Mit der G-Klasse auf den K2

Zwölf Länder – 14 Tage – 1000 km am Tag. Mike Horn und die G-Klasse. Sein Ziel: Von der Schweiz nach Pakistan um den K2 zu erklimmen und den Berg anschließend mit Skiern hinunterzufahren.

Die Erlebnisse, die er bei dieser Expedition machte, brachte er rund 200 Mitarbeitern der G- Klasse bei einer Veranstaltung in der Nähe von Graz in einer sehr sympathischen und packenden Art und Weise näher.

Mike Horn ist – für alle die ihn nicht kennen – ein weltweit bekannter Entdecker und Extremsportler, dem keine Reise zu abenteuerlich, kein Weg zu gefährlich ist und es gibt kaum jemand der vergleichbare Erfolge nachweisen kann. Ganz nach seinem Motto: „The impossible only exists until we find a way to make it possible.” Und er findet viele Wege das Unmögliche möglich zu machen.

Reisen am Limit

Zurück zum eigentlichen Thema – der Expedition als Markenbotschafter von Mercedes-Benz mit der G-Klasse. Seine Reise begann am 14. Mai 2015 in der schweizerischen Stadt Château-d’Oex. Gemeinsam mit den beiden Schweizern Fred Roux und Köbi Reichen machte er sich auf für den Versuch den K2, den zweithöchster Berg der Welt mit 8611 m, zu bezwingen.

Diese Reise führte sein Team in zwei G-Klassen durch zehn Länder bis auf das letzte Basiscamp des K2 in 5.602 m Höhe. Auf diese Weise konnten sie die entlegensten Gebiete der verschiedenen Länder und viele unterschiedliche Kulturen kennenlernen. Die Reise war somit sehr abenteuerreich.

Internationale Bekanntschaften

In Afghanistan flog beispielsweise eine amerikanische Drohne über sie hinweg um die gesamte Passage abzusichern. Er betonte augenzwinkernd, dass man die Pferdestärken der G-Klasse braucht, da die Wagen der Taliban oft nur 80 km/h fahren. Aber Bilder sagen ja bekanntlich mehr als Worte:

p17

Die Möglichkeit den K2 zu besteigen bietet sich aufgrund der schwierigen Wind- und Wetterbedingungen an nur etwa zwei Tagen im Jahr. Horn und seine Kollegen haben – aufgrund des geringen Sauerstoffgehalts – dabei nur eine Zeitspanne von 18 Stunden, um vom Camp auf 7200 m Höhe, auf den Gipfel und wieder zurück zu kommen.

Die Natur war dem Mensch überlegen

Sieben Versuche haben die Abenteurer gestartet, um auf den Gipfel zu gelangen. Doch am Ende mussten sie sich dem Berg geschlagen geben. Doch das war kein Problem für Mike Horn. Er sagt selbst, dass das Versagen ein großer Teil seines Lebens ist. Nichts was er macht ist sicher, denn sonst würde er es nicht tun. Doch er gibt nicht auf, denn erst wenn er aufhört, es zu versuchen, hat er keine Chance mehr auf den Erfolg.

Ein mitreißender Vortrag und eine beeindruckende Persönlichkeit. Mike und die G-Klasse bilden die perfekte Symbiose von Mensch und Fahrzeug. Durch seine Begeisterung für dieses Auto lässt er auch mich, als Mitarbeiterin der G-Klasse, stolz sein auf dieses einzigartige Fahrzeug, mit dessen Hilfe die entlegensten Gebiete der Welt erkundet werden können.

It’s not the car that limits the driver,

                                 it’s the driver that limits the car.

Doch was steckt hinter dieser Leidenschaft von Mike? Wie ist es möglich, sich selbst immer wieder so zu motivieren und zu pushen? Mike hatte wohl als Kind schon immer nur eine Angst: Es gibt jemanden, der härter trainiert als er selbst. Er steckt sein komplettes Herzblut in seine Abenteuer.

Aufgeben ist keine Option

Aufgeben ist für ihn ein Fremdwort. Sein Ziel ist es nicht alle Gipfel dieser Welt zu erklimmen, sondern lebendig von seinen Abenteuern zurückzukehren und etwas „absolut Unvergleichliches“ erlebt zu haben.

If your dreams don’t scare you,

                               they are not big enough.

Mit diesem und anderen Gedanken regt Mike während seines Vortrags zum Nachdenken auch über das eigene Leben an. Man entwickelt als Zuhörer einen unglaublichen Respekt vor seinen Leistungen und merkt durch seine authentische Art und mitreißenden Erzählungen schnell, dass er wirklich liebt und lebt was er tut!


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Sie hat bei den internen Vorbereitungen für Mike´s Expedition mitgearbeitet.

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