smart urban pioneers: Die Stadt zum Spielplatz

2016 war ein ganz besonderes Jahr für uns im Marketingbereich von smart. Denn wir haben den Ideenwettbewerb „smart urban pioneers“ zur Verbesserung des Lebens in der Stadt ins Leben gerufen und erfolgreich abgeschlossen.

Über den Jahreswechsel geht man ja gerne mal in sich und zieht Bilanz. Das habe ich für mich in meiner Funktion als Verantwortliche für smart Social Media, smart magazine und Digitalkampagnen auch getan.

Ziemlich genau ein Jahr nach dem Startschuss von „smart urban pioneers“, sind wir nicht nur um unzählige Erfahrungen reicher, sondern vor allem auch stolz darauf, dass drei wirklich tolle Projekte, die wir im Rahmen des Ideenwettbewerbs unterstützt haben, nun in die Realität umgesetzt werden. Die App myLike aus München, das Mikro-Apartment Cabin Spacey und das Urban Art-Festival Urban Affairs aus Berlin.

Aber der Reihe nach

Vor gut einem Jahr haben wir auf unserem Online-Markenmagazin smart magazine kreative Köpfe und Vordenker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz dazu aufgerufen, ihre Projekte und Ideen für eine noch lebenswertere Stadt einzureichen.

Innerhalb kurzer Zeit hatten wir über 40 tolle Bewerbungen mit ganz unterschiedlichen Konzepten aus Bereichen wie Urban Art, Healthy Living, Nachhaltigkeit und soziale Vernetzung erreicht. Die große Bandbreite hat uns wirklich überrascht und natürlich umso mehr gefreut!

Im nächsten Schritt wurden die Einreichungen von einer fünfköpfigen Expertenjury unter der Schirmherrschaft des erfahrenen Gründers Christian Vollmann bewertet. Ihm zur Seite standen Frank Schmiechen (Chefredakteur von Gründerszene), Joana Breidenbach (Mitgründerin von betterplace.org), Ana S. Barros (Instagram-Fotografin und Architektin), Renat Heuberger (CEO der South Pole Group), sowie Marianne   von der Daimler Zukunftsforschung.

Mit Hilfe eines Bewertungsbogens platzierte unsere Jury letztlich 10 Kandidaten in die engere Auswahl. Besonders bedeutend waren dabei die Relevanz für das Leben in der Stadt und der Nutzen der Idee für die Allgemeinheit.

Auf geht’s in die 2. Runde

In der nächsten Phase durften sich unsere Top-Kandidaten einer neuen Jury stellen: Den Stadtbewohnern selbst!

Vier Wochen lang konnten die Leser auf smart magazine für die zehn vielversprechendsten Projekte auf der Shortlist abstimmen und so ihr persönliches Lieblingskonzept aufs Siegertreppchen befördern. Bis zuletzt gab es ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen sechs Projekten. Doch nur drei von ihnen konnten es ins große Finale schaffen.

Projektbild Cabin Spacey

Dieses bestand aus einer Crowdfunding-Kampagne – eine Premiere bei Daimler – auf der internationalen Plattform Indiegogo. Dort konnten sich unsere drei Finalisten vier Wochen lang einem breiten Publikum präsentieren und finanzielle Unterstützung für ihre Ideen sammeln. Insgesamt kamen so über 50.000 Dollar zusammen, wodurch alle drei Teilnehmer ihr jeweiliges Fundingziel erreichen konnten.

Währenddessen wurde auch auf anderen Kanälen kräftig die Werbetrommel gerührt. So waren unser Schirmherr, die Jury und unsere drei Finalisten zum Kick off des Crowdfundings zu Gast auf der internationalen Start-up-Konferenz NOAH in Berlin, auf der unser Schirmherr Christian den Ideenwettbewerb smart urban pioneers einem breiten Publikum vorstellte. In Mini-Pitches konnten die drei Teams anschließend ihre Projekte eigens präsentieren.

Projektbild Urban Affairs

Und die Gewinner sind…

Die Spannung war groß an diesem Tag im August in Berlin, wo noch einmal alle Beteiligten zur Awardübergabe zusammen kamen. Der dritte Platz und damit 10.000 Euro zusätzliches Preisgeld von smart ging an Urban Affairs, ein Festival, was Brachflächen kulturell zurückerobern möchte. Über die „Silbermedaille“ und zusätzliche 15.000 Euro freute sich das Architektenteam von Cabin Spacey. Ihr Mikrohaus verfügt auf 20 Quadratmetern über alles, was man zum Leben braucht.

Derzeit wird noch fieberhaft nach einer freien Fläche auf den Dächern Berlins gesucht, um die erste „Cabin“ Wirklichkeit werden zu lassen (Tipps nehmen wir gerne in den Kommentaren entgegen!). Ganz oben auf dem Treppchen standen die Macher von myLike, die mit zusätzlichen 25.000 Euro von smart unterstützt werden. In der App kann man seine ganz privaten Lieblingsorte auf einer visuellen Stadtkarte markieren und sie mit Freunden teilen. Eine tolle Möglichkeit, um neue Städte zu entdecken. Erhältlich ist die kostenlose App im App Store und im Google Play Store.

Auch wenn der Wettbewerb nun offiziell vorbei ist, beginnt die Reise eigentlich erst jetzt. Wir begleiten die Gewinner bei der Verwirklichung ihrer Projekte und werden weiterhin regelmäßig auf smart magazine berichten.

Ich freue mich auf jeden Fall auf alles was kommt und bin gespannt, wohin die Reise in diesem Jahr geht.

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