10 Jahre Daimler-Blog: Von der BILD zum Blog

Von Ulm über Stuttgart nach Berlin und zurück nach Untertürkheim, erst Radio, dann Springer, dann Daimler, von der BILD zum Blog – ich hab’s mit den Quereinstiegen.

Über Autos weiß ich vor allem, dass ich selbst eins habe (immerhin ein Mercedes), ein Ingenieursstudium kann nur meine beste Freundin vorweisen und am CAReer-Programm habe ich auch nie teilgenommen – aber dafür Bock auf Blog!

BILD – aufregend, anstrengend, wild

Die letzten drei Jahre war ich bei BILD, zunächst in Stuttgart als VfB-Reporterin. An dieser Stelle sei erwähnt: Nein, sie sind nicht mit mir abgestiegen. Huub, seine Affenbande und ich haben 2015 noch spektakulär knapp die Klasse gehalten (2:1 gegen Paderborn!). Nach meinem Weggang Ende des Jahres ging es dann aber nur noch abwärts, was soll ich sagen… Der VfB zog in die zweite Liga und ich nach Berlin – big city life! Raus aus dem Ländle, rein in die Muddastadt.

Zimmer mit Aussicht! War um ehrlich zu sein nicht mein Büro, sondern der Blick aus dem großen Konferenz-Raum im Springer-Hochhaus im 16. Stock. Hat aber Potenzial ;)

Dort bin ich berlin-typisch zweigleisig gefahren: halb Sport-Redaktion, halb Video-Redaktion. Das Ergebnis waren viele Spät- und Wochenendschichten. Und dazwischen richtig geile Jobs: ob als Track-Reporterin bei der DTM, bei Olympia in Rio oder als Moderatorin der EM-Halbzeitshows, von BILD Daily und etlichen Sondersendungen. Ein Job bei BILD ist genau so, wie man es sich vorstellt: aufregend, wild, spaßig, anstrengend und herausfordernd. Warum sollte man das also freiwillig aufgeben?

Feinstaubalarm statt Fahrrad-Ausflug – egal

Ich trage mein Herz auf der Zunge – aber wohnen tut’s im Süden. Berlin ist eine großartige Stadt, du kannst dort alles zu jeder Tages- und Nachtzeit machen und haben. Aber verdammt, sie ist einfach zu weit weg von der schönsten Region der Welt. Ich will morgens beim Bäcker keine Schrippen kaufen sondern Wecken, auf „Moin“ antworte ich auch am späten Abend noch verwirrt mit „Guten Morgen“ und dass in dieser Stadt nie jemand irgendwas mit Liebe zum Detail, gescheit und rechtzeitig zu Ende bringt (BER!) hat mich als Schwabe fast in den Wahnsinn getrieben.

Zugegeben, auf dem Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad durch den Tiergarten und das Brandenburger Tor zu rollen war schon entspannter, als mich jetzt Stoßstange an Stoßstange in einer Blechlawine in den Stuttgarter Kessel zu quetschen. Aber irgendwas ist ja immer. Und lieber stehe ich in der Region, die ich liebe, im Stau, als weit weg von der Heimat mit dem Fahrrad an der Ampel.

Mein neuer Weg zur Arbeit…

Vom großen Stern zum guten Stern

Trotz aller Heimatgefühle war für mich klar: Wenn ich von BILD weggehe, muss der Job passen. Was ich brauche ist ein Unternehmen, mit dem ich mich identifizieren kann und eine Aufgabe, die mich reizt. Für Punkt eins hat Oma Lydia gesorgt. Zu zweit bilden wir seit Jahren familienintern die Opposition zu den restlichen Vettel-Fans. Oma-O-Ton:

I fand den Hämilten scho emmer bessr. Scho wie der als kloins Kend mit seim gelba Helm ummanand gfahra isch, damit ihn sein Vaddr zwische de andre Kender glei fendet. Der gfällt mir!

Nur eine von Oma Lydis Lebensweisheiten, weitere folgen vielleicht mal an anderer Stelle. Die emotionale Verbindung stand also schon lange, die professionelle ab dem Zeitpunkt, ab dem man sich Gedanken macht, dass die Grundwerte eines Arbeitgebers auch zu den eigenen passen sollten. Bei Daimler sind das Werte wie Zuverlässigkeit, den Anspruch an sich selbst, immer das Beste abzuliefern, mit Liebe zum Detail zu arbeiten und die Verbindung von Tradition und Innovation.

Nun kann ich ja wie eingangs erwähnt aber leider keine Autos bauen, um ehrlich zu sein kann ich nicht mal richtig gut bohren. Mein Glück, dass Daimler mittlerweile als Arbeitgeber und Unternehmen fast genauso viele Kommunikationswege wie Autos hat – und beim spannendsten eine Stelle frei war.

Neue, alte Heimat. Hallo Untertürkheim!

Bock auf Blog

Bloggen ist für mich die mutigste Art der Unternehmens-Kommunikation. Anstatt auf Hochglanz polierte Marketing-Botschaften bekommt man hier echte Typen und Themen. Ob über die Kantine, den neuesten AMG, den Azubi-Tag, den eigenen Mercedes, Kurz-Arbeit, die tägliche Pendelei zur Arbeit, das Abkürzungs- und Phrasen-ABC bei Daimler oder, oder, oder. Jeder kann über alles schreiben, was ihm täglich begegnet, ihn begeistert, beschäftigt oder auch abnervt. Ob Azubi, Produktionsmitarbeiter, Controller, Chef-Ingenieur oder Vorstand – auf dem Daimler Blog sind alle Themen gleich wichtig.

Erste Kontakt-Aufnahme mit dem Food Court

Das ist auch für mich als verantwortliche Redakteurin für die Koordination und die Inhalte neu und sehr reizvoll. Ich will, dass das Blog die Plattform wird, die den tiefsten, echtesten und glaubwürdigsten Einblick bei Daimler verschafft. Und dafür brauche ich euch und eure Geschichten.

Prosa statt Poesie

Hier muss keiner so schreiben, wie in der Schule. Ellenlange, kunstvoll verstrickte Schachtelsätze, die trotz vieler Worte nie auf den Punkt kommen gibt’s im Blog nicht. Jeder darf es so formulieren, wie er es einem guten Freund per WhatsApp schreiben würde – nur ein bisschen länger und ohne Emojis ;-)

Mit seinem 10. Geburtstag können wir das Blog jetzt gemeinsam in seine Teenie-Jahre begleiten. Aus eigener Erfahrung wissen wir alle: Jetzt wird’s richtig spannend. Gemeinsam mit euch soll sich unser Blog ausprobieren, auch mal Grenzen ausreizen, anecken aber vor allem Spaß haben und machen! Wann immer ihr etwas habt, das euch unter den Nägeln brennt, das ihr aufregend findet, das euch interessiert oder das ihr einfach mal gerne teilen wollt: Her damit!

Ob ihr allein schreiben wollt oder mit mir gemeinsam, wir machen eure Themen zum Thema – und zeigen so, wie viel Bock bloggen machen kann.


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Dieser Artikel wurde von geschrieben. Sie ist seit Oktober 2017 frisch im Kommunikations-Team von Daimler und verantwortlich für die Redaktion des Daimler-Blogs. Ins Berufsleben gestartet ist sie als Nachrichten-Redakteurin und –Sprecherin bei Radio7 in Ulm, wollte nach sieben Jahren Frühschicht aber endlich mal wieder ausschlafen. Deshalb ging es 2015 zu BILD, erst als Bundesliga-Reporterin beim VfB Stuttgart, ab 2016 als Sport- und Video-Redakteurin in der Bundes-Redaktion in Berlin. Grund für ihre Rückkehr in die Heimat sind vor allem ihre Liebe zu Kässpätzle und schwäbischer Qualitätsarbeit.

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