5720 Watt! smart for sound

Wer träumte nicht auch irgendwann in seinem Leben vom Traumjob Roadie? Seinem Rockstar ganz nah zu sein und alle Konzerte live erleben. Jeden Abend in einer anderen Stadt. Toll, oder?

Wäre da nicht das Schleppen der schwere Boxen, Kabeln und Kisten mit Verstärkern. LKWs be- und entladen und in jeder Stadt die Rangiererei mit den großen Trucks auf engen Plätzen. Das ist vielleicht bald Geschichte! Der neue Arbeitsplatz eines Roadies könnte zukünftig so aussehen:

Der smart for sound könnte eine echte Innovation werden. Die Idee dahinter ist, den „smart forgigs“, wie er auch genannt wird, als Ersatz für meterhohe Boxentürme auf den Konzertbühnen einzusetzen.

Das könnte dann folgendermaßen aussehen: Flink von einer Stadt in die andere düsen, mit dem bekannten kleinen Wendekreis auf die Bühne fahren, Türen und Heckklappen öffnen, aus der Serviceklappe das Kabel nehmen und am Mischpult anschließen. Fertig!

Eine Vision? Nein! Eine Studie! Und ich durfte sie schon sehen, hören und vor allem fühlen.

Und das kam so: Marion Thaler vom Smart Club der Daimler-Mitarbeiter „Smartastic mi“ erzählte mir von der Pressevorstellung des smart for sound. Ich beschloss sofort teilzunehmen und so stand ich dann bei X-Dream Car Audio Tuning in Markgröningen.

Da stand in einer kleinen, aber sehr feinen Location der Smart fortwo 453 in titanium-grey und Herr Rivic, Chef von X-Dream Car begrüßte mich persönlich. Ein sehr sympathisch junger Mann und wie sich mir sehr schnell zeigt, ein echter Meister seines Fachs. Er führte mich vom Ausstellungsraum durch die Werkstatt bis runter in die Garage, dann ging es wieder zum Smart. Die Stimmung war inzwischen richtig locker, man hatte sich kennengelernt und ist bereits beim Du.

Herr Rivic, – also Renato – erzählt mir, was er alles umgebaut hatte. Angefangen bei den Fensterhebern, die in der Tür nun keinen Platz mehr hatten über die Rahmen für die vier Verstärker hinter den Sitzen bis hin zur Konstruktion im Kofferraum für die Lautsprecher. Und dazu noch viele Meter an Kabel von vorne nach hinten und wieder zurück.

Endlich war es soweit. Mit gemischten Gefühlen setzte ich mich in den smart for sound und Renato startete per Fernbedienung die special JBL-Soundanlage. Tausende von Zahlen und Fakten, sowie Arbeitsschritte erklärte mir Renato, aber es blieb nur eines in meinem Kopf: 5720 Watt!

Was dann kam kann ich leider nicht in Worte fassen, es gibt einfach Erlebnisse, die muss man gehört – nein, gefühlt haben!

Ein kristallklarer Klang und eine imposante Lautstärke kamen mir entgegen. Als wäre man als einziger Gast in Mitten eines Konzerts in der Mailänder Philharmonie. Gänsehaut am ganzen Körper. Der Bass hinterließ ein prickelndes Gefühl auf der Haut. Ich bin völlig begeistert.

Dann meinte Renato „Das waren gerade mal 20% der möglichen Leistung!“

Wir stiegen aus, Türen und Heckklappen auf, einige Meter zurück treten und los geht´s. Die Haare zitterten, die Hose wackelte und die Luft zum Atmen wurde immer dünner. Ich war sprachlos und jetzt erst recht beeindruckt!

Ganz egal ob Beethoven, Robbie Williams oder AC/DC, der smart forgigs schafft sie alle. Ein Stadion oder eine Konzerthalle alleine mit einem smart in einer fabelhaften Qualität beschallen? Absolut kein Problem, davon bin ich jetzt mehr als überzeugt.

Völlig geplättet kam dann genau richtig die Frage vom Catering-Service: „Mittagessen?“ Und wer kann bei Maultaschen mit Kartoffel- und grünem Salat schon „Nein“ sagen?

Frisch gestärkt ging es zum Abschluss dann noch zu einem kleinen, aber sehr netten Fotoshooting mit Fotograf Bernd.

Vielen Dank an alle Beteiligten für dieses tolle und einmalige Erlebnis.

Ich wünsche allen Lesern, dass Ihr den smart for sound bald selbst erleben könnt. Vielleicht schon diesen Sommer, auf seiner Tour durch Europa.


Gemeinsam mit dem Audio-Partner JBL entwickelte smart, die wohl kleinste fahrende Konzert-Location der Welt. Insgesamt zwei Bässe, fünf Verstärker, 16 Lautsprecher und 100 Meter Kabel ermöglichen bis zu 150 dB. Weitere Informationen


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