STARTUP AUTOBAHN: Let’s boost your Idea!

Ich arbeite mit viel Spaß seit vier Jahren für Daimler im Forschungskooperationsmanagement. Meine Aufgabe: Kooperative Forschungs- & Innovationsprojekte mit Hochschulen, etablierten Industriepartnern und Startups aufsetzen.

Dabei stehen die spannendsten Zukunftsthemen wie zum Beispiel automatisiertes Fahren, Elektromobilität und Industrie 4.0 im Fokus. Und jetzt kommt das für mich spannendste Projekt meiner bisherigen beruflichen Laufbahn in die heiße Phase: Denn bei der STARTUP AUTOBAHN wollen unser Team und ich interessante Firmen und deren Gründer mit unseren Daimler-Fachbereichen zusammenbringen und sehen, was wir in 3 Monaten gemeinsam erreichen können.

„Können wir jetzt online gehen?“

In der Telko zwischen Silicon Valley, Berlin und Stuttgart Ende Mai dreht sich alles um die entscheidende Frage: „Können wir jetzt online gehen?“ In den letzten Wochen haben wir alle Vorbereitung für diesen Moment getroffen: Strategie, Konzept, Freigaben, Partnerschaften, Gebäude, Verträge, Kommunikationsplan, Name und Logo.

Und wir können starten: Parallel zum weltweiten Versand der Presseinformation geht STARTUP AUTOBAHN jetzt auf allen digitalen Kanälen online. Unser (bescheidenes) Ziel: Die weltweit spannendsten Mobility Startups auf uns aufmerksam machen und für unser Accelerator-Programm STARTUP AUTOBAHN in Stuttgart gewinnen.

Philipp Gneiting und Raymond Chow nach erfolgreichen Kooperationsgesprächen mit Plug and Play in San Francisco

Philipp Gneiting und Raymond Chow nach erfolgreichen Kooperationsgesprächen mit Plug and Play in San Francisco

Daimler und Startups?

STARTUP AUTOBAHN unterstützt die teilnehmenden Startups auf vielfältige Art und Weise, beispielsweise in Form von Coaching, Mentoring, Pilotprojekte mit Partnerfirmen, Prototyping oder auch durch neue Kunden- und Investorenkontakte. Höhe- und Schlusspunkt des 100-tägigen Programmes ist der Expo-Day. Die Gründer präsentieren dort ihr Startup vor potenziellen Investoren.

Pro Jahr wollen wir zwei Programme mit je 10 Mobility Startups durchführen. TV-Zuschauer denken jetzt vielleicht an die Sendung „Die Höhle der Löwen“ und das geht genau in die richtige Richtung: Daimler & Partner sind die Löwen, STARTUP AUTOBAHN ist die Höhle, bietet die Bühne und die Startups … rocken, wenn ihr Vorschlag Substanz hat, die Show.

Unterstützen und selbst dazulernen

Ok, immer wenn wir Interessierten das Thema vorstellen, kommt an dieser Stelle die berechtigte Frage, „STARTUP AUTOBAHN hört sich toll an… aber was hat Daimler davon? Eine Menge! Denn durch das Programm profitieren nicht nur die Gründer. Durch das Mentoring, die Events und gemeinsame Pilotprojekte lernen wir viele innovative Startups kennen und können früh entscheiden, ob wir uns an dem Startup beteiligen wollen oder mit ihm kooperieren wollen.

Ein neuer und schneller Zugang zu neuen Geschäftsmodellen und Technologien entsteht. Und den Spirit der Gründer zu erleben, die keinen Plan B haben oder eine Finanzierung über das nächste Quartal hinaus, lehrt uns mehr über unternehmerisches Denken als 1.000 Beraterfolien.

Anke Kleinschmit mit Saeed Amidi, Gründer und CEO von Plug and Play Tech Center

Anke Kleinschmit mit Saeed Amidi, Gründer und CEO von Plug and Play Tech Center

Starke Partner an Bord

Wir, (also unsere automobilen Vorfahren) haben das Auto erfunden … aber nicht das Accelerator-Prinzip. Deswegen sind wir glücklich, Plug and Play (u.a. erfolgreich mit PayPal und Dropbox) an Bord zu haben. Über 10 Jahre Erfahrung an über 20 Standorten weltweit als Accelerator-Betreiber sprechen für sich. Plug and Play wird das Programm maßgeblich operativ betreuen.

Seitens Daimler unterstützen Business Innovation und die Konzernforschung das Programm. Hauptaugenmerk liegt für uns darin, eine effiziente Zusammenarbeit zwischen Daimler und den Startups zu ermöglichen.

Die Partnerschaft der Uni Stuttgart sorgt für eine gute Interaktion des Programms mit deren Studenten und Professoren. Damit das gut funktioniert ist die STARTUP AUTOBAHN mitten im Uni Campus in der ARENA2036 Forschungsfabrik stationiert. Das ist nicht nur ein faszinierendes Gebäude mit modernem Hardware-Lab sondern bietet auch sehr spannende Mitbewohner. Denn in dem Gebäude treiben auch Entwickler von Bosch, Daimler, Siemens, BASF, KUKA, HP etc. zusammen mit der Wissenschaft Projekte zur Zukunft der Mobilität und der Produktion. Aber wir sind noch früh dran. Das Forschungsgebäude ist noch ein paar Monate im Bau.

Auf der Baustelle der ARENA2036

Auf der Baustelle der ARENA2036

Erweiterung geplant

Auch wenn wir schon ein schlagkräftiges Partnerteam haben, wollen wir unser Projekt kontinuierlich um zusätzliche Partner erweitern. Die Logik dahinter: Umso mehr Partner mitmachen, desto interessanter wird das Programm für die Startups, desto innovativere Startups werden kommen, desto spannender wird das es wiederum für alle.

Pitch in 6 Wochen

Nach dem Launch wird es aber erst richtig spannend: Welche Startups werden sich bewerben?

In 6 Wochen werden die 20 vielversprechendsten von Ihnen auf dem Selection Day vor der STARTUP AUTOBAHN Jury pitchen. Und für die 10 nominierten Startups heißt es dann „Gas geben“ und das Geschäftsmodell weiter entwickeln, Prototypen im Hardware-Lab bauen sowie neue Kontakte mit potentiellen Kunden und Investoren knüpfen.

Gleichzeitig versuchen wir bei Daimler, die Startups mit den richtigen Kontakten bei uns im Haus zusammen zu bringen für Mentoring, Coaching, Pitches und gemeinsamen Pilotprojekten. Und wir haben richtig Rückenwind! Die ersten Daimler-Mentoren für die Startups stehen seit letzter Woche fest:

  • Prof. Dr. Thomas Weber, verantwortlich für Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung
  • Wilfried Porth, verantwortlich für das Ressort Personal, Arbeitsdirektor der Daimler AG. Des Weiteren ist er verantwortlich für den Bereich IT, den Einkauf Nichtproduktionsmaterial und Dienstleistungen sowie das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Vans
  • Anke Kleinschmit, Leiterin Konzernforschung & Nachhaltigkeit
  • Sajjad Khan, Leiter Digital Vehicle & Mobility
  • Susanne Hahn, Leiterin Business Innovation

Wir freuen uns auf Euch und Euren Gründergeist!


Anmerkung der Redaktion:

Die Bewerbungsfrist für STARTUP AUTOBAHN endet am 15. Juni. Startups können sich für das dreimonatige Accelerator-Programm online mit ihrer Idee bewerben!


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Dieser Artikel wurde von geschrieben. Er arbeitet für Daimler im Forschungskooperationsmanagement. Im Fokus: Kooperative Forschungs- & Innovationsprojekte mit Hochschulen, etablierten Industriepartnern und Startups aufzusetzen.

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