Freiheit ist das Einzige, was zählt…

[1] Marius Müller-Westernhagen könnte ein Bruder im Geiste des Reiseveranstalters Hans-Peter Christoph aus Freiburg sein. 52 000 Kilometer durch 26 Länder. Von Freiburg über Schanghai, Alaska bis nach Ushuaia in Feuerland – der südlichsten Stadt der Welt (sagen zumindest die Argentinier). Das sind die Eckdaten der neuen Mammut-Busreise, die von Avanti Busreisen angeboten wird. Ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer, wie es wahrscheinlich nicht mal der Vernes‘sche Phileas Fogg hatte.

„Am Berg Ararat, durch die Wüste Gobi, an Vulkanen und kanadischen Seen vorbei sowie durch die grünen Dschungel Mittelamerikas und hochmoderne Städte“, weckt „Mister Avanti“ das Interesse für diese gigantische Busreise voller Rauscherfahrungen für die Sinne. Seine Begeisterung ist hier in doppeltem Sinne grenzenlos.

Die gesamte Reise dauert neun Monate. Die künstlerische Neuentdeckung der Langsamkeit. Wie ein Arthouse-Film gewissermaßen.

Avanti Busreisen vertraut auf Setra Busse

Und das alles in einem 5-Sterne-Setra-Reisebus, dem Wellnesstempel unter den Bussen. Technisch ausgereift, mit herausragenden Fahreigenschaften, größtmöglichem Komfort und einer luxuriösen Ausstattung. Vis-à-vis –Bestuhlung und maximal 22 Teilnehmern trotz Platz für 40 Sitzplätzen. Übernachtet wird allerdings in Hotels. Sozusagen Entschleunigung für den modernen Zeitgenossen – der ayurvedische Wohlfühltee unter den Busreisen. Die Roadmovie-Version vom Julia Roberts‘schen „Eat, Pray & Love“ für den temporären Berufsaussteiger.

Zuerst die Seiden­straße und anschließend die Panamericana

Doch wie sieht’s mit der Sicherheit aus? Der frühere US-Präsident Benjamin Franklin meinte: „Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.“ Hier irrt sich der gute Mann – hätte er damals schon den Reiseveranstalter Christoph kennengelernt, er hätte seine Weisheit revidiert: bei ihm gibt‘s beides: Freiheit und Sicherheit! Gereist wird in einem nagelneuen Setra ComfortClass 500-Euro VI – Reisebus, an Bord dabei ein zweiter Busfahrer, sowie ein Mechatroniker von EvoBus namens Anatoli Reklin (der seine jetzige Frau sogar auf einer der früheren Trips kennengelernt hat – wenn das mal in Zeiten von Internet-Flirtbörsen kein Anachronismus ist…).

Einer der Busfahrer ist überdies der Morgenland-affine Busfahrer und Veranstalter Christoph höchstpersönlich, der zudem einige Semester Islamwissenschaften studiert hat.

Eine Reise quasi exotisch im Geschmack, aber koffeinfrei, um Körper, Geist und Seele zu vereinen. Doch was treibt ihn an? „Handverlesene Ziele und schöne Strecken, die im Zeitalter des Fliegens gar nicht mehr entdeckt werden können – das will ich den Menschen näherbringen!“, meint der Organisator, der seit 35 Jahren „on the Road“ ist. Die summa summarum 215 Tage dauernde Reise „zu sich selbst“ lässt sich obendrein ökologisch schonend gestalten. Der „ökologische Fußabdruck“ der „Spritztour“ – die am 8. April 2013 startet –  entspricht gerade mal einer Flugreise von Deutschland nach Ägypten – (die Steaks auf der Reise ausgenommen…). Sogar der WWF müsste eigentlich seine Betriebsausflüge von solchen Busunternehmen organisieren lassen – es wurde für seine Nachhaltigkeitsleistungen bereits mit dem „CSR Tourism Award“ ausgezeichnet.

Einem (seit mehreren Jahren) End-Zwanziger wie ich (ähem), der voll im jungen Berufsleben steht, stellt sich da natürlich die Frage: wer kann sich so eine Fahrt leisten? Ein gewisses Zitat besagt: Wenn du jung bist, hast du Energie und Zeit aber kein Geld. Wenn Du erwachsen bist, hast Du Geld und Energie aber keine Zeit. Wenn Du alt bist, hast Du Geld und Zeit aber keine EnergieChristophs Kunden haben alles: Zeit, Geld, Energie – aber vor Allem ein bleibendes Erlebnis für ihr ganzes Leben!

1. Achtung, der Text kann Spuren von Marketingsprache enthalten

 


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