Mein Tag mit Lewis Hamilton

Wie wahrscheinlich die meisten wissen, gibt es in diesem Jahr bei der Formel 1 eine große personelle Umstrukturierung für Mercedes-Benz. Michael Schumacher beendete seine Karriere. Auf ihn folgt ein mehr als vielversprechender Nachfolger: Lewis Hamilton.

Um den englischen Fahrer den deutschen Medien vorzustellen organisierte das Team der Motorsport-Kommunikation einen Begrüßungstag für Lewis in Stuttgart. Ich hatte das große Glück, diesen Tag hautnah miterleben zu dürfen. Mein unvergesslicher Tag an der Seite von Lewis Hamilton begann am Montag im Stuttgarter Nobelhotel „Le Méridien“. Nach einem kurzen Briefing sollte die Fahrt nach Affalterbach, zu unseren Kollegen von AMG, beginnen.

Begleitet von der Bild-Zeitung, einem Fotografen, einem Kamerateam und Redakteuren setzte sich die Kolonne in Bewegung. Lewis fuhr natürlich selbst – einen weiteren Neuzugang von Mercedes-Benz, den neuen CLA.

Nach der Ankunft bei AMG hatte Lewis trotz sehr straffem Zeitplan einen Moment Zeit für einen „Small-Talk“ und ein kleines „Fotoshooting“ mit mir. Leider ging es dann auch schon weiter. Unter tosendem Beifall wurde Lewis bereits erwartet und empfangen. Er begrüßte das AMG-Team und betonte sowohl sein Bestreben, als auch das des gesamten Motorsport-Teams, in gemeinsamer Zukunft erfolgreich zu sein. Er freue sich, nun für das Mercedes-Benz Werksteam fahren zu dürfen. Zur Auflockerung erzählte Lewis von seinem ersten eigenen Fahrzeug aus dem Hause Daimler, einem Smart Roadster BRABUS, was natürlich sofort für Gelächter sorgte. Doch der Wunsch eines SLS Black-Series, der ihm vom AMG-Betriebsleiter Ola Kaellenius bis Mitte des Jahres zugesichert wurde, beruhigte die Gemüter. Ein Shuttleservice brachte uns dann direkt zum Motorenbau, wo uns Herr Kaellenius einzelne Motorbauschritte erklärte und zeigte.

AMG Motorenproduktion

Nach einem kurzen Interview und Shooting mit RTL durfte Hamilton in einem SLS Black-Series des AMG-Showrooms Platz nehmen und diesen starten. Man glaubt es kaum, aber Lewis freute sich darüber wie ein kleines Kind auf Weihnachten. Mit einem breiten Grinsen drehte er den Schlüssel um und zauberte jedem der um das Fahrzeug herum stand, ebenfalls ein Lächeln ins Gesicht. Schweren Herzens ging es für alle wieder weiter. Der nächste Halt war das
Mercedes-Benz-Museum in Untertürkheim.

Lewis fuhr wieder mit seinem CLA, aber diesmal hatte ich das Glück mitfahren zu dürfen. Während der Fahrt betonte er seinen großen Respekt gegenüber den Fahrern Sebastian Vettel und Fernando Alonso. Entgegen vieler Vorurteile, dass er „nur“ Autofahren könne, hob er sein ebenso großes technisches Wissen bezüglich seines Fahrzeugs, der Regeländerungen für die kommende Saison und der daraus resultierenden Konsequenzen für seine Aufgabe als Fahrer hervor.

Lewis Hamilton im Mercedes-Benz Museum

Im Mercedes-Benz-Museum bekamen wir eine kurze Einführung in die langjährige Silberpfeilgeschichte, die wie gewohnt auf Englisch war. Eine Pressekonferenz mit allen namhaften Motormagazinen kürte den Schluss.

Wie schon den gesamten Tag über, war Hamilton immer locker, freundlich und reagierte stets professionell. Nichtsdestotrotz zeigte Lewis bei jeder Gelegenheit im Umgang mit anderen Leuten, dass er trotz seiner Prominenz ein ganz „normaler“ Mensch ist. Ich denke, wir können alle stolz darauf sein, ihn als Kollege in unseren Reihen begrüßen zu dürfen. Und ich bin überzeugt, dass uns auf alle Fälle eine interessante und erfolgreiche Formel 1-Saison bevorsteht.


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