Wir auf der re:publica

Die re:publica ist der Klassiker unter den europäischen “Netzkonferenzen”. Seit elf Jahren versammeln sich hier die Meinungsführer der “digitalen Gesellschaft”, um gemeinsam über die Zukunft zu diskutieren. Auch die Daimler AG ist ein langjähriger Begleiter der re:publica und unterstützt die Macher seit nunmehr sechs Jahren.

Inzwischen fühle auch ich mich schon beinahe wie ein fester Bestandteil dieser einzigartigen Zusammenkunft aus Experten, Enthusiasten und „Ermöglichern“. Schließlich helfe auch ich gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen inzwischen zum fünften Mal den Auftritt von Daimler Business Innovation und anderen Unternehmensbereichen auf der re:publica zu organisieren.

Love Out Loud – gegen Hassreden und Fake-News

Die diesjährige re:publica stand unter dem Motto “Love Out Loud!”. Einer Abwandlung der sehr populären Phrase unter all jenen, die sich als Digital Natives bezeichnen dürfen. Man sendet ein “LOL”, wenn etwas extra komisch ist – “LOL” steht ausgeschrieben für “Laughing Out Loud”.

Dagegen sollte die hier laut kommunizierte Liebe all jene Menschen, Organisationen und Projekte unterstützen, “die sich gegen Hass, Gewalt und Ungerechtigkeit sowie Desinformationen einsetzen und Licht in die dunklen Ecken der Gesellschaft tragen”. Ein Motiv, das absolute Unterstützung verdient.

Diskussionen mit Größen aus Fernsehen, Politik und Wirtschaft wie ZDF Moderator Claus Kleber, Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles und Blogger Sascha Lobo beschäftigen sich auf der re:publica mit sozialgesellschaftlich relevanten Fragen: Wie können Medien transparenter werden und dem Vorwurf der „Lügenpresse“ entgegentreten? Wie entsteht politisches Framing mit Begriffen wie „Fake-News“? Sind „Desinformationen“ im deutschen Wahljahr 2017 eine Gefahr? Und macht das bedingungslose Grundeinkommen eigentlich Sinn und was wären die möglichen Folgen?

Zwischen dem 08. und 10. Mai betraten über 1.000 Redner die Bühne. Bei über 500 Stunden Programm musste man sich schon entscheiden, welche Session man besucht und welche man sich besser später auf YouTube anschaut.

Aber auch wir als Daimler AG boten mit insgesamt 16 Highlights den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm: alleine vier davon auf den großen offiziellen Bühnen, sowie weitere zwölf Sessions bei unserem Daimler Stand, der in diesem Jahr in einem 360° Kino für bis zu 90 Personen Plätze bereithielt. Und natürlich gab es zu jedem Kinobesuch eine extra Portion Popcorn oben drauf.

Gesellschaftlich relevant: Mobilität der Zukunft

Nicht gerade selten werde ich von Freunden, Bekannten, Kollegen und selbst von Besuchern auf der Konferenz gefragt, wieso wir uns als Daimler AG Jahr für Jahr auf der re:publica engagieren. Für mich ist die re:publica eine Plattform, die uns die Möglichkeit bietet, mit den Besuchern in den direkten Dialog zu treten. Man kann gemeinsam von Angesicht zu Angesicht über Probleme und Lösungen zu Fragestellungen rund um die Mobilität der Zukunft diskutieren. Spätestens nach den Vorträgen unserer Daimler-Redner ist den Besuchern jedoch bewusst, welche Relevanz die Mobilität für den Alltag der Menschen hat.

Die Themen der Daimler-Kolleginnen und Kollegen auf den Haupt-Bühnen der re:publica waren:

  • “Silicon Wadi Israel – Digitizing Orient” mit Adi Ofek, Leiterin von Mercedes-Benz Research & Development in Tel Aviv
  • “Kooperation mit autonomen Fahrzeugen” mit Daimler- Zukunftsforscher Alexander Mankowsky
  • Intuitive Mobilität – mit Electric Intelligence in die nächste Ära der Mobilität” mit Axel Harries, dem Leiter, der im letzten Jahr neu geschaffenen Einheit CASE
  • “Will there be a shared vineyard in the smart city?” mit Bettina Ludolf von Daimler Future Innovation

Darüber hinaus konnten sich Besucher der Sessions in unserem 360° Kino bei einer Portion Popcorn über CASE, Mobilitätskonzepte wie car2go und moovel, die Innovationsplattform STARTUP AUTOBAHN sowie weitere ausgewählte Projekte des Konzerns und Vorhaben des Bereiches Business Innovation informieren und gemeinsam mit uns diskutieren.

Gänsehautfeeling beim Finale

Viele aufregende Sessions und engagiert geführte Diskussionen später, neigte sich nach knappen drei Tagen auch diese re:publica wieder dem Ende zu. Traditionell versammelten sich für das große Finale das gesamte #rp17-Team und das Gros der Besucher vor der Hauptbühne, um gemeinsam auf die Highlights der diesjährigen Konferenz zurückzublicken und sich bei Gänsehautstimmung wie in den Jahren zuvor lautstark singend voneinander zu verabschieden.

Nach der re:publica ist vor der re:publica. Und so freue ich mich bereits schon auf die Vorbereitung für die #rp18 und wenn es am 2. Mai 2018 wieder in der STATION Berlin in Berlin Kreuzberg losgeht.


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Dieser Artikel wurde von geschrieben. Er arbeitet seit 2011 im Bereich Business Innovation, dem Daimler Lab für innovative Geschäftsmodelle. Als Teil des Marketing- und Kommunikationsteams ist er unter anderem für die digitale Kommunikation zuständig.

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