Open-Air Konzert Germersheim: Erst planen, dann rocken!

Die Erde für eine Nacht zum Beben bringen Meine ersten Aufgaben im Global Logistics Center (GLC) Germersheim

Anfang Juli startete mein Praktikum im Bereich Standortkommunikation bei Daimler in Germersheim auf der Insel Grün. Der Praktikumsstart war nicht nur mit einem Umzug von Österreich nach Deutschland in die schöne Südpfalz verbunden, sondern auch mit einer sprachlichen Anpassung.

So starteten meine ersten Tage des „schaffe“ mit vielen neuen Aufgaben und Abkürzungen, die ich erst im Laufe der Zeit lernte und noch immer fleißig am Lernen bin. Im Rahmen meines Praktikums darf ich nicht nur den kommunikativen Alltag bei Daimler und das Thema Compliance im GLC kennenlernen, sondern auch ein ganz besonderes Event mitbetreuen.

Das Open-Air „Insel in Concert“  mit den Acts Andreas Bourani, Aura Dione und den Simple Minds zählt derzeit zu meinen „besonderen Schmankerln“, wie wir in Österreich zu sagen pflegen. Der Anstoß für das Konzert ist das 40-jährige Jubiläum eines ganz besonderen Rock Festivals, dem „2. British Rock Meeting“, welches 1972 auf der anfänglich noch unbebauten Insel Grün stattfand. Schon damals wurde während der Pfingsttage die Insel mit Künstlern wie Pink Floyd, Uriah Heep und Status Quo zum Beben gebracht. Das von der Stadt nicht autorisierte Konzert versetzte viele Bewohner zuerst in Angst, jedoch war diese vollkommen unbegründet, wie viele Dokumente der Vergangenheit belegen.

Dieses Mal jedoch, mit der Unterstützung der Stadt und viel Engagement, werden wir das 40-jährige Jubiläum mit einem Highlight des Konzertsommers auf der Insel Grün gemeinsam mit Mitarbeitern aber auch allen anderen Musikfreunden zu feiern.

Die Planung
Um ein Projekt wie „Insel in Concert“ zu einem besonderen Höhepunkt zu machen; ist eine genaue Planung nötig, welche zusätzlich zum normalen Arbeitsalltag bewältigt werden muss. Zu dem Zeitpunkt meines Arbeitseinstieges war das Konzertgeschehen schon voll im Gang und so musste ich schnell „up to date“ sein, um eine effiziente Unterstützung zu werden. Vor allem, weil meine Betreuer bald ihren wohlverdienten Urlaub konsumierten, war es mir ein besonderes Anliegen, sie in dieser Zeit gut zu vertreten und ihnen zu helfen. Daher war ich von Anfang an bei allen Meetings mit unserer Agentur und anderen Vertretern, die uns tatkräftig unterstützen, dabei und konnte schon bald die ersten Teilaufgaben selbst organisieren.

Meine Hauptaufgabenbereiche sind derzeit, wie man es sich schon denken kann, rund um das Konzert angesiedelt. Von der Ticketbestellung bis zu den einzelnen Ticketausgabeterminen und dem Versenden von Tickets per Post bin ich ein Ansprechpartner für alle Mitarbeiter.

Promotion
Viel Engagement setze ich auch in die interne und externe Kommunikation, um das Konzert zu promoten und mit kreativen Ideen die Musikfans zu erreichen. Mit Gewinnspielschaltungen oder aber der Verlosung eines Meet and Greets auf RPR1, ist es mein Ziel die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das Konzert zu lenken. Hierzu erstelle ich im Intranet Nachrichten rund um das Thema Konzert auf der Insel Grün und beauftrage die Schaltung von Anzeigen in der Region. Ein lustiges Erlebnis, welches die Sprachunterschiede zwischen Deutschland und Österreich gut beschreibt, sind die Sonderzeichen. Bei der Überarbeitung von Pressetexten erntete ich das ein oder andere verdutze Gesicht, als ich von Rufzeichen und Beistrichen redete. Im deutschen Sprachgebrauch versteht man unter Rufzeichen das Ausrufezeichen und der Beistrich wird in Deutschland zum Komma.

O-Ton Andreas Bourani

Vor Ort
In den letzten drei Wochen waren die Meetings besonders spannend, da wir die Räumlichkeiten für die Künstler aussuchten, zum Thema Strom und Wasser am Konzertgelände noch viele Details klärten und das Catering vergaben. Aufgrund der verschiedenen und spannenden Einflussfaktoren kann ich schon nach kurzer Zeit sagen, dass ein Konzert und dessen Planung im ständigen Wandel sind. Es gibt zwar einen roten Faden, aber kleine Abänderungen oder unerwartete Ereignisse können gelegentlich eintreffen.

Derzeit beschäftige ich mich mit der Akkreditierung der Presse, welche bei dem Event natürlich nicht fehlen darf. Richtlinien, welche bei der Akkreditierung oder sonstigem Vorgehen bedacht werden müssen, werden sowohl mit der Agentur als auch mit Daimler abgestimmt. Auch wenn einige Aufgaben rund um das Projekt „Insel in Concert“ leicht zu bewerkstelligen sind, kommen immer wieder neue und unerwartete hinzu, welche oft einige Zeit benötigen um diese zu meistern.

In den nächsten Wochen beginnt die heiße Phase rund um die Konzertplanung. Auch bei mir steigt die Nervosität, denn ein Konzert so hautnah zu verfolgen ist wirklich etwas ganz Einmaliges und Besonderes.

Fazit
Mein Resümee nach zwei Monaten hier bei Daimler ist die Faszination – vor allem von dem Engagement der Mitarbeiter. Egal, ob direkt ins Konzertgeschehen involviert oder fern an einem anderen Standort, jeder versucht einem bei diesem Vorhaben zu helfen und zu unterstützen, um dieses Konzert zu einem ganz besonderen Highlight zu machen. Hoffentlich kann auch ich mit meinem Engagement dazu beitragen, die Insel Grün für eine Nacht zum Beben zu bringen.

© Bilder (Simple Minds): Andy Earl


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