RoadSense – Ein Programm für junge Mitfahrer

RoadSense! Hinter diesem Begriff verbirgt sich ein Programm der Mercedes-Benz DrivingAcademy, welches Schüler zwischen 13- und 15 Jahren für den Straßenverkehr sensibilisieren soll. In diesem Alter befindet man sich natürlich noch nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis, doch sitzt bei Fahrten der Eltern zum Sport oder zur Schule auf dem Beifahrersitz oder nimmt auch so aktiv als Fußgänger oder Radfahrer am Verkehr teil.

Unterteilt ist das Programm in einen Praxis- und Theorieteil. Die Schüler lernen hierbei Gefahrensituationen zu erkennen und auch den Fahrer besser einzuschätzen. Was ist ein Toter-Winkel, wie reagiert man bei einem Unfall und welche Auswirkungen hat Alkoholkonsum am Steuer? Fragen, die spielerische beantwortet werden, aber auch an konkreten Beispielen und Szenarien aufgezeigt werden. So wird eine Alkoholfahrt bspw. mit einer speziellen Brille simuliert oder der Tote-Winkel „sichtbar“ gemacht.

 

Eindrucksvoll sind daneben auch die praktischen Beispiele, bei denen die Kinder auf einem abgesperrten Areal, in Begleitung von ausgebildeten Fahrlehrern, selbst ans Steuer dürfen und merken, welchen Einflüssen man bei der Fahrt ausgesetzt ist. Wie sehr lenkt die Bedienung des Radios während der Fahrt ab oder was passiert, wenn man seine Ladung nicht richtig sichert?

Auch eine Schulklasse aus dem Enzkreis war vor Ort und hat ihre Eindrücke des Tages und die Highlight einmal zusammengefasst

Am Donnerstag ging es für die Klasse nach Stuttgart um dort am Projekt „RoadSense“ der Daimler AG teilzunehmen. Zunächst wurde die Klasse in zwei große Gruppen eingeteilt. Eine der Gruppen begann mit einem Theorieteil, die andere Gruppe durfte direkt mit dem Praxisteil anfangen.

Der Theorieteil umfasste eine kleine Gruppendiskussion, in der unser Verhalten und unsere „Gefühle“ als Beifahrer im Mittelpunkt standen. Viele von uns fanden die Diskussion interessant, etwa Geschichten zu einzelnen Bildern von Beifahrern in verschiedenen Situationen zu erfinden.

Neben der Gesprächsrunde gab es auch anschauliche Übungen. Hier konnten wir z.B. durch eine Waage erfahren, wie hart und damit gefährlich lose im Auto liegende Gegenstände werden können, wir durften im Auto sitzen und lernten den „toten Winkel“ einmal selbst kennen oder sahen einigen Klassenkameraden zu wie schwer es für sie war aus einem auf dem Kopf liegenden Auto zu klettern. Auch die Alkoholbrille zeigte uns eindrücklich, dass Autofahren und Alkohol eine sehr schlechte Idee ist. Diese anschaulichen Übungen fanden eigentlich alle ziemlich gut.

Das Beste für die meisten von uns war aber auf jeden Fall der praktische Teil, wo wir alle auf einem Parkplatz und unter Aufsicht von Fahrlehrern selbst Autofahren durften. Wir wurden in kleine Gruppen aufgeteilt und durften dann jeder reihum Fahren. Zwischen den Fahrten wurde jeweils noch vor- und nachbesprochen, etwa was mit dem losen Softball im Auto beim schnellen Bremsen passiert war, wie wir in der Praxis den „toten Winkel“ erlebt hatten oder wie es sich als Beifahrer mit verbundenen Augen anfühlt.

Alles in allem hat uns der Tag super gefallen, vor allem das Autofahren hat uns allen richtig Spaß gemacht. Vielleicht hätte die Theorie kürzer sein können, aber das war auch so in Ordnung. Gelernt haben wir auf jeden Fall einiges, viele wissen jetzt, dass man auch als Beifahrer mitdenken sollte und dass kleine Dinge beim Autofahren manchmal wichtig und gefährlich werden können.

Mehr Informationen zu RoadSense und der Mercedes-Benz Driving Academy gibt es hier.


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