Mit der Setra TopClass durch das Land des Lichts

„Bienvenue à l‘ aéroport de Nice – Herzlich willkommen am Flughafen Nizza“. Sehr freundlich wurde ich am Flughafen von einer Hostess empfangen, die gut sichtbar am Eingang positioniert die ankommenden Journalisten begrüßte, die wie ich zur Fahrvorstellung der neuen Setra TopClass 500 nach Nizza gekommen waren. Noch beeindruckt von der wunderschönen Aussicht beim Landeanflug, schnappte ich meinen Koffer vom Gepäckband und schloss schnell zur Gruppe auf, die sich bereits um die Empfangsdame versammelt hatte – denn dann ging es auch schon los zum ersten Programmpunkt.

Anfang Oktober hatte ich die Chance, die neue TopClass 500 von Setra hautnah kennen zu lernen und in Aktion zu erleben. Fünf Tage durfte ich die angereisten Fachbusjournalisten aus ganz Europa begleiten und betreuen, als diese den neuen Luxusbus von Setra Probe fahren konnten und auf Herz und Nieren prüften. Mein Team und ich vom Bereich Kommunikation Nutzfahrzeuge waren fast rund um die Uhr im Einsatz, um die Fahrvorstellung zu einer gelungenen Veranstaltung zu machen.

Am besten lässt sich natürlich beim Fahren ein Eindruck von der Qualität des Busses gewinnen. Also ging es nach der ersten Begrüßung und einer kurzen Programmeinführung auch gleich auf die Straße. Elegant und glänzend warteten die Flaggschiffe bereits vor dem Flughafen auf die Busfachjournalisten. Mit insgesamt drei Busmodellen, in drei verschiedenen Längen ging die Testfahrt auf Nizzas Autobahn „La Provençale“ los.

Ohne Busführerschein blieb mir nichts anderes übrig, als auf den hinteren Sitzen Platz zu nehmen und den erfahrenen Journalisten das Steuer zu überlassen. Leider, denn ich hätte gern einmal hinter dem Steuer des Luxusbusses gesessen und uns über die Autobahn kutschiert. Aber – besser für Bus und Mitfahrer – ich blieb Beifahrer und spätestens an den engen Mautstellen verging mir die Lust und ich war froh, dass Profis den Reisebus lenkten. So hatte ich auch genug Zeit, die faszinierende Landschaft zu bewundern. Kaum von der Autobahn runter und weit weg vom hektischen Verkehr rund um die französischen Metropolen am Mittelmeer, schlängelte sich der Bus durch kleine Dörfer, und Sträßchen, vorbei an wunderschön gelegenen Weingütern hin zu unserem Mittagsziel: dem Landschlösschen Châteaux St. Julien d‘Aille.

Unbeschreiblich idyllisch gelegen, am Ende einer meterlangen, alleehaften Auffahrt steht das Châteaux umgeben von Weinreben und hohen Bäumen. Nach der fast dreistündigen Fahrt war ich erst einmal froh, im Freien zu sein, um endlich die südfranzösische Sonne genießen zu können. Schließlich waren wir gerade erst aus dem kalten Deutschland angekommen.
Jetzt war es Zeit für das reichhaltige, provenzalische Buffet, das bereits für uns hungrige Testfahrer aufgebaut worden war. Mit heimischen Spezialitäten, wie Wildschweinragout oder köstlichen Nachtischen, wie Crème Brûlée und Fruchtsorbet versorgt suchte ich mir ein Plätzchen auf der Terrasse und ließ die Kulisse auf mich wirken. Und wer nicht selbst fuhr, hatte natürlich auch die Möglichkeit, ein Gläschen des hauseigenen Weins zu probieren.

Frisch gestärkt und mit einem Espresso wieder wach gerüttelt  gingen wir die nächste Etappe unserer Testfahrt an. Der folgende Streckenabschnitt zum Veranstaltungshotel Mas de Pierre war das Highlight der gesamten Fahrvorstellung. Während der luxuriöse Reisebus vorbei an Golfplätzen und mondänen Anwesen fuhr, machten wir es uns in den bequemen Sitzen der TopClass 500 bequem und genossen die schöne Aussicht. Wer den Sitz ein wenig nach hinten stellte, konnte durch das Panorama Glasdach eine Aussicht genießen, die kaum vergleichbar ist. Palmen, blauer Himmel und die roten Standsteinfelsen zogen so über und an uns vorbei, bis plötzlich alle Mitfahrer zur rechten Sitzreihe wechselten. Hinter einer Kurve war der Blick auf die Küste und das herrlich glitzernde Mittelmeer freigeworden. Die nächsten 35 Km schlängelten sich direkt am offenen Meer entlang. Die durchaus anspruchsvolle Küstenstraße forderte vom Fahrer volle Konzentration und von den Mitfahrern einen widerstandsfähigen Magen.

Im Veranstaltungshotel Le Mas de Pierre angekommen, hatten alle kurz Zeit die gesammelten Eindrücke sacken zu lassen und sich von der Fahrt zu erholen, bevor das Abendprogramm samt Pressekonferenz und Essen begann.

Am Ende der fünf Tage ist eins klar für mich: Ich war bestimmt nicht das letzte Mal in Nizza und eine Reisen mit der TopClass 500 ist Luxus pur und nur zu empfehlen.


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