IAA 2017 oder zeigen was geht!


Jetzt ist es also passiert: Meine erste IAA in Frankfurt. Also nicht ganz. Es ist die erste Frankfurter Messe als Daimler-Mitarbeiter. Entsprechend stieg der Level der Aufgeregtheit in den letzten Wochen in bisher für mich bis dato unbekannte Höhen.

Klar, wenn du dich durch die täglichen E-Mails und Abstimmungen zu diesem Großereignis wühlst, dann bekommst du ein ganz gutes Bild davon, was dich in der hessischen Metropole erwarten wird. Aber letztendlich fühlt es sich dann für dich persönlich doch anders an, wenn du letztendlich zum ersten Mal die Festhalle betrittst und dir ansehen kannst, was die Standarchitekten, diese Baumeister des Temporären, dort wieder hingezaubert haben. Und das ist in der Tat wieder einmal schwer beeindruckend.

Neu. Anders. Einzigartig.

Wobei… lasst uns dieses kleine Brückenwort in die Vergangenheit streichen. „Wieder“ passt irgendwie nicht. Das hier ist neu. Anders. Und vor allen Dingen einzigartig. Wer auf dem Außengelände bereits unsere Vision eines autonomen Busses und den futuristischen Volocopter entdecken konnte, dann durch die smart Halle bereits einen Eindruck unserer Vision für die urbane Mobilität bekam, der findet dann in der Festhalle das großes Finale vor. Und zwar in all seiner Breite.

Volocopter

Insgesamt haben wir über 100 Fahrzeuge nach Frankfurt gebracht und die Betonung liegt hier bewusst auf Fahrzeugen. Ja, vielleicht sollten wir sogar noch weitergehen und von Mobilitäts-Plattformen reden. Versteht mich bitte nicht falsch. Ich möchte nicht lieb gewonnene Begriffe über den Haufen werfen, aber der stattfindende Wandel benötigt hier und da auch neue Definitionen.

Ja, ich rede gerne von „Devices“ und das liegt sicherlich an meinem Techblogging-Background. Auch wenn dies für viele eine durchaus wichtige Emotionalität missen lässt, so beschreibt dies doch am besten, zumindest für mich, wie unterschiedlich die Lösungen für die Mobilität der Zukunft aussehen.

Wiedersehen mit Quartett-Liebling

Wer unser Angebot, die Ideen unserer Entwickler, Designer und Ingenieure auf der IAA sieht, wird mich hier vielleicht ein wenig besser verstehen können. Vor allen Dingen, wenn man die zweite Ebene unseres Ausstellungsbereichs betritt. Mal abgesehen von der Design-Ikone C111 (übrigens mein absoluter Favorit als Kind, in den diversen Auto-Quartetten) findet sich hier kein weiteres Fahrzeug. Nicht eins. Nix. Nada. Niente! Und genau das zeigt mir, wie weit wir hier inzwischen sind.

Mercedes-Benz C111

Stellt euch doch mal bitteschön vor, was ein Standbauer/Designer/Konzeptionist sich hätte anhören dürfen, wenn er vor zehn Jahren mit derartigen Ideen zur IAA gekommen wäre? Ich fürchte, man hätte ihm gleich den Autoschlüssel abgenommen und ihn pusten lassen.

Spielplatz für die gestresste Messeseele

Jetzt ist es nicht nur „state of the art“, nein wir preschen hier in meinen Augen vorweg und setzen dicke Ausrufezeichen. Da präsentieren sich STARTUP AUTOBAHN und Lab1886. 3D-Drucker zeigen, wie bereits jetzt Prototypen für Ersatzteile erstellt werden und dazu sehe ich auch noch ganz viel Grün. Bäume, vertikale Grasflächen und es stehen da Schaukeln rum. Kein Scherz. Ihr könnt bei uns schaukeln gehen.

Und auch wenn ich dieses Angebot nicht persönlich ausprobiert habe, so nahm ich mir zumindest die Zeit Besucher zu beobachten. Während ich mich in die bequeme Couchecke vor den Schaukeln begab um dort meine E-Mails zu checken, konnte ich nämlich genau dies überprüfen. Wie kommt sowas überhaupt an? Einfach mal einen kleinen Spielplatz für die gestresste Messeseele installieren und zum Relaxen einladen.

Es funktioniert. Sehr gut sogar! Und es fühlt sich irgendwie so richtig an. Nein, durch ein paar Schaukeln missionierst du nicht die Welt in Richtung Mobilität der Zukunft. Aber es zeigt auch, dass, so wie es Daimler Marketing-Chef Jens Thiemer in seinem „Meet the Experts“-Talk sagte:

Der Gigantismus ist an seine Grenzen gestoßen.

Und dass man sich auch um die Gemeinschaft kümmern müsse, statt kompromisslos nur die eigenen Produkte in den Vordergrund zu schieben. Ja, es menschelt viel mehr in der diesjährigen Festhalle und das kommt in meinen Augen sehr gut an.

Jens Thiemer

Jens Thiemer

Wer die Mercedes-Benz Media Night nicht vor Ort erleben durfte, konnte trotzdem live dabei sein. Für wen „live“ in einer Welt von „On Demand“-Medien ein Ereignis aus der Ära der Sportübertragungen und Samstagabend-Shows ist, dem sei gesagt: Auch Aufzeichnungen können ihren Reiz haben. Und das haben unsere Kolleginnen und Kollegen mit der neuen Streaming-Plattform auf media.mercedes-benz.com auf eine Art und Weise umgesetzt, dass ich spontan noch einmal zu einem stillen Applaus ansetzen möchte.

Gamechanger in Sachen Streaming

In all meinen Jahren als Blogger war ich täglich auf der Suche nach dem sogenannten „Gamechanger“. Das Team, das Mercedes me media umgesetzt, hat das Spiel verändert. Für uns, für euch und für all die Medien da draußen, die über unsere Events berichten. Bis auf mein persönliches Feedback habe ich nichts mit der Entwicklung zu tun. Umso schöner ist es, einmal „Danke“ sagen zu dürfen und anzufügen, dass ich mir so etwas immer gewünscht habe. Das ist der Daimler, für den ich mich entschieden habe. Nicht zögern, nicht alles zehn Mal hinterfragen, sondern umsetzen und machen. Leadership 2020 in Reinkultur!

Was man, live vor Ort, im Stream oder aufgezeichnet, erleben durfte, das zeigt vor allen Dingen auch wie breit unser bewusster Spagat inzwischen ist. Hier unser smart vision EQ fortwo für die urbane und autonome Mobilität der Zukunft. Dort mit dem Mercedes-AMG Project ONE der Gipfel der momentan möglichen Ingenieurskunst.

Hat der smart bereits vor 20 Jahren individuelle Mobilität völlig neu definiert, so zeigen wir nun, wie er in Kombination mit unseren kommenden Services dies auch in der Zukunft machen kann und wird! Das ist ein Statement. Für die Marke smart, aber auch für den Gesamtkonzern. Freunde der gepflegten, technologischen Entwicklung: Dieser smart hat weder Pedale noch ein Lenkrad und das zeigt doch so offensichtlich auf, wohin die Reise gehen kann.

smart vision EQ fortwo

Erlebt uns – uns in voller Breite!

„Entweder oder“ wird es mit uns nicht geben. Das sagt nicht nur unser Chef auf LinkedIn, das muss für uns Anspruch und Motivation sein, um die Herausforderungen in den kommenden Jahren anzugehen. Und genau deshalb möchte ich euch einladen, uns in Frankfurt zu besuchen. Schaut euch die Vorträge an, redet mit den Experten. Setzt euch in den neuen Mercedes-Benz GLC F-CELL, den ersten seiner Art, und lasst euch vom neuen Mercedes-Benz Concept EQA begeistern.

 

Nein, ich möchte euch nicht die ultimative Lobhudelei auf unser Unternehmen abliefern, ich möchte, dass ihr uns erlebt und zwar auf ganzer Breite. Die eigenen, die ganz persönlichen Eindrücke zählen.

Wir sehen uns auf der IAA in Frankfurt!


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