Ein etwas anderer IAA Besuch

Montag früh 08:55 Uhr: Zeit für einen Kaffee? Nein, wir vier (Tamara, Julien, Apo und Florian) hatten einen viel besseren Wachmacher, eine E-Mail mit dem Betreff: Ihre Teilnahme an „Trainieren Sie mit den Beachvolleyball-Profis auf der IAA“. Da war doch etwas… Stimmt, wir hatten alle beim Intranet Gewinnspiel mitgemacht und tatsächlich gewonnen! Da das Training für Donnerstag im Rahmen der IAA auf dem smart Beach Court geplant war, hieß es nun, unsere Vorgesetzten zu informieren und spontan Urlaub zu beantragen. An dieser Stelle vielen Dank an unsere Vorgesetzten, die uns die Teilnahme erst ermöglicht haben.

Donnerstag 05:45 Uhr: Bei strömendem Regen und 9 Grad Außentemperatur starteten wir in Stuttgart Richtung IAA. Trotz der frühen Uhrzeit herrschte im Auto rege Unterhaltung, da wir uns bis dato noch nicht kannten. Deshalb galt es zuerst einmal, sich gegenseitig zu beschnuppern. Dabei stellten wir schnell fest, dass wir ein bunt zusammengewürfelter Haufen waren.Langsam aber sicher stieg die Nervosität vor dem Beachvollballtraining mit den Profis an und zahlreiche Fragen standen im Raum beziehungsweise im Auto: Was würde uns dort wohl erwarten? Wie läuft so ein Training ab? Und nachdem es immer noch in Strömen regnete, fragten wir uns, ob der Beachvolleyball Court wohl in einer Halle sei? Natürlich sind wir absolute „Volleyball-Laien“, sonst wären wir ja nie auf die Idee gekommen, uns freiwillig von den weltbesten Beach-Volleyballern trainieren zu lassen.

Schnell verflogen die Fragen und wir erreichten – nach einer kurzweiligen Fahrt – das Parkhaus am Messeturm gegen 08:30 Uhr. Voller Tatendrang stürmten wir zum Smart ebike Testdrivecenter und wurden dort freundlich empfangen. Dank elektrischer Unterstützung düsten wir begeistert über den Testparcours. Nach unserem ebike Test wurden wir von Franka Langer in Empfang genommen. Sie war unsere charmante smart Ansprechpartnerin, die uns voller Esprit durch den Tag auf der IAA führte. Los ging es mit Croissants und Kaffee in der smart Lounge und einem anschließenden Rundgang über den smart Stand. Dort zog uns die Studie fourjoy in ihren Bann, die Meinungen hierzu gingen in unserer Gewinnertruppe aber deutlich auseinander. Wahrscheinlich muss eine Studie einfach polarisieren.

Nach diesem Rundgang hatten wir nun etwas freie Zeit zur Verfügung und schauten, was die Konkurrenz so zu bieten hatte. Doch neben uns waren weitere wichtige Gäste auf der Messe, wie zum Beispiel unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel. Anschließend gabes für uns einen kleinen Mittagssnack in der smart Lounge. Unser großer Auftritt stand unmittelbar bevor: Jetzt hieß es, die Sporttaschen holen und umziehen. Dazu nutzten wir unsere spontan gebaute Umkleidekabine. Danach sahen wir zumindest schon einmal sportlich aus. Kurz darauf kam dann auf einmal Sebastian Fuchs auf uns zu und begrüße uns herzlich. Unser erster Gedanke: Wow, ist der groß! (2,02 m) Aber so groß muss er als Beachvolleyball Profi und Spielpartner von Olympiasieger Julius Brink wahrscheinlich auch sein.

Mittlerweile hatten sich die Besucherränge auch gut gefüllt, uns erwartete also eine echte Traumkulisse und sogar Petrus hatte ein Einsehen und schenkte uns Sonnenstrahlen. Unsere Befürchtungen, dass wir im Freien eventuell frieren könnten, waren schnell vergessen und Sebastian heizte uns mit einem knackigen Warm-up kräftig ein. Nun kam der Ball ins Spiel und der Unterschied zwischen Profi und Amateur wurde deutlicher. Sebastian vermittelte uns mit spielerischen Übungen einige technische Grundlagen des Beachvolleyballs. Er hielt uns vier alleine ohne größere Anstrengung in Schach und so kamen wir langsam ordentlich ins Schwitzen. Dabei landeten wir auch des Öfteren im Sand. Trotz einsetzenden Nieselregens hatten wir viel Spaß und waren nach etwa 45 Minuten für ein kleines Match bereit. Tamara und Sebastian bildeten ein Mixed Duo und die drei Jungs ( Julien, Apo und Florian) stellten das zweite Team. Es folgten interessante Ballwechsel und aufgrund unserer etwas ungewöhnlichen Spielweise musste Sebastian sich zum ersten Mal während unseres Trainings richtig anstrengen. Nach circa 15 Minuten einigten wir uns auf ein Unentschieden und kündigten an, weiter zu trainieren und Sebastian Fuchs und Julius Brink dann auf der nächsten IAA 2015 herauszufordern. Allerdings hielt sich Sebastians Angst vor dieser Androhung in Grenzen – für uns völlig unverständlich. Doch die IAA hielt auch andere spannende Herausforderung für uns parat: So galt es, eine Dusche aufzutreiben, da wir schließlich ganz schön sandig waren. Die Aufgabe war schwieriger als gedacht, aber nach kurzem Zögern bot sich ein Gartenschlauch als Lösung an. Nachdem wir den sportlichen Teil des Tages beendet hatten, konnten wir uns noch einmal den Autos widmen. Glücklicherweise bekamen wir bei Mercedes-Benz eine Führung über den imposanten Messestand. Unsere Highlights am Mercedes Stand waren die S-Klasse Coupé Studie und der wirklich gelungene GLA. Ein anderes Highlight des Rundgangs waren jedoch die Hot Stone Massage Sessel der neuen S – Klasse: Hier konnten wir unsere müden Muskeln kurz massieren lassen. Frisch durchgeknetet ging es weiter und wir sahen ein paar Minuten später noch unseren grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann am Mercedes-Stand, der aufmerksam den Ausführungen von Dr. Dieter Zetsche und Prof. Thomas Weber lauschte. Wie so oft war die Mercedes-Benz Halle ein Garant für eine beeindruckende Inszenierung der Fahrzeuge.

Trotz fortgeschrittenem Tag und müden Beinen ließen wir es uns nicht nehmen, auch noch die anderen Hallen zu besuchen. Flott ging es durch die Hallen und wir stoppten nur noch für interessante Fahrzeuge oder Gummibärchen. Als wir jedoch bemerkten, dass es bereits 18:15 Uhr war, wir aber am anderen Ende der Messe waren, machten wir uns wieder auf den Rückweg zur smart Lounge. Gegen 19 Uhr starteten wir gemeinsam mit vielen anderen IAA Besuchern die Heimreise, sprich wir standen rund um Frankfurt im Stau. Die Staus lösten sich jedoch rasch  und nach einer unterhaltsamen Fahrt erreichten wir gegen 21:30 Uhr den Stuttgarter Raum. Einer nach dem anderen erreichte nun die wohlverdiente warme Dusche und sein Bett. Friedlich schlummernd träumten wir von unserer Beachvolleyball Karriere für einen Tag.

Es war ein sensationeller Tag mit unvergesslichen Erlebnissen und bleibenden Erinnerungen auf der IAA. Wir möchten uns ganz herzlich bei Franka Langer und smart für den einzigartigen Tag bedanken. Unseren Kolleginnen und Kollegen können wir einen Blick ins Intranet angesichts solch toller Gewinnmöglichkeiten nur empfehlen.


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