Daimler ProCent – Eine schöne gemeinsame Aufgabe

Die Spendeninitiative ProCent: Kleiner Beitrag – große Wirkung –  hat uns zusammen gebracht: Wir, Silke Ernst von der Kommunikation Gesamtbetriebsrat, Elisabeth Viebig und Bettina Koch von der Spendenabteilung und Monika Schulze von der Personalkommunikation arbeiten seit mehr als einem Jahr zusammen an diesem Thema.

ProCent geht auf eine Initiative des Daimler-Gesamtbetriebsrates zurück. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Daimler AG in Deutschland  können freiwillig die Cent-Beträge ihres Nettomonatslohns für gemeinnützige Projekte spenden. Das Unternehmen verdoppelt die von der Belegschaft gespendete Summe.

Mitarbeiter entscheiden über zu unterstützende Projekte

Gefördert werden die Projekte, die von den Beschäftigten selbst vorgeschlagen werden. Damit steuern die Spender, wohin das Geld fließt. Selbstverständlich gibt es einige Grundkriterien, die eingehalten werden müssen: im Blickpunkt stehen vor allem konkrete Projekte für Kinder, Jugendliche und Behinderte sowie Umwelt- und Naturschutz. Diese können lokal am Standort, überregional oder  international laufen.

Damit das alles zum Tragen kommen konnte, hat das Unternehmen die Voraussetzungen geschaffen: bei den lokalen Betriebsräten wurden ProCent-Koordinatoren als Anlaufstelle für die Belegschaft benannt, außerdem wurde für eine professionelle Spendenbearbeitung eine eigene ProCent-Stelle in der bestehenden Spendenabteilung eingerichtet. An den Standorten und zentral wurden von Betriebsrat, Sprecherausschuss und Unternehmensleitung  paritätisch besetzte Entscheiderkreise ins Leben gerufen. Diese entscheiden endgültig über die Projektauswahl und Vergabe der Mittel. Und um die versprochene Transparenz sicherzustellen, sind wir von der Kommunikation intensiv damit beschäftigt, regelmäßig über den Fortschritt zu berichten.

Seit 2011 über 200 Projekte eingereicht

Und über Fortschritte können wir tatsächlich berichten. Seit Start der Initiative im Dezember 2011 wurden weit über 200 entscheidungsreife Projekte eingereicht. Das Spektrum ist ausgesprochen groß, hier nur einige Beispiele: Spenden wurden vergeben für die  Innenausstattung des Spielmobils Mobifant der Stuttgarter Jugendhausgesellschaft. Zur Umsetzung eines musikalischen Förderkonzeptes im Schulkindergarten für körper- und mehrfachbehinderte Kinder des Rehabilitationszentrums Südwest.

Für  die Anschaffung von Material zur Erstellung von Futterhäusern für wild lebende Hafenkatzen im Fischereihafen Bremerhavens durch die Wild & Frei Katzenhilfe. Oder die Zurverfügungstellung von drei solarelektrischen Gesundheitszentren für sehr abgelegene Dörfer in Sunderban, Westbengalen/Indien in Abwicklung durch das Hanseatic India Forum.

ProCent: Schon mit wenig viel Gutes tun

Dabei kann auch schon entsprechend des ProCent-Mottos mit einem kleinen Betrag einer Einrichtung wirkungsvoll geholfen werden. Bislang liegt das Spendenvolumen je Einzelprojekt zwischen knapp €400,00 und €57.000,00.

Für uns ist es ein schönes Thema in der Kommunikation, weil es toll ist zu sehen, wofür sich unsere Kolleginnen und Kollegen engagieren – das geht weit über die Arbeit hinaus. Wir freuen uns auch über weitere zahlreiche ProCent-Beispiele über die wir berichten dürfen.

Für mich, Silke Ernst, war es ein besonderes Highlight bei der Aufführung des von ProCent geförderten Zirkusprojekts dabei zu sein und darüber zu berichten. Wie es dazu kam, darüber berichtet morgen der Initiator dieser Spende: Michael Renz.


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