Was Sie über Aerodynamik und Design wissen wollen

Auf dem 83. Internationalen Automobil Salon in Genf zeigt Mercedes-Benz mit der Weltpremiere des A45 AMG,  wie sportlich die neue A-Klasse sein kann. Außerdem feiert die E-Klasse Familie ihre Europapremiere und der neue Mercedes-Benz CLA seine Messepremiere. Man muss kein Experte sein, um zu bemerken, dass sich bei Mercedes-Benz etwas verändert. Die neuen Modelle wirken dynamischer, sportlicher. Auf „altdeutsch“: „Windschnittiger“. Aber ist das reiner Selbstzweck des Designs?  Oder steckt mehr dahinter?

Gut, wenn man dazu Experten befragen kann, und genau das möchte ich in Genf tun. Vor allem mit Ihren Fragen. Dr. Teddy Woll,  Leiter Mercedes-Benz Aerodynamik und Prof. Gorden Wagener, Design-Chef von Mercedes-Benz, antworten Ihnen live von der Messe.

Stellen Sie Fragen bis zum Montag, 4. März, in der Kommentarfunktion (unten)!  Was wüssten Sie von den beiden Herren zum Thema „Aerodynamik und Design“? Am Dienstag, 5. März, zwischen 14:40 und 14:55 Uhr können Sie das Interview im Livestream auf TECHNICITY, auf der Daimler-Website und natürlich hier bei uns verfolgen.

Übrigens: Die BlueEFFICIENCY-Edition des neuen CLA stellt mit einem cw-Wert von 0,22 sogar einen neuen Weltrekord auf. Die cw-Werte anderer Mercedes-Modelle müssen sich auch nicht verstecken. A-Klasse (0,26), E-Klasse Coupé (0,24), E-Klasse Limousine (0,25),SL (0,27) oder M-Klasse (0,32).

Für diesen Wert wird bei Daimler buchstäblich an der zweiten Stelle hinter dem Komma gefeilt. Eine Verbesserung des cw-Wertes um 0,01 bedeutet im Fahrzyklus (NEFZ) immerhin ein Gramm CO2/km weniger, im gemittelten Verbrauch sind es schon zwei Gramm und bei 150 km/h bereits fünf Gramm CO2/pro Kilometer. Teddy Woll dazu: „Gelingt es, den cw-Wert um zehn Tausendstel zu senken, sinkt der Kraftstoffverbrauch im Kundenmittel um ein zehntel Liter, bei ganz schnellem Autobahntempo um bis zu 0,4 Liter je 100 Kilometer. Um diesen Spareffekt durch Leichtbaumaßnahmen zu erzielen, müsste man die Autos um mindestens 35 Kilogramm abspecken.“

Aber nicht nur Hersteller bauen Autos, auch Gesetze bauen kräftig mit: Die Automobilentwicklung  hängt heute auch stark von Normen nationaler wie internationaler Behörden ab. Für die EU-Staaten setzt Brüssel die Bedingungen. So zum Beispiel die europäische Norm für Fußgängerschutz. Die USA, Kanada und Japan erlassen ihre eigenen Vorschriften, die ein Modell zusätzlich erfüllen muss. Wie kann man da eigentlich noch „einfach ein schönes und gutes Auto“ bauen?

Aber ich will ja keine Fragen vorwegnehmen…Sie sind dran! Schreiben Sie uns ihre Frage für die Experten und Sie bekommen die Antwort live aus Genf. Wir freuen uns darauf!

Update 06.03.2013:

Hier die Antworten der beiden Experten auf Ihre Fragen:


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