Elektroauto smart EQ fortwo und forfour: Ich bin ein Held der Stadt

Wer bin ich? 1997 habe ich mich zum ersten Mal im Licht der Öffentlichkeit gezeigt – auf der Internationalen Automobilausstellung. Ich war ganz gespannt, wie mich die vielen Besucher finden würden. Schließlich hatte die Welt so etwas wie mich noch nicht gesehen: ein Fahrzeug, das Nachhaltigkeit in seinen Genen trägt.

Mein Erfinder hat von mir als pfiffigem, günstigem und umweltfreundlichem Stadtflitzer geträumt. Zwei Personen sollte ich mitnehmen können und mindestens eine Kiste Sprudel – tatsächlich passen gleich mehrere Kisten in meinen Kofferraum. Mein Name ist eine Kombination aus Swatch (Schweizer Uhrenmarke), Mercedes und dem englischen Begriff für Kunst „art“: smart.

Positive CO2-Bilanz bei der Produktion

Über 20 Jahre ist es nun her, dass ich mit rekordverdächtigen Kompaktmaßen erstmals im französischen Hambach vom Band gelaufen bin. Mit hocheffizienten Abläufen und direkt auf dem Werksgelände ansässigen Lieferanten als Systempartner hat auch meine Produktionsstätte, das Werk Hambach, Maßstäbe gesetzt. Das gilt übrigens auch heute noch: Seit Anfang 2018 kommen 100 Prozent des benötigten Stroms aus erneuerbaren Energiequellen, was sich in der CO2-Bilanz jedes dort hergestellten Fahrzeugs positiv niederschlägt.

Kein Wunder, dass hier in Zukunft ein kompaktes Elektrofahrzeug von Mercedes-Benz unter der neuen Produkt- und Technologiemarke EQ gefertigt werden soll. Aus meiner Sicht könnte das nicht besser passen! Ich selbst werde künftig auch in dem Land heimisch, das schon heute mehr als 100 Millionenstädte hat: China. Aber dazu nachher mehr.

smart der 1. Generation in Rom

smart ist in fast jeder großen Stadt unterwegs

Heute, 21 Jahre später, sind immer noch viele Vertreter meiner ersten Generation in den Metropolen der Welt unterwegs. Beispielsweise entstammen rund 3,9 Prozent aller rund 17.000 derzeit in Paris zugelassenen smart den frühen Baujahren 1998 bis 2000. In und um Rom (Statistikgebiet Provinz Rom) sind es von aktuell fast 131.000 meiner Familie sogar knapp 4,8 Prozent. Die Provinz Mailand legt in Sachen Loyalität tatsächlich noch einen Zehntelpunkt drauf: 4,9 Prozent von den aktuell 32.600 dort zugelassenen smart sind den Baujahren 1998 bis 2000 zugeordnet. Das freut mich natürlich sehr, denn eine lange Nutzungsdauer schont nicht nur Ressourcen, sondern zeugt obendrein von einer Nutzerzufriedenheit.

Die Parkplatzsuche ist Geschichte

Dafür gibt es guten Grund: Immer mehr Menschen zieht es in die Stadt. Platz und Zeit werden jedoch immer knapper. Da wird der smart zum Helden der Stadt, mit dem weder die Parkplatzsuche noch die engen Gassen in den Städten Südeuropas ein Problem sind.

Hört sich ganz danach an, als werde die Vision Realität. Aber, ob ich auch zu mehr Lebensqualität in der Stadt beitrage? Tom Jetter fährt selbst smart – und er arbeitet bei smart. Sein Job ist es, das Leben in der Stadt durch clevere digitale Services zu erleichtern. Er muss es wissen:

Parken in der Stadt nervt und ist eine der größten Herausforderungen in unseren Städten: 15 Minuten dauert die Parkplatzsuche im Durchschnitt. Mit einem smart sind es 7 und mit unserem digitalen Service „ready to park“ 0 Minuten, weil man einen Parkplatz bequem per App reservieren kann. Es gibt also keinen besseren Helfer als Dich! Mit Dir kann man sich geschickt durch die Stadt schlängeln – wie mit einem Roller. Wenn es regnet, habe ich allerdings ein Dach über dem Kopf.

Tom Jetter entwickelt bei smart digitale Services für mehr Lebensqualität in der Stadt

Dieser Parkvorteil entlastet nicht nur die Nerven meiner Fahrer, sondern auch die Stadt. Vielleicht habt Ihr schon mal Bilder von mir in den verrücktesten Parkvariationen gesehen? Egal, ob mit zwei oder vier Türen – ich bin ein echtes Platzwunder und verringere dadurch den Flächenbedarf in den Innenstädten. Effiziente Parkraumnutzung ist eines der Stellschrauben, wenn wir an mehr Lebensqualität in der Stadt denken.

smart der 2. Generation in Rom

smart EQ fortwo und forfour: Das Elektroauto

Dass Raum eines der Qualitätskriterien für lebenswerte Städte ist, habe ich in letzter Zeit öfter gehört – da scheint also etwas dran zu sein! Doch wenn ich einen Blick in die Nachrichten werfe, merke ich, dass noch etwas anderes den Städten zu schaffen macht: ihre Luftqualität. Der Trend geht daher klar in Richtung Elektromobilität – ein Trend, dem wir früh haben Taten folgen lassen:

Bereits die ersten Fahrzeugstudien in den 1990er-Jahren hatten einen Elektromotor. 2007 startete in London dann eine Testflotte, um das Antriebskonzept im Alltagsbetrieb zu erproben. 2012 ging der smart electric drive in die Serienfertigung. Seit 2017 sind alle drei Karosserievarianten auch als elektrisch angetriebene smart EQ Modelle (smart EQ fortwo – Stromverbrauch kombiniert: 15,7–13,9 kWh/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km; smart EQ fortwo cabrio – Stromverbrauch kombiniert: 15,8–13,9 kWh/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km und smart EQ forfour – Stromverbrauch kombiniert: 16,4–14,5 kWh/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km)** erhältlich. Wir sind damit der weltweit erste und einzige Autohersteller, der seine gesamte Modellpalette sowohl mit Verbrennungsmotoren als auch batterieelektrisch anbietet. Und bald auch nur noch elektrisch!

Zwei seriennahe Studien des „Micro Compact Car“, 1994

Seit 2018 gehört meine Elektrovariante daher fest zur neuen Mercedes-Benz Cars EQ-Familie. Und nicht nur das: Ich bin sogar das erste Serienfahrzeug der neuen Produkt- und Technologiemarke. So wie es sich für einen Pionier der Stadt gehört, wird meine komplette Flotte sukzessive auf elektrische Antriebe umgestellt. Bereits 2017 haben wir damit begonnen und planen bis 2020 in allen europäischen Märkten nachzuziehen. Ich bin heute da, wo ich immer hinwollte! Darauf ausruhen? Für mich und mein Vordenker-Gen ausgeschlossen: Zusammen mit Geely möchte ich die große Welt noch weiter erobern – mit neuen Modellen, dem Einstieg in neue Segmente und globalem Wachstum.

Meine nächste Generation wird deshalb in einem 50:50 Joint Venture von Geely und Daimler entwickelt und in China gebaut. Ich könnte mir keinen besseren Partner an meiner Seite für das nächste Kapitel der smart-Geschichte vorstellen. Als gleichwertige Partner setzen wir uns dafür ein, meine Idee und meinen Pioniergeist in noch mehr Städte zu tragen – und damit die Marke smart weltweit zu fördern.

smart gestaltet die Zukunft der Mobilität mit

Und da ist noch lang nicht Endstation: Die Möglichkeiten der Digitalisierung ebnen mir den Weg in die Zukunft! Einen Vorgeschmack geben die digitalen Services, die um mich herum entwickelt worden sind – sie sorgen für mehr Flexibilität und weniger Verkehr in der Stadt. SHARE NOW ist mit 31 Standorten weltweit der globale Marktführer beim vollflexiblen Carsharing. smart stellt mit mehr als 3.000 elektrisch betriebenen Fahrzeugen einen wesentlichen Teil der Flotte. So einen Service gibt es jetzt auch für Privatkunden, oder Tom?

Genau! Heute erleichterst Du Deinem Kunden nicht nur die Parkplatzsuche, sondern das Stadtleben über die Fahrzeuggrenzen hinaus: Mit den ready to-Services und der ready to App wirst Du zum Connected Car. Über smart ‚ready to park‘ können sich Deine Besitzer beispielsweise einen Parkplatz vorreservieren und so viel Zeit sparen. ‚Ready to share‘ ermöglicht zudem unkompliziertes, privates Carsharing: Innerhalb von Sekunden können autorisierte Nutzer mit ihrem Smartphone den smart von Freunden öffnen. Studienergebnisse zeigen, dass Privatfahrzeuge 94 Prozent ihrer Zeit ungenutzt bleiben. Somit trägt das private Teilen zur nachhaltigen Nutzung des Autos bei und bietet darüber hinaus die Chance, Familie und Freunde von Elektromobilität zu überzeugen.

Die smart ready to App

Ich bin jetzt schon irrsinnig gespannt, wie ich die Zukunft der Mobilität künftig mitgestalte. Die Fahrzeugstudie smart vision EQ fortwo zeigt bereits sehr eindrücklich, wo die Reise hingehen kann: Das autonom fahrende Auto holt seine Passagiere direkt am gewünschten Ort ab und verzichtet dabei gänzlich auf Lenkrad und Pedale. Als erstes Konzeptfahrzeug verkörpert es alle vier Säulen der CASE-Strategie von Daimler: „Connected“, „Autonomous“, „Shared“ und „Electric“.

Der smart vision EQ fortwo

Man hat also noch viel mit mir vor!


*Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um die „NEFZ-CO2-Werte“ i.S.v. Art. 2 Nr. 1 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet.

** Stromverbrauch und Reichweite wurden auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Stromverbrauch und Reichweite sind abhängig von der Fahrzeugkonfiguration. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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Der smart trägt Nachhaltigkeit in seinen Genen. Seit 21 Jahren ist er in unseren Städten unterwegs und ist durch seine pfiffige, umweltfreundliche und günstige Art ein perfekter Stadtflitzer. Seit 2018 gehört er mit seiner Elektrovariante auch zur Mercedes-Benz Cars EQ-Familie.