Hinter den Kulissen von 6D-Vision

Fahrradführerschein zwingend erforderlich

Was muss ein Daimler-Praktikant mitbringen, um die Zeit im Unternehmen erfolgreich zu meistern? Engagement, Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit? Mit Sicherheit! Aber vor allem die Motivation, sich jeden Tag auf etwas Neues einzulassen und in meinem Fall manchmal auch eine kleine Portion Abenteuerleidenschaft. Denn der Alltag hier in der audiovisuellen Kommunikationsabteilung wird nicht nur von reiner Büroarbeit bestimmt. Wir begleiten unsere Projekte von Beginn an. Organisation, Durchführung und Begleitung der Aufnahmen vor Ort, Nachbereitung – wir sind bei jedem Schritt dabei.

Aus einer Anfrage für Drehmöglichkeiten zu bestimmten Themen, entwickeln wir zusammen mit dem Sender zunächst ein Konzept. Wir überlegen was zum Thema passen könnte, was relevant und zugleich interessant ist und bringen dann alles langsam ins Rollen. Organisatorisch oft eine Meisterleistung. Jeder Dreh wird von zahlreichen Telefonaten, ausgiebigem E-Mailverkehr und einer Terminkoordination, vor der ich den Hut ziehen muss, begleitet. Ein Abstimmungsschritt jagt den Nächsten – schließlich können wir nicht überall nach dem Motto „Kuckuck hier bin ich!“ auftauchen. Erst Recht nicht mit einem equipmentbeladenem Kamerateam. Folglich: eine Koordinationsgabe ist bei diesem Job auf jeden Fall von Vorteil. Dass dies oft mehr als reine Organisation beinhaltet, musste ich bei einem meiner ersten Drehtage feststellen. Für mich stand neben der organisatorischen Betreuung vor Ort, zusätzlich Fahrradfahren auf dem Plan. Ich durfte mich für das Thema 6D-Vision vor der Kamera beweisen. Doch das Vergnügen sollte nicht nur mir allein vorbehalten bleiben. Als ein erneuter Dreh zu diesem Programm anstand, ist Neslihan Cakir – die Praktikantin des Social Media Teams – als Statistin eingesprungen.

Das 6D-Vision System ist ein Programm, das anhand zweier Kameras eine mögliche Gefahrensituation erkennt und dem Fahrer so ein sekundenschnelles Eingreifen erlaubt. Viel schneller als der Mensch selbst reagieren könnte. Im Gegensatz zu unserem Augenpaar nehmen die Kameras das Umfeld nämlich nicht nur dreidimensional auf, sondern sind in der Lage drei weitere Dimensionen anhand der Bewegung anderer Verkehrsteilnehmer zu vermessen.

Die Vorteile dieses innovativen Systems sollten nun für den Sender VOX Automobil anschaulich durch eine simulierte Rad/Autofahrer Szene dargestellt werden. Doch vor Neslihans großem Auftritt hieß es noch das System allen Beteiligten einmal fachlich zu erklären. Nach einem kleinen Briefing von den 6D-Vision Machern – Dr. Ing. Uwe Franke, Dr. rer. nat. Stefan Gehrig und Dr. Ing. Clemens Rabe – ging es auf die Straße. Es folgten Fahraufnahmen und Tonaufzeichnungen an belebten Stationen der Stadt, um die zahlreichen Facetten des Systems darzustellen. Erst dann kommen wir zu unserem persönlichen Hauptpunkt des Tages: in einer ruhigeren Straße stellen wir einige Szenen nach. Unter anderem die Radfahrersituation, in der Neslihan sich auf ein fahrendes Auto zubewegt, um ihm dann unerwartet die Vorfahrt zu nehmen. Eine gefährliche Situation im Alltag, der das kameravernetzte Fahrzeug spielend entgeht. Das Fahrzeug kommt bei jedem Versuch rechtzeitig zum Stehen.

Es war angenehm, an diesem Tag die Zuschauerin zu sein und das Geschehen aus der anderen Perspektive zu beobachten. Meiner Kollegin schien es genauso zu gehen wie mir vor kurzer Zeit. Ihr anfänglich zaghaftes Anfahren, verwandelte sich zunehmend in sichtbar echten Spaß an der Sache. Abenteuerlustig trat Neslihan immer wieder in die Pedale und kurvte beherzt vor dem fahrenden Auto dahin. Der Schuss war bei so viel Einsatz natürlich schnell im Kasten und wir konnten die Dreharbeiten mit einem anschließenden Interview mit Herr Dr. Franke beenden.

Das Ergebnis? Das kann sich sehen lassen! Am 30. September um 17:00 Uhr auf VOX in der Sendung Auto Mobil!

Eine eindrucksvolle Demonstration der Technik und des Einsatzzweckes zeigt das folgende Video:


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