelände abseits geteerter Straßen an.

Der GLB ist der größte Vertreter unserer neuen Kompaktwagen-Familie

Der neue GLB bietet reichlich Platz in allen Dimensionen: Mit 2.829 Millimetern hat er den längsten Radstand unserer aktuellen Kompaktwagen-Generation. Zusammen mit dem funktionsorientierten Greenhouse ist das maßgeblich für das großzügige Platzangebot. Die Kopffreiheit in der ersten Sitzreihe beträgt 1.035 Millimeter – ein Bestwert in diesem Segment. Möglich werden so auch einige Besonderheiten, die wir unseren Kunden in diesem Segment bisher noch nicht angeboten haben, zum Beispiel sieben Sitze. Der GLB ist ideal für elterliche Shuttledienste zum Sportverein oder zu anderen Freizeitaktivitäten: Im GLB können dann sogar noch die Freunde mitfahren. Selbst wenn die Kinder noch kleiner sind – immerhin können vier Kindersitze an Isofix-Verankerungen in den Sitzreihen zwei und drei montiert werden.

Wer GLA sagt, muss auch GLB sagen

Braucht Mercedes-Benz denn wirklich noch ein SUV im Programm? Diese Frage wird immer mal wieder gestellt. Meine Antwort ist ein klares Ja, denn SUV-Modelle und Kompakte sind wichtige Volumensegmente für uns: Mittlerweile ist jeder dritte Mercedes-Benz ein SUV, jeder vierte ein Kompaktwagen. Ein kompaktes SUV wie der GLB vereint also alle Erfolgsfaktoren unserer beiden volumenstärksten Segmente. Mit seinen Eigenschaften passt er hervorragend in unser Modellprogramm zwischen GLA und GLC. Und ohne heute schon zu viel zu verraten: Der nächste GLA bleibt sportlich-dynamisch, er wird als ein City-SUV für Lifestyle-orientierte Kunden positioniert sein. Der GLB ergänzt damit als großer und funktionaler Bruder des GLA perfekt unser Angebot im Kompakt-SUV-Segment. Man könnte auch so formulieren: „Wer GLA sagt, muss auch GLB sagen.“

Mercedes-Benz GLB: Kraftstoffverbrauch kombiniert: 7,4-5,0 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 169-133 g/km.*

Was 1997 mit der A-Klasse begann, ist längst eine internationale Erfolgsstory. Mit dem neuen GLB besteht die Kompaktwagen-Familie von Mercedes-Benz aus acht Modellen: A-Klasse, A-Klasse Limousine und A-Klasse Limousine Langversion, B-Klasse, CLA Coupé, CLA Shooting Brake und der bisherige GLA sind bereits auf dem Markt. 2018 konnten über 609.000 Kunden weltweit ein Kompaktmodell in Empfang nehmen. Seit dem Start der ersten A-Klasse 1997 wurden weltweit bereits über 6,5 Millionen Fahrzeuge dieses Segments von Mercedes-Benz ausgeliefert. Inzwischen bauen Werke in Deutschland, Ungarn, Finnland, China und jetzt auch Mexiko an der Erfolgsstory mit.

Der neue GLB zeigt offen seine Offroad-Gene

Die kraftvollen Proportionen des GLB unterstreichen das offroad-orientierte Design: Die Formgebung ist flächenbetont und arbeitet mit reduzierten Linien und präzisen Fugen. Umlaufende und schützende Claddings gliedern die Gesamtproportion und unterstreichen ebenso wie der optische Unterfahrschutz vorne und hinten den Offroad-Charakter. Die gleiche Botschaft vermitteln die aufrechte Frontpartie mit den markanten Scheinwerfern sowie die kurzen Überhänge vorne und hinten. Die muskulöse und sinnlich modellierte Fahrzeugschulter dominiert die Seitenansicht, was durch den Anstieg der Bordkante auf Höhe der C-Säule verstärkt wird.

Mercedes-Benz GLB: Kraftstoffverbrauch kombiniert: 7,4-5,0 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 169-133 g/km.*

Die über den Schweller greifenden Türen erhöhen zum einen den Einstiegskomfort, halten zum anderen die Türausschnitte von Verschmutzung frei und erhöhen den Aufprallschutz bei einem Seitencrash. Neu im Innenraum ist ein offroadartiges Rohrelement in gefräster Aluoptik, das auf der Beifahrerseite in der Armaturentafel sitzt. Der robuste Charakter des Interieurs setzt sich in der Mittelkonsole fort. Auch dort verleihen Rohrelemente in besagter Fräsoptik den Bauteilen und Bedienelementen einen konstruktiven Halt. An den Türen wird der SUV-Charakter durch den horizontalen Haltegriff unterstrichen, der sich ab der Ausstattungslinie Progressive ebenfalls wie ein gefrästes Alurohr kraftvoll in die Gesamtskulptur der Türverkleidung einfügt.

Natürlich bietet der GLB alles, was unsere anderen Kompakten auch haben

Je nach Ausstattung kann der GLB dank seiner Kamera- und Radarsysteme bis zu 500 m vorausschauen und in bestimmten Situationen teilautomatisiert fahren, zum Beispiel durch die komfortable Anpassung der Geschwindigkeit vor Kurven, Kreuzungen oder Kreisverkehren durch den Aktiven Abstands-Assistenten DISTRONIC unter Rückgriff auch auf Karten- und Navigationsdaten.

Mercedes-Benz GLB: Kraftstoffverbrauch kombiniert: 7,4-5,0 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 169-133 g/km.*

Die optionalen MULTIBEAM LED Scheinwerfer ermöglichen eine schnelle und präzise elektronisch gesteuerte Anpassung des Fahrlichts an die aktuelle Verkehrssituation. Mit dem Adaptiven Fernlicht-Assistenten Plus kann das Fernlicht immer eingeschaltet bleiben. Der neue GLB greift auf die vierzylindrigen Otto- und Dieselmotoren zurück, die zur Neuauflage der kompakten Baureihen komplett erneuert wurden. Der Zweiliter-Diesel (OM 654q) erfüllt dank einer weiter ausgebauten Abgas-Nachbehandlung bereits die erst ab 2020 verbindliche RDE (Real Driving Emissions) der Stufe 2 und ist nach Euro 6d zertifiziert. Und natürlich ist das intuitiv bedienbare Infotainmentsystem MBUX (Mercedes-Benz User Experience) ebenso an Bord.

Ein Auto, wie für mich gemacht

Ich hatte das Glück und die Freude, von Anfang an in dem Team zu sein, das den GLB auf die Räder gestellt hat. Es ist klasse, ein Auto vom Konzeptheft bis zur Markteinführung zu begleiten. Und in dem Fall kommen Neigung und Beruf wirklich perfekt zusammen. Mein Herz schlägt schon lange für SUV: Aus DaimlerChrysler-Zeiten versteckt sich noch ein Jeep Wrangler in meiner Garage, mit dem ich sogar schon Offroad-Wettbewerbe gefahren bin. Und ich brauche den Platz, den der GLB bietet: Ich habe drei Kinder und jede Menge Hobbies mit hohem Transportbedarf, vom Fahrrad bis zum Surfbrett. Meine Affinität zum GLB haben auch die Werbekollegen erkannt: Der stilisierte Zielkunde, an dem sich die Agenturen bei der Konzeption ausrichten sollen, trägt den Namen „Jürgen L.“.


*Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um die „NEFZ-CO2-Werte“ i.S.v. Art. 2 Nr. 1 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet.

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Jürgen Leiter ist gebürtiger Franke und studierte Wirtschaftsinformatik an der Berufsakademie Stuttgart. Nach sechs Jahren im After-Sales-IT-Bereich der deutschen Vertriebsorganisation von Mercedes-Benz wechselte er 1998 in die Konzernzentrale nach Stuttgart. 2009 folgte schließlich der Schritt ins Produktmanagement. Seit 2015 trägt er Verantwortung als Produktmanager des neuen GLB. Nach 30 Jahren beim Daimler macht ihm alles Spaß, was vier Räder hat und Krach macht: vom großen Offroader bis zum ATV. Als Ausgleich fährt er Mountainbike und betreibt Wassersport. Am liebsten reist er mit seiner Familie so oft und so weit wie möglich, der Fokus liegt auf Asien und Australien.