Smart Cities: Was moovel von Barcelona lernen kann

Wer nach Barcelona kommt, hat wahrscheinlich eine sehr genaue Vorstellung seines Aufenthalts: Sightseeing, Tapas, guter spanischer Wein, eine Besichtigung der berühmten Sagrada Família und vielleicht etwas Shopping stehen für die meisten Besucher auf der Agenda. Und all das ist Barcelona, oder?

Schlendert man durch die belebten Straßen der Stadt und betrachtet das Treiben, fällt auf, dass das Zusammenspiel von Bewohnern, Touristen, Fahrzeugen und dem öffentlichen Nahverkehr sehr gut funktioniert. Für eine Großstadt geht es hier erstaunlich entspannt auf den Straßen zu. Das hat einen guten Grund, denn die katalanische Metropole ist Vorreiter in Sachen Smart City.

Ein Kreisverkehr in der Innenstadt von Barcelona

Unter Smart Cities versteht man intelligente Städte, die die Bereiche Energie, Mobilität Stadtplanung, Verwaltung und Kommunikation so miteinander vernetzen, dass es die Nachhaltigkeit fördert und die Lebensqualität der Bewohner steigert. Das ganzheitliche Konzept soll Smart Cities im Vergleich zu anderen Städten effizienter, fortschrittlicher und nachhaltiger gestalten. Für die Umsetzung werden häufig neue Technologien und Innovationen eingesetzt.

Barcelona ist ein Vorzeigebespiel für eine europäische Smart City und tut einiges dafür, die Lebensqualität seiner Bewohner in vielen Bereichen zu verbessern. Vor zwei Jahren wurden in der Innenstadt sogenannte Superblocks eingerichtet. Dabei handelt es sich um Häuserblöcke, in denen der Verkehr auf ein Minimum beschränkt ist. Statt Autolärm und viel Verkehr gibt es viele Fußgänger, Radfahrer und Grünanlagen. In der ganzen Stadt geben eingebaute Sensoren auf den Straßen Auskunft über die Parkplatzauslastung.

Bereits im Jahr 2012 hat Barcelona die Linienführung des Busnetzwerkes verändert, was die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs für die Bewohner deutlich vereinfachte. Die Müllabfuhr bekommt durch Datenlaser mitgeteilt, welche Mülltonnen geleert werden müssen. Auch die flächendeckende W-Lan-Ausstattung in Barcelona gibt es so in keiner anderen spanischen Stadt. Die Grünanlagen von Barcelona sind mit intelligenten Bewässerungssystemen ausgestattet, die die Feuchtigkeit im Boden messen, um nicht unnötig Wasser zu verbrauchen.

Das beliebte Touristenziel ist ohne Frage auch ein Vorbild was Mobilität und Stadtplanung angeht und verdient es durchaus, den Namen “Smart City” zu tragen. Kein Wunder also, dass auch der Smart City Expo World Congress jedes Jahr in Barcelona stattfindet. Messeeingang des Smart City Expo World Congress in Barcelona

An drei Tagen stellen Städte, Verkehrsverbünde und Anbieter von innovativen Mobilitätslösungen ihre Konzepte für die Smart City vor. Auch wir haben die Plattform schon zum zweiten Mal genutzt, um uns von der Stadt und von der Expo für weitere moovel-Services inspirieren zu lassen, das Produktportfolio und die Visionen von moovel vorzustellen. Denn auch moovel arbeitet gemeinsam mit Städten und Verkehrsunternehmen Tag für Tag daran, Mobilität so einfach und zugänglich wie möglich zu gestalten, um Städte weltweit smarter zu machen.

Einen großen Anteil dazu trägt die Mobility-as-a-Service Plattform von moovel bei, die es den Partnern ermöglicht, ihre eigene App passend zu ihrer Stadt oder ihrem Unternehmen zu gestalten. So können verschiedene Mobilitätsanbieter in einer App gebündelt werden und der Nutzer kann ganz einfach das gewünschte Fortbewegungsmittel suchen, vergleichen und buchen. Die moovel MaaS Plattform unterstützt so Städte und Verkehrsverbünde dabei, Mobilität zugänglicher zu gestalten und so die Lebensqualität in Städten zu erhöhen.Stand von Moovel

Eine weitere Lösung von moovel ist der on-demand Ridesharing Service, der erstmals im Juni 2018 in Stuttgart eingeführt wurde, um Mobilität in der Innenstadt noch flexibler und benutzerfreundlicher zu gestalten. Die Bedürfnisse von Stadtbewohnern verändern sich stetig und Mobilität soll jederzeit auf Abruf verfügbar sein. Neben dem Service in Stuttgart startete im vergangenen Oktober auch der FlexLA on-demand Service in Los Angeles, Kalifornien.

Die FlexLA Flotte besteht aus Mercedes-Benz Metris und Mercedes-Benz GLC Plug-In Hybrid Fahrzeugen und ermöglicht den Nutzern App-basierte Sammelfahrten. Der on-demand Ridesharing Service gilt als Ergänzung des öffentlichen Nahverkehrs und fügt sich nahtlos in das bestehende System ein.Eine Frau mit einem Handy in der Hand vor dem Moovel Stand

Diese Lösungen sind nur zwei Beispiele dafür, was moovel in Kooperation mit Städten und Nahverkehrsverbünden umsetzt. Mit dem Joint Venture der Daimler AG und BMW Group wird bald noch mehr Mobilität aus einer Hand angeboten. moovel und ReachNow werden dabei ihre Kräfte bündeln, um eine globale Moblity-as-a-Service Plattform zu schaffen. Darin besteht ein großer Hebel, moovel‘s Vision „A World Without Traffic Jams“ näher zu kommen.


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Julia Markiewicz verantwortet Influencer Relations und Social Media Communications bei moovel. Die freien Gestaltungsmöglichkeiten, spannenden und vor allem vielseitigen Themen und das geniale Team liebt sie an ihrem Job.