Junior Games: Lasset die Spiele beginnen!

Die „Junior Games“ sind ein Tag für den Nachwuchs. In Zahlen: 170 Azubis, 15 Stationen, 15 Teams und eine gemeinsame Mission: Das Beste oder nichts! Aber was heißt das überhaupt „das Beste oder nichts“? Und wer steckt eigentlich hinter den „Junior Games“?

Zu den Fakten: Anfang September fand in Rastatt der zweite „Azubi Tag“ statt – organisiert von der SG Stern, mit mehr als 41.000 Mitgliedern einer der größten Sportvereine Deutschlands, und der Jugend-und Auszubildenden Vertretung (JAV). 170 Auszubildende und duale Studierende aus dem Mercedes-Benz Werk Rastatt waren eingeladen, sich in verschiedenen Spielen aus den Bereichen Sport, Fun, Geschicklichkeit und Denken zu messen.

Ein Tag als Wundertüte

Ich war schon im letzten Jahr beim Azubi-Tag mit dabei. Dort wurde eine Mischung aus Sport, Sozialprojekt und Fortbildung angeboten. Dieses Jahr war der Inhalt eine „Wundertüte“. Wir wussten nicht, was uns erwartet. Aus dem Gruppengespräch war lediglich bekannt, dass wir bequeme, sportliche Kleidung benötigen und zu den gewohnten Arbeitszeiten im Werk erscheinen sollen.

So folgte ich am Dienstagvormittag der Einladung und kam gegen sieben Uhr im Werk an. An der Stempeluhr wurden wir direkt von Kollegen der JAV empfangen und jeder bekam ein „Einlassbändchen“ in verschiedenen Farben um den Arm gebunden. Danach ging es raus. Die Sonne ging auf und einige meiner Kollegen warteten bei guter Musik.

Nachdem Gabriela, die Vorsitzende der JAV, zu uns sprach, folgten einleitende Worte von Jürgen Fellmoser, dem Leiter der Strategie- und Produktivitätsentwicklung. Er begrüßte uns im Namen der Werkleitung und betonte, dass Spaß am Tag der Junior Games im Vordergrund stehen soll.

Teamgeist, Fairplay und Ehrgeiz

Hinter dem Spaß verstecken sich wichtige Botschaften und Werte, wie zum Beispiel Teamgeist, Fairplay und Ehrgeiz. Eine solche Veranstaltung zeigt auf ganz einfache Art und Weise das Bestreben nach „dem Besten“. Im Team für das Beste kämpfen, getreu dem Motto unseres Unternehmens. Packen wir es an!

Nachdem das Organisatorische von der SG Stern erklärt wurde, lernten wir unsere Gruppen kennen. Die Armbänder signalisierten die Gruppenzugehörigkeit. Ich hatte ein „gelb-schwarzes“ Armband und schnell fand ich meine Teamkollegen. Wir erhielten Klemmbrett, Punktekarte und Route. Nach einer kurzen Kennenlernrunde hieß es: Lasset die Spiele beginnen!

Motivation geweckt

Die erste Station war eine Schnitzeljagd durch das Werk. Unser Ziel: 15 Stationen, verteilt in Rohbau, Oberfläche oder Montage. An jeder Station hatten wir acht Minuten Zeit, verschiedene Aufgaben zu lösen. Gehirnjogging, Dart, Bodysurfing, Fragespiele und andere knifflige Aufgaben warteten auf uns.

Und das Erstaunliche: Nach erster Lustlosigkeit am frühen Morgen war unsere Motivation ziemlich schnell geweckt. Von Station zu Station stieg der Ehrgeiz und plötzlich wollten wir die „Junior Games“ tatsächlich gewinnen. Zwischen den Stationen lernten wir nicht nur das Werk, sondern auch uns, besser kennen und hatten Zeit für kurze Gespräche.

Meine Lieblingsstation? Die Station 14, denn hier war unsere Kreativität gefragt. Jede Gruppe erhielt zu Beginn der „Olympiade“ ein Utensil in den Farben der jeweiligen Gruppe. Wir bekamen ein gelb-schwarzes Klebeband, womit wir innerhalb von zehn Minuten ein kreatives Gruppenfoto schießen sollten. Ein Fotograf stand uns zur Seite und unterstützte bei der Umsetzung unserer Idee. Die Station war eine Sonderwertung und das beste Gruppenfoto wurde separat gekürt.

Welchen Platz wir bei der Challenge belegten? Das verrate ich später!

Für beste Stimmung sorgte auch die Station „Auf die 50!“, an der wir insgesamt 40 Versuche hatten, ein Stück Papier auf einer Dartscheibe zu treffen. Leichter gesagt als getan!

Kontakte knüpfen

Bei vielen Stationen waren Geschicklichkeit und vor allem Teamgeist gefragt. Da ich eine kaufmännische Ausbildung mache, komme ich eher selten in den Austausch mit den anderen Berufsgruppen. Der Tag war also eine gelungene Abwechslung und eine tolle Möglichkeit, um die anderen Azubis kennenzulernen.

Gegen zwölf Uhr und bei bestem Sommerwetter wartete ein leckeres Grillbuffet auf uns, welches von der Kantine bereitgestellt wurde. Wir hatten wahnsinnig Glück mit dem Wetter und bei guter Musik und Sonnenschein ließ es sich wirklich gut aushalten.

Danach ging es dann in die finale Runde, in der wir nochmal alles gegeben haben. Aber nicht nur wir, auch das Ausbildungsteam hat sich voll ins Zeug gelegt. Denn an den Junior Games gibt es keine Hierarchien. Jeder machte unter den gleichen Voraussetzungen mit, egal ob dualer Student, Azubi, Praktikant oder Ausbilder. Die einzelnen Gruppenmitglieder aus den verschiedenen Ausbildungsbereichen sind schnell zu Teams zusammengewachsen. Ein voller Erfolg!

Siegerehrung und Wiederholungsbedarf

Gegen 15.30 Uhr war die Siegerehrung der „krönende“ Abschluss eines tollen Tages. Tatsächlich waren wir schon etwas gespannt, wie wir uns im Vergleich zu den anderen Teams geschlagen haben. Mit 227,5 Punkten belegten wir am Ende einen guten sechsten Platz. Viel wichtiger war jedoch – wir haben die Foto-Challenge gewonnen! Glückwunsch an das Team „Neon Pink“, das die Junior Games in diesem Jahr gewonnen hat. Preis war eine Goldmedaille und Freikarten für eine Fahrt auf dem neuen GLA-Parcours.

Die Sieger der Junior Games: Team Pink

Aber am Ende sind die Platzierungen tatsächlich egal. Wir hatten einen abwechslungsreichen und ziemlich spannenden Tag.

Ein Lob an die JAV und die SG Stern Rastatt für die klasse Organisation! Auch wenn viele am Anfang skeptisch waren, habt Ihr uns am Ende doch überzeugt. Es ist sicher nicht immer leicht uns zu motivieren, aber Ihr habt es geschafft. Ein Dank auch an die Ausbildung, die das Engagement der SG Stern unterstützt.

Mein Fazit: Ein Tag mit Wiederholungsbedarf!

Übrigens – wie ich mittlerweile weiß, sind die „Junior Games“ ein Pilotprojekt und Teil der Vereinsstrategie der SG Stern Deutschland e.V. – Ziel ist es unter anderem junge Menschen wie mich für den Verein und für den Sport zu gewinnen. Mitglied kann jeder werden – nicht nur Daimler-Mitarbeiter. Zwar bin ich noch kein Mitglied, aber ihrseid auf dem richtigen Weg! Mehr Information zur SG Stern und ihrer Strategie könnt ihr übrigens dem neuen, digitalen Geschäftsbericht der SG Stern Deutschland e.V. entnehmen. Ihr findet ihn unter: www.gb.sgstern.de

 


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Dieser Artikel wurde von geschrieben. Sie ist Auszubildende zur Industriekauffrau im Mercedes-Benz Werk Rastatt. Im September hat sie ihr drittes Ausbildungsjahr begonnen.

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