Happy Birthday, Schuler!

„1. Arbeitstag – 1. Auftrag“ – so die Betreffzeile meiner ersten „Arbeits“-Email, die bereits fünf Tage vor dem Beginn meines Praktikums im Bereich International Communications and Crossmedia in meinem Postfach landete.

Darin hieß es, dass ich am Abend meines ersten Arbeitstages einen Festakt der Schuler Group besuchen könne. Das Göppinger Traditionsunternehmen feierte sein 175 (!!!) jähriges Bestehen im Mercedes-Benz Museum (übrigens ein Ort, der mich als Auto-Fan sehr begeistert hat und den ich bestimmt bald wieder aufsuchen werde).

Dort hatte ich die Gelegenheit, mir die Reden von Daimler-Chef Dr. Dieter Zetsche, Ministerpräsident Winfried Kretschmann und des Vorstands der Schuler Group, Stefan Klebert, anzuhören und einen Beitrag zu schreiben. Rückblickend war es ein außergewöhnlicher und – wie ich finde – bloggenswerter erster Arbeitstag. Deswegen will ich hier meine Eindrücke des Abends schildern und bebildern.

Wer oder was ist Schuler und warum blogge ich darüber?
Zugegeben: Ich hatte vor dem Auftrag noch nie etwas über Schuler gehört. Also machte ich mich auf www.schulergroup.com erstmal schlau. Meine Recherche ergab: Schuler stellt Pressen her und ist Weltmarktführer in der Umformtechnik. Mithilfe von Schuler-Pressen fertigt Daimler rund um den Globus Karosserien. Und das schon seit 1928!

Demnächst wird auch eine neue Schuler-Presse im Mercedes Presswerk im badischen Kuppenheim eine neue Heimat finden. Auch bei der Herstellung von alltäglichen Gegenständen wie Getränkedosen und Münzen sind Schuler-Pressen im Einsatz. So hatte vermutlich jeder von uns – wissentlich oder unwissentlich – schon mal Kontakt mit einem Gegenstand, der auf einer Schuler Presse gefertigt wurde.

Drei Redner – eine Botschaft: Happy Birthday, Schuler!
Da ich hier nicht alles schreiben kann, was gesagt wurde, versuche ich, mich auf das Wichtigste zu beschränken. Schuler Vorstand Klebert wusste zu berichten, dass Großunternehmen durchschnittlich „nur“ 75 Jahre alt werden. Das zeigte mir, dass ein 175. Firmenjubiläum etwas ganz Besonderes ist.

Als nächster Redner war Dr. Zetsche dran. Auch er rückte die Bedeutung von 175 Jahren in den Fokus, indem er daran erinnerte, dass bei der „Schuler‘schen“ Firmengründung 1839 Automobilpionier Carl Benz noch nicht einmal geboren war. Das letzte Wort hatte Winfried Kretschmann. Er betonte vor allem die Leistung der 5.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: „Ich bin als Ministerpräsident stolz auf so ein Unternehmen“.

Ministerpräsident Kretschmann während seiner Rede

Sandmalerei – sehr beeindruckend
Auch was zwischen den Reden passierte, begeisterte mich. Schon mal von Sandmalerei gehört? Ich kannte diese Art der multimedialen Performance nicht, weswegen ich nicht schlecht staunte, als sich ein Häufchen Sand, das auf einer beleuchteten Glasplatte lag, vor meinen Augen in Bilder verwandelte. Mit diesen wurden wichtige Eckpunkte der Firmengeschichte gezeigt.

Die Künstlerin (rechts im Bild) zeichnete in atemberaubender Geschwindigkeit mit dem Sand; gerade nimmt sie Bezug auf die Pariser Weltausstellung 1900, bei der Schuler die weltweit erste Transferpresse vorstellte.

Die Künstlerin (rechts im Bild) zeichnete in atemberaubender Geschwindigkeit mit dem Sand; gerade nimmt sie Bezug auf die Pariser Weltausstellung 1900, bei der Schuler die weltweit erste Transferpresse vorstellte.

„30 seconds of fame“
Gegen Ende der Sandmalerei stand auf einmal Dr. Zetsche nur wenige Meter von mir entfernt. Zunächst schluckte ich, doch dann kam mir der Gedanke: Was gäbe es Besseres als ein Foto mit dem Daimler-Chef an meinem ERSTEN TAG, und für meinen ersten Blog-Beitrag? Also nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und fragte ihn, ob ich für den Blog-Beitrag ein Foto mit ihm machen könnte.

Das Ergebnis meiner Frage ist hier zu sehen. (Anhand der Fotoqualität kann man auch gut erahnen, wie nervös Verena - die übrigens ihren ersten Arbeitstag als Bachelorandin hatte – und ich waren ;-))

Rückblickend muss ich sagen, dass meine Nervosität total unbegründet war, da Dr. Zetsche meiner Bitte sehr freundlich entsprochen hat!

Das Ende meines ersten Tages
Abschließend kann ich festhalten: Mein Start bei Daimler hätte nicht aufregender sein können. Auch der Rest meiner ersten Woche mit meinen Kollegen war sehr interessant und ich freue mich auf weitere spannende „Aufträge“.

An dieser Stelle möchte ich mich besonders bei meiner „Mitstreiterin“ Verena Kölle bedanken, die die Kamera während des Abends bediente.

Bachelorandin Verena Kölle mit einem Geschenk, das die Firma Schuler allen Anwesenden überreichte: Ein Bildband mit besonderen Momenten der Firmengeschichte und einer einzigartigen Medaille, die nur auf einer Schuler Presse hergestellt werden kann (Messingkern umgeben von einem Nickel- sowie einem Kupferring).

 


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