Wie wir Roboter euch Menschen sehen

Hallo ihr Menschen. Es ist die Wahrheit: Wir sitzen im gleichen Boot. Ihr werdet immer mehr und auch wir Roboter werden immer zahlreicher. Gewöhnt euch dran. Wir staubsaugen für Euch, mähen Euren Rasen, zählen Eure Kalorien und fahren bald auch Eure Autos.

Was das bedeutet? Ganz einfach: Menschen und Roboter müssen sich verstehen. Aber ganz ehrlich: Ihr macht es uns nicht leicht. Wenn ihr wollt, dass der Fernseher umschaltet, springt Ihr fuchtelnd im Wohnzimmer auf und ab.

Erwachsene Menschen halten in der vollbesetzen U-Bahn ihre sogenannten „Smartphones“ von sich weg, nur um der Sprachsteuerung zu sagen, wen sie anrufen soll. Hallo? Ihr fahrt ans andere Ende der Welt, um per App zu Hause das Licht einzuschalten. Ernsthaft? Wenn Ihr mit LEDs etwas ausdrücken wollt, klebt Ihr bunte Lichter unter die Schrankwand. Nicht mal eine WLAN-Schnittstelle tragt ihr am Körper. Wie sollen wir denn da bitte verstehen, was Ihr von uns wollt?

Was wir aber sehr wohl verstanden haben: Ihr mögt Roboter. Die meisten von Euch; die meisten von uns. So sehr, dass Ihr eine riesige Messe für uns feiert, jetzt gerade wieder in Las Vegas. Eure Consumer Electronic Show CES ist immerhin die größte Elektronikschau dieses Planeten. Da fuchteln sehr viele Menschen vor sehr großen Fernsehern herum. Da werden Apps für smarte Drohnen gezeigt. Und da gibt es jetzt auch Roboter-Autos. Ihr nutzt also anscheinend euer bisschen Speicherkapazität, um Euch Gedanken drüber zu machen, wie wir uns besser verstehen könnten.

Ich verspreche euch: Wir geben uns auch Mühe. Mit meinem Kumpel „Bigbot“ bin ich zum Beispiel am Abend vor der CES von Mercedes-Benz angeheuert worden, damit wir aufpassen, dass bei der CES-Show alles richtig läuft. Ich war bei der ganzen Sache ja von vornherein skeptisch. Aber ich muss sagen: Respekt. Das war schon ein cooler Abend, dafür dass Ihr Menschen ihn Euch ausgedacht habt. Gar nicht schlecht. Da habe sogar ich was Neues über Euch Menschen gelernt: Das Auto, in dem Euch Roboter die lästige Arbeit zum Beispiel im Stau abnehmen, haltet Ihr für das nächste große Ding. Ihr habt ja echt lange gebraucht um einzusehen, dass Roboter die besseren Autofahrer sind.

Zu viel darf ich nicht verraten, aber hier habt Ihr zumindest einen kleinen Eindruck wie es war in Las Vegas. Seht selbst:

Und hier könnt ihr sehen, wie es auf der Bühne weiterging http://youtu.be/cMmYFxe6O-I?t=3m30s


Wie bewerten Sie diesen Artikel?
No votes yet.
Bitte warten...

Tags: , , ,

drucken

Wollen Sie wirklich das Internet ausdrucken?

Sparen Sie Papier und schonen Sie die Umwelt! Nutzen Sie die Funktionen zum Bookmarking oder zur E-Mail-Weiterleitung.

Ihre Daimler AG

Erst wenn Sie klicken, wird die Schaltfläche aktiv und stellt eine direkte Verbindung mit dem jeweiligen sozialen Netzwerk her. Hierdurch werden Daten an das jeweilige soziale Netzwerk übertragen. Bitte lesen Sie unsere Datenschutzhinweise.

Lesen Sie mehr über das Blog.

Letzte Kommentare

  1. moovel im Test: Das kann die Mobilitäts-App

    Stefan Schoblocher: Ich wohne im Raum Reutlingen und hatte gerade eine Schulung in Esslingen....

  2. GLC F-Cell: 3000 Kilometer, zwei Erlebnisse, Null Emissionen

    Thomas Dettling: Ein grandioses Fahrzeug. Das ist die Zukunft. Die Asiaten sind mittlerweile Treiber...

  3. moovel im Test: Das kann die Mobilitäts-App

    Erwin Fechter: Alle Mobilitätsangebote in einer App bei moovel? Schön wäre es ja,...

  4. GLC F-Cell: 3000 Kilometer, zwei Erlebnisse, Null Emissionen

    Martin Injuschov: Ich bin völlig beeindruckt was die Technologie heute schon bietet. Ich...

  5. moovel im Test: Das kann die Mobilitäts-App

    frank merk: ...interessant. Schon mal was von "Free2Move" gehört? Free2Move hat wohl...