Doktoranden-Marktplatz 2013: Präsentieren, Informieren, Vernetzen

12. Juni – Geschäftiges Treiben kurz vor Anpfiff, noch schnell ein fehlendes Poster ausdrucken, die Ausstellungsstücke gerade rücken, den eigenen Vortrag im Kopf durchgehen. Gleich ist es wieder so weit: Der Doktoranden-Marktplatz 2013 findet statt.

Der Doktoranden-Marktplatz ist eine der zentralen Veranstaltungen im Kalender der Doktoranden. Hier haben diese die Möglichkeit, sich und ihre Themen den Kollegen und Führungskräften zu präsentieren, sich über andere Doktoranden-Themen zu informieren und mit den „forschenden Kollegen“ zu vernetzen. Jeder Doktorand hatte eine Stellwand mit einem Poster zu seinem Promotionsthema, viele bringen außerdem Ausstellungsstücke wie Motoren und besondere Werkstoffe mit. Wer zusätzlich einen der begehrten Vortragsplätze ergattern konnte, hatte die Möglichkeit, in einem Nebenraum des Mercedes Event Centers in Sindelfingen, sein Thema in einem Kurzreferat einem interessierten Publikum vorzustellen.

250 Besucher informierten sich bei 95 ausstellenden Doktoranden. Im diesem Jahr wurde besonders  Wert darauf gelegt, den Besuchern bereits in der Einladung die Spezialthemen der Doktoranden „schmackhaft“ zu machen und vor allem Fachpersonal anzulocken. Zu diesem Zweck wurde erstmals ein Jahrbuch mit den Einladungen verteilt, in dem sich jeder teilnehmende Doktorand – insbesondere jene, die bald ihren Doktor haben – kurz und knapp vorstellen konnte.

Prof. Dr. Thomas Weber, im Vorstand verantwortlich für Forschung und Entwicklung und seit Ende 2012 offizieller Schirmherr der Daimler-Doktoranden, hob in seiner Eröffnungsrede die Wichtigkeit dieser akademischen Nachwuchsgruppe für Spezialistentätigkeiten hervor. Bei einem Rundgang über den auch in diesem Jahr sehr erfolgreichen Doktoranden-Marktplatz machte er sich selbst ein Bild von den vielseitigen Themen, die von Doktoranden aus den Ingenieurs-, Natur-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften ausgestellt wurden.

Insgesamt sind derzeit knapp 300 Doktoranden beim Daimler tätig. Forschung und Entwicklung bestimmen ihren Alltag-Endziel Doktorhut. Die „DaimlerDoks“ führen bereits seit Jahren als Netzwerk in Eigenverantwortung und mit Unterstützung aus den Personalbereichen das ganze Jahr über diverse Veranstaltungen durch. Das reicht vom Mittagsstammtisch über ein Hüttenwochenende und Kamingespräche mit Führungskräften bis zu sportlichen Wettkämpfen mit den Doktoranden anderer Unternehmen.
Ich selbst bin seit Herbst 2011 Doktorand „beim Daimler“ und untersuche Aspekte der Fahrzeug-Fahrzeug-Kommunikation. Zusammen mit weiteren Doktoranden habe ich den diesjährigen Marktplatz organisiert.

 


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