Model Franziska Knuppe über Autos, die DTM und She’s Mercedes

Bei meiner ersten Mitfahrt in einem DTM-Auto vor vielen Jahren hatte ich fast die ganze Zeit über die Augen geschlossen. So viel Angst hatte ich damals.

Wenn ich heute wie zuletzt in Hockenheim eine sogenannte „Taxifahrt“ machen darf, ist das ganz anders: Ich liebe es, im Renntaxi über die Strecke zu heizen. Bei meiner letzten Fahrt mit Bernd Mayländer saß ich die ganze Zeit über strahlend wie ein Kind im Auto.

Ich mag etwas skeptisch schauen, aber tatsächlich hatte ich hier bei meiner Taxifahrt mit Bernd Mayländer (r.) riesigen Spaß

Egal ob bei der DTM oder privat: Ich mag Autos ganz grundsätzlich – und schnelle Autos. Die Strecke ist mir dabei nicht so wichtig, wobei ich auf dem Hockenheimring mit dem Mercedes-AMG C 63 DTM auch schon selbst Fahr-Erfahrungen gesammelt habe. Vor allem in den extremen Spitzkurven habe ich Spaß! Als Zuschauer bei der DTM waren mein Mann und ich auch schon öfters, zum Beispiel in Zandvoort in den Niederlanden und am Norisring – damals war ich sogar hochschwanger. Meine heute 11-jährige Tochter wurde also schon früh mit dem Motorsport in Kontakt gebracht, der ihre Eltern so gepackt hat.

Angefangen hat das bei uns mit der Formel 1 vor 20 Jahren in der Michael-Schumacher-Ära. Da haben wir jedes Wochenende Formel 1 geschaut – also wirklich jedes Wochenende! Irgendwann sind wir dann zur DTM gewechselt. Zugegeben, wenn du eine eigene Familie gründest, rücken natürlich erst mal andere Dinge in den Vordergrund. Aber inzwischen ist das DTM-Fieber wieder da. Unsere Tochter ist jetzt in einem Alter, in dem wir sie auch mit an die Rennstrecke nehmen. Und klar, sie findet es genauso toll, in der Boxengasse hautnah mit dabei zu sein.

Thore Schölermann, Laura Wontorra, ich, David Coulthard, Oliver Pocher und Bernd Schneider (v.l.n.r.)

An DTM-Tagen mag ich auch besonders dieses Gefühl beim Ankommen: Die vielen begeisterten Menschen, die ihr ganzes Wochenende an der Rennstrecke verbringen – und deren Freude für den Motorsport du sofort spürst. Ich finde es toll, welche Leidenschaft die Leute haben, wie sie dem Renn-Zirkus hinterher reisen und diese spezielle Fan-Liebe entwickeln. An einem DTM-Rennwochenende haben einfach alle so ein Strahlen im Gesicht!

Dabei geht es am Ende ja eigentlich „nur“ um Autos. Aber zu denen haben wir Deutschen eben ein sehr inniges Verhältnis. In vielen anderen Ländern sind Autos reine Fortbewegungsmittel. In Paris ist so gut wie jedes Auto zerbeult und es interessiert niemanden. Wir hingegen pflegen unsere Autos am Sonntag und wenn einer eine Beule reinmacht, dann ist gleich großes Theater.

Privat fahren mein Mann und ich trotz unserer PS-Leidenschaft keinen Sportwagen, sondern einen Mercedes-AMG G 63. Wenn man will, kann man auch damit extrem schnell fahren, was ich auch mal gerne tue – natürlich immer regelkonform. Aber vor allem fühle ich mich im G wahnsinnig sicher und fahre gerne damit, auch lange Strecken. Ehrlich gesagt bin ich ohnehin eine viel bessere Selbstfahrerin als Beifahrerin – da quatsche ich halt gerne dazwischen. Aber wer tut das nicht?

Mit Mercedes verbinde ich aber nicht nur meine Auto- und DTM-Leidenschaft, sondern auch eine langjährige Partnerschaft als Markenbotschafterin. Diese Zusammenarbeit hat mir immer wieder neue Möglichkeiten eröffnet und mich von Fashion Weeks über Fußball-Turniere auch an Rennstrecken geführt. Vor 15 Jahren konnte ich die anderen Frauen an den Rennwochenenden gefühlt noch mit Handschlag begrüßen, so wenige waren es. Mittlerweile hat sich das aber total geändert, was mich persönlich wirklich freut.

Genau diese auf den ersten Blick unterschiedliche Welten werden auch bei der Initiative She’s Mercedes miteinander verbunden: Anknüpfungspunkt ist zwar das Auto, es werden parallel aber auch erfolgreiche Frauen gezeigt, die zum Beispiel eigene Unternehmen gegründet haben oder ihre Projekte umsetzen.

Kein Boxenstopp, aber immerhin ein Stopp in der Box bei Maro Engel (l.)

Bei She’s Mercedes geht es darum, zu zeigen, wie sich Frauen gegenseitig unterstützen können. Mercedes bringt hier über die Marke spannende Frauen aus unterschiedlichen Bereichen wie Kultur, Wissen, Karriere oder auch Mode zusammen und schafft damit eine Plattform für Networking. Und wenn dabei am Ende die eine oder andere noch wie ich ihre Leidenschaft für den Motorsport entdeckt – ich kann es verstehen.


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Franziska Knuppe ist ein deutsches Model und Markenbotschafterin für She's Mercedes.

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