Eine amerikanische Legende steht jetzt unter Strom

Kennen Sie diesen gelben amerikanischen Schulbus? Den, der in den Filmen und Serien aus Hollywood die Kinder zur High-School fährt? Das ist ein Daimler. Wussten Sie nicht? Na, dann wissen Sie es jetzt.

Der gelbe Bus ist das Sinnbild für Schulbusse in Nordamerika und hergestellt wird er von Thomas Built Buses – Schulbus-Profi und Daimler-Tochterunternehmen. Das Bus-Modell, das mit dem Namen Saf-T-Liner im Deutschen als Saft-Liner eher durstig macht, aber im Englischen ein Wortspiel mit der beim Schulbus eminent wichtigen Sicherheit ist, ist manifestierte Design-Tradition.

Außen zumindest. Unter der Haube ist der Saf-T-Liner durch und durch Fortschritt. Die ikonische Karosserie, die in den vergangenen Jahrzehnten gefühlt unverändert blieb, ist jetzt gefüllt mit top-of-the-line Technologie. Der gelbe Bus ist jetzt „grün“ unterwegs – er ist nämlich vollelektrisch. Ab 2019 wird Thomas Built Buses nicht mehr nur sichere, sondern auch leise und saubere Schulbusse auf die Straße bringen und somit das erste Mal einen vollelektrischen Schulbus in Serienproduktion haben.

„Jouley“

Mit seiner 60 kWh Batterie erreicht der Prototyp eine saftige Reichweite von bis zu 160 Kilometern. Mit zusätzlichen Batteriemodulen kann die sogar noch verlängert werden. Um den gelben Riesen zum besten Kumpel der bis zu 81 Kids an Bord zu machen, haben die Kolleginnen und Kollegen von Thomas Built Buses ihm den zarten Namen „Jouley“ gegeben – angelehnt an die Energie-Maßeinheit Joule.

Und weil „Jouley“ so voller Energie ist, gibt er gerne etwas davon ab. Die Kinder können bequem auf dem Weg zur Schule oder nach Hause ihre Laptops und Smartphones im Bus aufladen.

Letztes Jahr feierte Thomas Built Busses seinen 100sten. Denn begonnen hat alles 1916, in High Point, einer Kleinstadt in North Carolina. Dort hatte Perley Thomas, ein kanadischer Straßenbahnbauer, gerade seinen Job verloren. Ganz im Start-Up-Spirit der heutigen Zeit gründete er seine eigene Firma und versorgte schon bald die Schienen der Städte mit seinen selbst produzierten Straßenbahnen.

Teil der Daimler-Familie

Als denen in den 30ern Autos und die Stadtbusse den Rang abliefen, erkannte er den Trend früh und erfand sich und seine Firma nochmal neu. Er fuhr seine Straßenbahnproduktion bis 1936 vollständig zurück und brachte ein neues Produkt auf den Markt: den Schulbus.

Jetzt spulen wir schnell vor bis ins Jahr 1998. Da wurde der Schulbushersteller als Lkw-Marke Teil der Daimler-Familie. Und wie Sir Alfred „Alf“ Ramsey so schön und prägend sagte, als er England zum Weltmeistertitel 1966 coachte:

Never change a winning team.

Daimler und Thomas Built Buses sind seit vielen Jahren ein hervorragendes Team, das mit dem Saf-T-Liner einen weiteren Sieg verbuchen kann. Wir sind stolz, dass eine so ikonische Marke Teil der Daimler Familie ist – und dass wir sie dabei unterstützen können, sich dem rapiden Wandel der Verkehrsindustrie anzupassen und als Pionier voran zugehen.


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Dieser Artikel wurde von geschrieben. Er ist Praktikant in der Globalen Wirtschaftskommunikation der Nutzfahrzeuge. Die Autos, die ihn am meisten interessieren sind groß, schwer und haben mehr als zwei Achsen.

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