RACE Scout: Perfekter Partner für den Kundensport

Dubai Racetrack. 24h-Rennen. Vor mir: Ein junger Daimler-Mitarbeiter. In meiner Funktion als Markenbotschafter für Mercedes-AMG kenne ich ihn schon seit vielen Jahren. Er präsentiert mir eine sogenannte „Applikation“. Eine neue App namens Race Scout.

Ich bin fünffacher DTM-Champion, bereise Rennstrecken auf der ganzen Welt und treffe beinahe täglich Teams und Fahrer aus allen erdenklichen Winkeln der Erde. Aber der einzige Gedanke, den ich gerade beim Zuhören hege, ist: Wieso gab es so etwas nicht schon früher?

Es existieren mittlerweile unzählige Rennteams in den unterschiedlichsten Fahrzeugklassen weltweit – davon alleine über 50 bei Mercedes-AMG. Große und kleine Rennteams. Professionelle und weniger professionelle. Rennserien auf beinahe jedem Kontinent. Von Japan bis Amerika. Wettbewerb wohin man schaut.

Seit rund 30 Jahren bewege ich mich in dieser Motorsportwelt. Gefühlt noch länger kriege ich immer dieselben Fragen gestellt. Egal, wo ich bin. Eine Sache bewegt alle: „Bernd, kennst Du einen guten Fahrer? Bernd, kennst Du ein gutes Team?“. Ein gutes Netzwerk ist in diesem Sport eben immens wichtig.

 

Race Scout: Tinder für den Kundensport

 „…durch diese App kann nun jeder Fahrer, jedes Team und jede Marke sein passendes Gegenstück finden – quasi Tinder für den Kundensport.“, erzählt mir der Daimler-Jungspund. „Wir bringen hier unsere verschiedenen Kundengruppen zusammen, die sich suchen. Und das Praktische ist, dass man dabei nicht mal seine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse benötigt. Chatten kann man direkt über die App.“

Wow. Das hört sich logisch an. Aber sind nicht zum Großteil die besten Ideen so naheliegend und simpel, dass sie erst dadurch zünden? Während ich noch rätsle, was Tinder denn eigentlich ist, stelle ich mir auch die Frage, warum ich nicht selbst auf so eine Idee kam. Vielleicht könnte es ja daran liegen, dass ich bisher recht wenig Erfahrung in digitalen Dingen habe, beziehungsweise nicht wüsste, wie man eine solche App programmiert.

Ein eigener Bereich für die Umsetzung von Ideen: Lab1886

Zusätzlich erfahre ich, dass Mercedes-AMG Kollegen mit dem Geschäftsführer Tobias Moers die Eingebung hatten und sie innerhalb weniger Wochen umgesetzt haben.

Ich wusste nicht, dass so etwas so schnell gehen kann. „Tut es normalerweise auch nicht, Bernd“, unterbricht mich der Daimler-Kollege, der so jung aussieht, dass er mein Sohn sein könnte. „Aber wir haben seit einiger Zeit bei der Daimler AG extra einen eigenen Bereich mit Dutzenden von Experten, die bei der Umsetzung von digitalen Ideen helfen: Das Lab1886“. Aha. Gut zu wissen.

Hier geht es zum Download im App-Store. Erhältlich ab April 2018.

Was ist Kundensport? www.mercedes-amg.com/customerracing


Über das Lab1886:

Lab1886 fungiert als Innovationslabor der Daimler AG mit eigenem Inkubator und stellt neben neuester Hard- und Software qualifiziertes Personal bereit, das die Daimler-Mitarbeiter bei der Umsetzung kompetent begleitet. Ziel ist es, schneller von der Idee zum Produkt oder Geschäftsmodell zu gelangen. An vier Standorten auf drei Kontinenten ist Lab1886 aktiv: Stuttgart und Berlin in Deutschland, Peking in China und Sunnyvale in den USA.

Unter vergleichbaren Arbeitsbedingungen, wie denen eines Start-ups, setzt Daimler beim Lab1886 gezielt auf die Schwarmintelligenz. Ideen einzelner Mitarbeiter, von Teams und Business Units sollen schnell und unkonventionell auf den Weg gebracht werden. Dazu verfügt Lab1886 über alle notwendigen Infrastrukturen und Kompetenzen sowie eine zehnjährige Erfahrung bei der Umsetzung neuer Geschäftsmodelle. In diesem Freiraum können Mitarbeiter in flachen Hierarchien und kreativer Atmosphäre arbeiten.


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Bernd Schneider ist Mercedes-Benz Markenbotschafter und einer der erfolgreichsten, deutschen Rennfahrer. Er gewann fünf Meistertitel und ist Rekordchampion der Deutsche Tourenwagen Meisterschaften.

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