„Hej, EQ!“: Von Elchen, Einhörnern und E-Mobilität

Für viele Menschen ist Schweden vor allem das Land der Elche. Wenn ich in meiner Heimat unterwegs bin, begegne ich unserem durch die Wälder trottenden Nationaltier allerdings eher selten. Mich begeistern vielmehr unsere smarten Einhörner: milliardenschwere Startups wie Spotify oder SoundCloud.

Sie alle konnten in diesem Innovations-Biotop entstehen, denn Schweden sind ausgesprochene „Early Adopters“, die neuen Ideen offen gegenüberstehen. Deshalb passt es perfekt, dass wir den ersten rein elektrischen Mercedes-SUV der Marke EQ in Stockholm vorstellen.

Schweden können mehr als Möbel verkaufen, die gut aussehen. Wir können auch mehr als Köttbullar und ABBA, um gleich die nächsten Klischees abzuräumen. Die Region rund um Stockholm hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend zu einer Konkurrenz für das Silicon Valley entwickelt: Hier werden neue Geschäftsmodelle erdacht und direkt in die Praxis umgesetzt.

EQC (Stromverbrauch kombiniert: 22,2 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km, Angaben vorläufig*)

Schweden ist (heimlicher) Innovations-Europameister

Laut Bloomberg Innovation Index steht Schweden mittlerweile sogar auf Rang zwei der innovativsten Nationen weltweit – hinter Südkorea. Woran das liegt? Die Digitalisierung wird nicht etwa als Bedrohung, sondern als Chance gesehen. Junge, innovativ denkende Geister treffen dabei auf eine aufgeschlossene Gesellschaft, die beherzt zugreift, wenn neue Ideen den Alltag bereichern.

Vielleicht sollten die schwedischen IT-Kreativen etwas lauter trommeln, doch das ist nicht unsere Art. Laut werden wir höchstens, wenn unser Eishockeyteam mal wieder Weltmeister wird. Die Digitalisierung jedenfalls gehört inzwischen mindestens so zum schwedischen Alltag wie … naja, Köttbullar und Abba..

Gleichzeitig bleiben Nachhaltigkeit und die Bewahrung der Umwelt im Fokus. Der Grund dafür ist so klar wie die Luft in Lappland: unsere Seen, Inseln, Küsten, dem Meer, endlose Wälder und Weiten. Die Verbundenheit mit der Natur prägt die Menschen in meiner Heimat seit Jahrhunderten. Und sie hat Schweden früher als andere Nationen veranlasst, ihr Handeln auf den Erhalt unserer Umwelt auszurichten.

Dazu gehört auch, dass das Land den Wechsel zu einer Gesellschaft frei von fossilen Energieträgern vorantreibt. Auch deshalb passt die Weltpremiere unseres rein elektrischen EQC (Stromverbrauch kombiniert: 22,2 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km, Angaben vorläufig.*) so gut nach Stockholm.

EQC (Stromverbrauch kombiniert: 22,2 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km, Angaben vorläufig*)

Schweden mögen Taten noch mehr als Worte

Zwar denken viele beim Stichwort „Elektromobilität in Skandinavien“ zuerst an Norwegen, doch ich glaube nicht, dass wir Schweden uns hinter unseren Nachbarn verstecken müssen. Es ist auch ein stückweit unsere Mentalität, Taten für sich sprechen zu lasen.

Und das tun wir: Wenn ich Stockholm oder Göteborg unterwegs bin, begegnet mir E-Mobilität sprichwörtlich an jeder Ecke: ob in Form von Ladesäulen oder speziellen Parkflächen. Beim Anteil der Elektromodelle an den Zulassungen lagen wir im vergangenen Jahr mit 6,3 Prozent weltweit an zweiter Stelle (hinter Norwegen) und weit vor allen anderen europäischen Ländern. Auch China kann da nicht mithalten.

Das kommt nicht von ungefähr: Die Politik hat die Förderung von Elektromobilen in den vergangenen Jahren gezielt ausgebaut. Elektrifizierte Fahrzeuge in Schweden sind für fünf Jahre von der Kraftfahrzeugsteuer befreit und werden mit einer Prämie von bis zu umgerechnet 6.000 Euro gefördert.

Bis heute gibt es mehr als 2.500 Ladestationen für E—Autos – in den kommenden fünf Jahren soll sich diese Zahl verdoppeln. Ich bin mir sicher: Die Erfolgsstory „Elektromobilität in Schweden“ ist noch längst nicht zu Ende. Und mit unseren EQ-Fahrzeugen werden wir das ein oder andere Kapitel beisteuern.

Bühne frei im Artipelag: Hej, EQC!

Als Bühne für den ersten Auftritt unseres ersten Mercedes-Stromers, EQC, haben wir bewusst einen Ort ausgewählt, der wie kaum ein anderer die Verbindung von Natur und Nachhaltigkeit symbolisiert. Björn Jakobsen, Gründer von BabyBjörn, hat mit seinem „Artipelag“ einen einmaligen Ort vor den Toren Stockholms geschaffen, an dem Kultur, Natur und Kunst zu einer einzigen Erlebniswelt verschmelzen.

Der EQC ist  mehr als ein weiteres Modell in unserer umfangreichen Produktpalette – es ist der Startschuss für eine neue Ära der Mobilität bei Mercedes-Benz, ein absoluter Meilenstein unserer 132-jährigen Unternehmensgeschichte.

Das beginnt schon mit seinem klaren, zukunftsweisenden Design – auch das passt natürlich gut nach Skandinavien. Für mich macht ihn das zu einem absoluten Vorreiter einer neuen Elektroästhetik. Die Designsprache, zusammen mit seiner anspruchsvollen Fahrdynamik dank zweier Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse mit zusammen 300 Kilowatt Leistung, machen den EQC zum Mercedes-Benz unter den Elektroautos.

Hinzu kommt: Durch seine intelligenten Betriebsstrategie ist eine elektrische Reichweite von mehr als 450 km nach NEFZ möglich. Und bei Komfort, Sicherheit und Qualität glänzt er mit echten Mercedes-Qualitäten.

EQC (Stromverbrauch kombiniert: 22,2 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km, Angaben vorläufig*)

Der EQC ist erster Spross und Wegbereiter unserer wachsenden Elektro-Familie. Wir werden das gesamte Pkw-Portfolio von Mercedes-Benz elektrifizieren und unseren Kunden in jeder Baureihe mindestens eine elektrifizierte Alternative anbieten – insgesamt mehr als 50 Modelle.

Der neue EQC ist unser Startsignal für die Kraft des Neuen. Deshalb heißt es: „Hej EQC!“ für Mercedes-Benz auch „Hej Mobilität der Zukunft!“ Und was meine Heimat angeht, bin ich mir sicher, dass man beim Stichwort „Schweden“ außer an Elche bald auch an Einhörner denkt – und vor allem auch an E-Mobilität.

Hier geht’s zu den Infos rund um den EQC und den technischen Daten.


*Angaben zum Stromverbrauch und den CO2-Emissionen sind vorläufig und wurden vom Technischen Dienst ermittelt. Die Angaben zur Reichweite sind ebenfalls vorläufig. Eine EG-Typgenehmigung und Konformitätsbescheinigung mit amtlichen Werten liegen noch nicht vor. Abweichungen zwischen den Angaben und den amtlichen Werten sind möglich.


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Ola Källenius verantwortet im Vorstand der Daimler AG die Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung. Im schwedischen Västervik geboren, begann er nach seinem Studium in Stockholm und Sankt Gallen 1993 seine berufliche Laufbahn bei der damaligen Daimler-Benz AG.

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