Croove: Teilen statt besitzen

Viele bekommen glänzende Augen, wenn sie an ihre Studienzeit zurückdenken. Ich bin da keine Ausnahme. Doch es gab auch einige Nerv-Faktoren – und ich meine da nicht den WG-Putzplan. Es gab viele Momente, da wäre ein Auto immens praktisch gewesen.

Großeinkäufe um den notorisch leeren WG-Kühlschrank zu füllen, diverse Umzüge und natürlich Fahrten zu einem schwedischen Möbelhaus. Doch ein eigener fahrbarer Untersatz war im Budget einfach nicht drin. Und zu einer „normalen“ Autovermietung zu gehen war mir damals: A zu teuer. Und B hatte ich einiges an Respekt vor Versicherungen mit hoher Selbstbeteiligung. Also wartete ich geduldig auf den nächsten Besuch meiner Eltern. Die waren verständlicherweise nur mäßig begeistert, wenn sie nach der mehrstündigen Anreise erst mal mit mir Billy-Regale kaufen durften.

Nebenjob fürs Auto

Heute würde das anders laufen. Und das Schöne ist: Ich bin selbst ein kleines stückweit mit Schuld daran. Ich arbeite bei Daimler im Marketing-Team von der privaten Carsharing-Plattform Croove. Die Idee dahinter ist schnell erklärt. Ein Auto steht im Schnitt 23 Stunden am Tag ungenutzt herum. Warum sollte es sich in dieser Zeit nicht etwas dazuverdienen? Beim Carsharing mit Croove kann man Privatautos unkompliziert mieten und vermieten. Die Croove-Premiere war im Dezember 2016 in München. Fazit nach der Pilotphase: Croove kommt sehr gut an! Daher wollen wir jetzt auch in weiteren deutschen Großstädten private Fahrzeuganbieter und -mieter zusammenbringen. Seit Mitte April sind wir in Berlin am Start.

Gesucht, gefunden: vom GLS bis zum Landrover Defender

Tagtäglich registrieren sich neue Autobesitzer und -mieter. Kolleginnen und Kollegen sind bei Croove mit ihren Privatautos selbstverständlich ganz vorne mit dabei. In München kann man jetzt zum Beispiel den fünf Jahre alten BMW von Hanna, meiner Kollegin aus dem Marketingteam, mieten. Richtig gelesen: den BMW – denn bei Croove gibt’s nicht nur Autos mit Stern, sondern alle Fabrikate. Inzwischen hat die Plattform in München eine große Auswahl an Fahrzeugmarken und -typen zu bieten.

Neben Hannas Wagen ist von hochwertigen Fahrzeugen, wie einem GLS oder einem Maserati über ältere Kleinwagen bis hin zum Landrover Defender alles dabei. Ich selbst fahre heute übrigens einen smart – und liebe ihn! Er ist super für enge Parklücken, aber zum Bespiel für ein Ski-Wochenende völlig ungeeignet. Und bevor ich lange auf ein verfügbares größeres Auto von Freunden warte, schaue ich doch einfach bei Croove. Dort gibt’s jede Menge Auswahl und auch noch zu vorher festgelegten Preisen. Einfacher geht’s nicht!

Die meisten Mieter gehen mit dem Auto vorsichtiger um als ich.

Hanna hat ihren BMW – Stand heute – sieben Mal vermietet. Gefragt nach Ihrer bisherigen Erfahrung, sagt sie: „Anfangs hatte ich ein etwas mulmiges Gefühl mein Auto an Fremde zu verleihen. Ich habe mir die schlimmsten Szenarien ausgemalt!“ Aber das war schnell passé. Mittlerweile würde sie schon fast vergessen, dass ihr Auto gerade vermietet ist. Mehr noch: Die meisten Mieter gingen sogar vorsichtiger mit dem Auto um als sie. Eine Mieterin war zum Beispiel extra an einer Tankstelle und hat das komplette Auto ausgesaugt. „Es war sauberer als vorher!“ – freut sich Hanna.

Wie werde ich „Croover“?

Wer mitmachen möchte, legt einfach online ein Profil seines Autos an. Die auf der Plattform eingestellten Fahrzeuge müssen in einem guten Zustand und nicht älter als 15 Jahre sein. Wenn man sein Auto auf der Plattform einstellt, sind Infos zu Sonderausstattung und mindestens drei Bilder Pflicht. Mieter müssen mindestens 21 Jahre alt sein und– das versteht sich von selbst – einen gültigen Führerschein besitzen. Über die Bedienung der App kann Hanna ebenfalls nur Positives berichten: „Mit drei Klicks bin ich direkt in der Buchungsübersicht. Zudem kann ich die Mieter direkt über Croove kontaktieren. Das finde ich praktisch.“

Übrigens: Rechtzeitig zum Start in der Hauptstadt wurde die Plattform funktional stark erweitert. Die Croove-App war anfangs nur für iOs-User und über die Website zugänglich. Nun ist sie auch für Android-Nutzer verfügbar. Gleichzeitig bietet unsere Website jetzt einige neue Funktionen, wie beispielsweise das Hochladen und Verwalten von Autos sowie das Managen von Buchungen. Und wir sind noch lange nicht fertig. Gerade denken wir über die digitale Validierung von Führerscheinen nach. Zudem können Mieter in naher Zukunft mit nur einem Klick mehrere Autos gleichzeitig anfragen.

Und wer jetzt noch nicht überzeugt ist …

An alle, denen der Gedanke an fremde Mieter in ihrem Auto noch immer gruselt. In der Croove-Community ist Euer Auto in sicheren Händen. Gemeinsam mit der Allianz-Versicherung bieten wir ein Rundum-sorglos-Paket mit Vollkasko, Mobilitätsschutzleistungen, Pannenhilfe und Ersatzmobilität bzw. Übernahme der Fahrt- oder Übernachtungskosten an. Auch wenn wir all das seit Start von Croove glücklicherweise noch nicht gebraucht haben.

Wie lange und an wen Ihr das Auto ausleiht, liegt ganz bei Euch. Auch den Mietpreis könnt Ihr selbst bestimmen. Aber auch dabei lassen wir niemanden im Regen stehen, sondern empfehlen eine grobe Preisindikation. Nach der Miete wird bequem über die App bezahlt. Wenn die Kasse klingelt, freut das Vermieter wie Hanna: „Zu sehen, was ich unterm Strich mit Croove verdiene, ist sehr motivierend. Vor allem, weil ich das Auto in dem Zeitraum ja gar nicht brauche. Leichter kann man kein Geld verdienen!“ Wo sie Recht hat, hat sie Recht. Aber probiert’s doch einfach mal aus – wir vom Croove-Team freuen uns!


Anmerkung der Redaktion: Croove ist ein Projekt unserer Zukunftsstrategie CASE. Die vier Buchstaben stehen für die vier großen Zukunftsfelder der Mobilität – Connectivity, Autonomes Fahren, Sharing & Services sowie E-Mobilität. Jeder dieser Trends verfügt über die Kraft, die Automobil-Industrie auf den Kopf zu stellen. Die Herausforderung für Daimler liegt nun darin, die Themen erfolgreich miteinander zu verzahnen: Genau das tun wir mit CASE.


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Dieser Artikel wurde von geschrieben. Sie arbeitet als Marketing Expert bei Croove in München und Berlin. Parallel ist sie in Stuttgart im Kommunikationsbereich des Mercedes-Benz Inhouse Consulting sowie in der Programmkommunikation von Fit for Leadership tätig.

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