In der Kabine mit Helmut, Toni und Bruno

Es fallen einem viele (Schenkelklopfer-)Fragen ein, die man den Spielern und Verantwortlichen des VfB Stuttgart schon immer stellen wollte. Man möchte beispielsweise wissen, ob „heutzutage wirklich alles von den Medien hochsterilisiert wird“ (Bruno Labbadia) oder ob der Neuzugang aus Leverkusen (Daniel Schwaab) schon immer mal für die Schwaben spielen wollte.

Ob sich der neue Linksverteidiger – nomen est omen – denn wirklich manchmal in einen Rausch spielt (Konstantin Rausch) oder wie der neue Stürmer an seinen typisch, norwegischen Vornamen Mohammed kommt (Mohammed Abdellaoue). Doch wenn man dann mitten in den „heiligen Hallen“ des VfB Stuttgart steht, fühlt man sich in seine Kindheit zurückversetzt, kann es nicht fassen, plötzlich mittendrin zu sein und ist fast sprachlos. So oder so ähnlich erging es vermutlich fast allen 100 Losgewinnern, die anwesend waren.

Die Mercedes-Benz Bank stellte mit seinem Sponsoring nämlich erstmalig ein sogenanntes Kabinenfest auf die Beine. Was als innovatives „Bonbon“ für die Fans seitens des Hauptsponsors gedacht war, entwickelte sich zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Teilnehmer. Torwandschießen, (tisch)kickern, zocken und singen in gemütlicher Atmosphäre mit und gegen die VfB-Profis. Fan-Herz, wat willste mehr. Das man ganz nebenbei noch den gesamten Kabinentrakt der Profis kennenlernen und in den Duschräumen das eine oder andere (natürlich alkoholfreie) Bier mit den Jungs zischen durfte, rundete den Abend ab.

Nebenbei erfuhr man von Cacau, dass ihm sein Spitzname „Helmut“ von Ludovic Magnin verpasst wurde (nachdem er Deutscher geworden war), dass Christian Gentner das Training beim VfB zwar hart findet, aber nichts härter ist als das Training vom „Schleifer“ Felix Magath (damals in Wolfsburg), oder aber dass Tunay Torun der Meinung ist, dass Stuttgart als Stadt eine hohe Lebensqualität bietet – schließlich hat er ja davor nur in Hamburg und Berlin gelebt…

Als schließlich Antonio „Toni“ Rüdiger in bester Michael Jackson-Manier anfängt zu singen, meint ein anwesender Mercedes-Bank-Mitarbeiter nur: „Waahnsinn! Wann hat man als Fan schon mal die Möglichkeit, die Spieler in so lockerer Atmosphäre kennenzulernen?“ Auch der Co-Trainer des VfB-Stuttgart, Eddy Sözer, ist angetan: „Klasse Aktion! Ich habe die Spieler selten so gelöst und locker erlebt. Die Verbindung zwischen Spielern und Fans ist da. Eine supergelungene Veranstaltung“. Ein anderer Fan merkt begeistert an: „Man war ganz nah dran. Kaum war ein Ball in der Nähe, haben die Profis sofort mit den Fans gekickt – wie früher auf dem Bolzplatz.“

Besonders beim gemeinsamen „Ball hochhalten“ mit den Fans war die Stimmung prächtig: Wer den Ball mehr als zweimal berührte oder auf den Boden fallen ließ, der bekam als Strafe von allen Mitspielern einen Ohrenschnipser – genauso machen es die Profis im Training. Das tat nicht allen Ohren gut. „Wir wollten ein exklusives und sehr persönliches Fest für die Fans mit den Profis machen“, sagte ein MB-Bank-Mitarbeiter danach. Wenn man sich die seligen Gesichter allerorten anschaute, begriff man: Das Ziel ist erfüllt! Aber das Wichtigste ist: Auch die Mercedes-Benz Bank als Hauptsponsor hat einige neue Fans hinzugewonnen!


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