Jahrespressekonferenz 2014: Ein erfolgreiches Gesamtbild

Viele kennen meist noch aus ihren Kindertagen die Illustrationen, bei denen sich erst durch die Verbindung einzelner Punkte das Gesamtbild erkennen lässt. Schritt für Schritt nähert man sich so dem Ziel. Daher nutzte Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, zur gestrigen Jahrespressekonferenz bewusst diese Metapher, um aufzuzeigen, wie sich im Daimler-Konzern immer mehr Einzelerfolge in allen Bereichen zu einem großen, erfolgreichen Ganzen vereinen: „unsere Produkte sind weltweit gefragt, unsere Effizienzprogramme zahlen sich aus, unsere Investitionen tragen Früchte.“

Jahrespressekonferenz 2014: Ein erfolgreiches Gesamtbild

Dass sich hinter den Aussagen harte Fakten verbergen, zeigten die präsentierten Zahlen. Hier einige Beispiele: Noch nie wurden mehr Mercedes-Benz PKW abgesetzt; insgesamt rund 1,6 Millionen Einheiten weltweit. Die neue S-Klasse ist bereits jetzt die meistverkaufte Luxus-Limousine der Welt. Die neue C-Klasse setzt Maßstäbe in Technik und Design. Auch die Sparten LKW, Vans und Busse können sich über sehr gut entwickelte Geschäftsfelder freuen. Insgesamt stieg der Absatz auf 2,35 Millionen Fahrzeuge. Der Konzernumsatz erhöhte sich auf 118 Milliarden Euro. Das Konzernergebnis erreichte die Höhe von 8,7 Milliarden Euro und das Konzern-EBIT beläuft sich auf 10,8 Milliarden Euro – gegenüber 8,8 Milliarden Euro im Vorjahr. Aus den guten Zahlen resultiert letztlich der Vorschlag, die Dividende auf 2,25 Euro je Aktie anzuheben. Ergebnisse, die überzeugen, aber nach Zetsche noch lange kein Grund sind, sich zurückzulehnen. Denn er ist sich sicher: „Wir werden das Momentum noch verschärfen.“

Daimler Jahresprssekonferenz 2014

Die Vision vom emissions- und unfallfreien Fahren ist dabei ein wichtiger Punkt, um nachhaltig und profitabel zu wachsen. Neben der Verbrauchs- und Emissionsoptimierung aller Verbrennungsmotoren sowohl bei den PKW und den Nutzfahrzeugen gewinnen zukünftige emissionslose Antriebe immer mehr an Bedeutung. Dank smart  ist Daimler mit rund 30 Prozent Marktanteil führend bei den Batterieautos in Deutschland. Ende dieses Jahres kommt die B-Klasse Electric Drive  auf den europäischen Markt. Ihre Unterbodenkonstruktion ermöglicht zudem die Nutzung anderer Antriebsmöglichkeiten; mit Gasantrieb ist sie bereits in diesem Frühjahr zu kaufen. Dazu gesellen sich die Bemühungen zahlreicher Ingenieure, die mit ihren Entwicklungen im Bereich des teilautonomen Fahrens wohl einen der „größten Paradigmenwechsel“ in der Automobilindustrie eingeleitet haben. Ein Technologievorsprung, den Daimler weiter ausbauen wird. ‚Intelligent Drive‘  wird noch in diesem Jahr aus der S-Klasse in die Volumensegmente der C- und E-Klasse eingeführt.

Das Gesamtbild ist damit fast gezeichnet, doch wäre es nicht abgeschlossen, würde Daimler sich nicht auch zukunftsweisenden Mobilitätsdienstleistungen und dem ‚Digital Life‘ widmen. Das Auto denkt mit. Es lernt und passt sich so den Wünschen seiner Fahrer an. Die richtigen Partnerschaften wären bereits auf den Weg gebracht, so Zetsche. Wer dennoch ganz auf das eigene Auto verzichten will, muss sich nicht vom ‚Stern‘ abwenden. Er ist hier weiterhin gut aufgehoben. Was wie ein Widerspruch klingt, leuchtet bei näherer Betrachtung schnell ein – Stichwort: Daimler Mobility Service GmbH.

Das carsharing-Angebot ‚car2go‘ das aktuell von 600.00 Kunden in 25 Städten international genutzt wird, startet im Frühjahr auch in Rom. Bis Ende des Jahres sind die Verantwortlichen zuversichtlich, weltweit eine Million Nutzer zu zählen. Neu in der Mobility-Familie ist das Projekt ‚car2go black‘ – das erste carsharing-Angebot mit Mercedes-Fahrzeugen, das zunächst in Berlin und Hamburg möglich ist. Die Mobilitätsplattform ‚moovel‘ wird weiter expandieren und zusätzliche Städte, national wie international, erschließen. Die Einbindung neuer Partner erhöht dabei die Wahlmöglichkeiten der Kunden durch ein vergrößertes Angebot an Mobilitätsleistung.

Dass die Mobilitätskonzepte eine „große Chance“ für das Unternehmen bedeuten, davon ist Zetsche überzeugt. Grund genug für unseren Kollegen Dan von Appen sich mit Robert Henrich, Geschäftsführer der Daimler Mobility Service GmbH, zu unterhalten. Entstanden ist ein Gespräch mit jemandem, der sich sicher ist, dass die Menschen in 20 Jahren anders unterwegs sein werden als heute. Und der erklärt, warum die „innovativen Gene“ eines Carl Benz und Gottlieb Daimlers auch in Zukunft ihre Bedeutung nicht verlieren werden. Ein kleiner Ausblick in die Mobilität der Zukunft unter dem Stern…


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