Aktion „Schenk ein Lächeln“: Ich war dabei!

Früher, als Kind musste ich mir vor Weihnachten nur Gedanken darüber machen, was ich alles haben wollte. Dies wurde dann auf einen Zettel geschrieben und den Eltern zu treuen Händen übergeben, damit sie ihn an den Weihnachtsmann zum „Nordpol“ schicken.

Heute denkt man nicht mehr an sich, sondern macht sich Gedanken, womit man anderen eine Freude bereiten kann. Dabei gibt es dann so viele Überlegungen, die einem die Entscheidung nicht gerade einfacher machen. Und wenn man dann eine Entscheidung getroffen hat geht der „Stress“ weiter:

Obwohl der Termin zum „Heilig Abend“ eigentlich lange bekannt ist, schiebt man es doch immer wieder bis zum Schluss hinaus. Man schlägt sich unter Zeitdruck durch die Einkaufsläden, die uns durch ihre weihnachtliche Stimmung, schon im September daran erinnern, die Weihnachtsgeschenke auch früh genug zu besorgen.

Jedoch schiebt man es wie jedes Jahr wieder auf den letzten Drücker hinaus. Trotzdem ist Weihnachten ein Fest der Fröhlichkeit und der Liebe gegenüber Familie, dem Partner und seinem Mitmenschen. Man freut sich auf das familiäre Zusammenkommen an Heilig Abend und den Feiertagen, welche gleichzeitig die Tage sind an denen man sich den Bauch voll schlägt und den „Köchen“ die Schuld dafür geben darf. –Warum haben die auch so gut gekocht?

Obwohl es wichtiger ist sich Gedanken über die Geschenke zu machen, als einfach viel Geld auszugeben, spielt eben dieses Geld doch eine große Rolle. Man muss sich die Geschenke auch leisten können, was bei vielen nicht so einfach möglich ist. Die Aktion „Schenk ein Lächeln“ unterstützt solche Gruppen und ich war sofort davon begeistert mitzumachen und zu helfen, als unser Ausbildungsmeister Herr Migl uns davon erzählte.

Es ist im Grunde so einfach, Kindern eine Freude zu machen und ein Lächeln in ihre Gesichter zu zaubern. Es gibt doch nichts Schöneres als so ein Lächeln in den strahlenden Gesichtern von Kindern zu sehen.

Ich selbst passe oft auf ein kleines drei jähriges Mädchen auf, und weiß daher auch, wie einfach Kinder zu begeistern sind. Sie freuen sich über fast alles, ob es etwas Süßes ist, eine Puppe, ein Auto oder ein Spiel. Dennoch war es schwer für mich, mich für ein Geschenk zu entscheiden. Auch die Frage, für welches Geschlecht oder für welche Altersbegrenzung ich etwas kaufe, war nicht einfach. Wenn man in die Spielwarenabteilung geht gibt es heute so viel Auswahl, dass es fast schon wieder zu viel ist.

Da fragte ich mich was ich als Kind bekommen habe und über welches Geschenk ich mich am meisten gefreut habe. Und da viel es mir wieder ein, es war eine der ersten Spielekonsolen die auf dem Markt waren. Bei diesem Geschenk bekam ich als Kind riesige Augen und so schaute ich mich um was es für die kleinen Menschen unter uns heutzutage so ähnliches gibt.

Ich fand den Lernlaptop, mit dem Kinder Lernspiele zu den Themen Zahlen, Buchstaben, Formen und vielem anderem mehr spielen können. Da Kinder ab drei Jahren sehr entdeckungsfreudig sind, habe ich mich für dieses Geschenk dann auch entschieden. Es ist eine Spielekonsole, bei der die Kinder mit und ohne die Eltern spielen können. Die Eltern können den Kindern helfen und erklären was gemeint ist, oder durch Denkanstöße weiterhelfen die richtige Lösung zu finden.

Durch dieses spielerische Lernen können sich die Eltern abends auf spannende Geschichten freuen, denn wenn die Kinder ihnen erzählen was sie heute wieder alles gelernt haben kommt auch die Gemeinsamkeit in der Familie zum Zuge.

Ich finde diese Aktion so gut, dass ich sie jederzeit wieder unterstützen werde.

Der Besuch beim Schwäbischen Tafelladen in Stuttgart, am Österreichischen Platz war sehr eindrucksvoll. Die Tafel erhält ihre Lebensmittel von vielen Unternehmen. Es sind Waren die eigentlich in einem einwandfreien Zustand sind, jedoch durch das vorgeschriebene Mindesthaltbarkeitsdatum nicht mehr verkauft werden oder Brote vom Vortag, die ein Bäcker nicht mehr verkauft werden.

Die Geschenke der Aktion „Schenk ein Lächeln“ waren schön in der Ecke gestapelt und vorsortiert. Der Weihnachtsbaum sorgte durch seine Weihnachtliche Deko für die Festliche Stimmung. Schon als wir in den Hof gefahren sind, sah man die Menschenmenge anstehen. Als die Türen aufgingen, sah ich schon die ersten Kinder reinkommen.

Die ersten Kinder bekamen ihre Geschenke. Sie freuten sich so sehr das sie es am liebsten gleich aufgemacht hätten. Aber die meisten wussten auch, dass sie noch ein paar Tage bis Heilig Abend warten müssen. Die freudigen Kinder zu sehen, wie sie ihre Eroberungen in der Hand hielten und auf keinen Fall mehr loslassen wollten, zauberte mir auch ein Lächeln ins Gesicht. Nicht einmal die Mütter durften den Kindern, helfen das heißgeliebte Päckchen zu tragen…

Es war, wie ich es mir vorgestellt habe, man sah die leuchtenden Augen und die Lachenden Gesichter der Kinder. Es ist ein schönes Gefühl, etwas Gutes für jemand anderen getan zu haben.


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