smart electric drive – „emission impossible“

Hinter den Kulissen der Fahrveranstaltung vom smart electric drive in Berlin

Fast 300 Journalisten und Blogger aus 24 Ländern waren vom 11.-21.Juni 2012 in Berlin, um den neuen smart electric drive und das smart e-bike mit Kopf und Popometer kennenzulernen. Beim e-bike kamen noch die Beine dazu. Die weitesten Reisen haben die Chinesen und die Brasilianer gemacht. Wir hatten sogar Gäste aus Ländern, in denen der smart electric drive gar nicht angeboten wird: er ist für sie einfach ein prominenter Beleg für die Innovationskraft von smart und Daimler und damit die Reise wert.

Über die Inhalte hat Marc hier schon berichtet. Jetzt mal was um das ganze Drumherum.

Es gibt im Vorlauf einer Markteinführung einen – durchaus lebendigen – Kalender, in dem passend zur Verkaufsfreigabe ein Termin für eine Veranstaltung mit der internationalen Presse steht. Verkaufsfreigabe heißt übrigens, dass wir an einem bestimmten Tag die Systeme für unsere Kollegen und Partner in den Märkten öffnen; ab dem Tag können Preislisten eingesehen und Fahrzeuge normal über das Bestellsystem geordert werden.

Dann wird geprüft, ob man die Aktivität zu diesem Termin mit irgendeiner anderen koppeln kann. So haben wir 2010 unseren press drive in den USA mit dem der modellgepflegten R-Klasse verbunden. Ein Tag 5m-Auto in New Jersey und ein Tag 2,69m-Auto in Brooklyn – kam gut an. Dieses Mal gab es so eine Möglichkeit nicht, also wurde ein Ort gesucht passend zur Marke, möglichst mit ev-Historie und logistisch unkompliziert – Die Wahl fiel auf Berlin. Der smart passt gut nach Berlin, da laufen viele, u.a. 1.000 im car2go-Einsatz. Und Kreuzberg passt gut zu smart, bisschen offbeat, bisschen in, anders, am Puls der Zeit.

Die Agentur fand einen tollen Austragungsort in einem szenebekannten Restaurant mit genug Umschwung für unsere Ausstellung und vor allem 20 electric drive und 20 e-bikes zum Fahren. Um die notwendige Ladeinfrastruktur hat sie sich auch gekümmert. Und den täglichen 2-maligen Austausch des Restaurant-Mobiliars mit unserem. Weil das Restaurant darauf bestanden hatte, ab 18:00 Uhr seinen normalen Betrieb durchführen zu können. Klug. Habe ich doch erlebt, dass das Restaurant, dass wir damals in Brooklyn 2 Wochen fest nur für uns hatten, danach zu machte. In-Restaurants leben sehr stark von Mundpropaganda und wenn da ein paar Tage Leute wegen einer Veranstaltung abgewiesen werden, spricht sich das rum und der Ofen ist rasch aus.


Früh morgens bringt das Team von Jürgen und Harald Autos und Fahrräder vor Ort. Alle sind in pico bello Zustand und werden bei feuchtem Wetter noch mal abgeledert, bevor die Presse kommt. Das Restaurant ist schon wieder in den „smart-Zustand“ versetzt, also alles raus und unsere Tische, Hocker, Bänke etc rein. Alle Organisatoren um Sabine nebst Silvia & Sandra fahren mit allen Explainern und Matthias, Melanie, Sezin, Madeleine & Co vom Hotel zum Restaurant. Malte’s Jungs und Mädels sind mit einer Flotte Vianos schon Richtung Flughafen unterwegs, um nach Plan die Gäste zu empfangen und zum Veranstaltungsort zu bringen. Ab 10:00 Uhr trudeln die Gäste ein. 5 nette Damen und Herren gehen umher und bieten Erfrischungen, Kaffee und Snacks an. Sie tragen smart-T-Shirts mit dem Slogan „emission impossible“ und machen damit alle jaloux. Um 11.00 gibt es einen Impulsvortrag zu den 3 Säulen der smart-Strategie. Den hält Martin und an einigen Tagen unsere Chefin persönlich.


Danach werden die Gäste in 3 Gruppen aufgeteilt. Eine geht z.B. in den hinteren Raum und hört von Volker und Pitt zu „car & technology“, was wir bisher mit >2.000 electric drive in 18 Ländern in Europa, Amerika und Asien gelernt und wie wir unsere Erfahrungen im neuen electric drive umgesetzt haben. Zur gleichen Zeit erklären Christine, Michael oder Beate der nächsten Gruppe im Nachbarraum sale&care, connected services und charging services erklärt. Die 3. Gruppe holt sich bei Tommy einen Schlüssel und fährt electric drive in Berlin. Und e-bike nach einem Briefing von Tilo oder Annabell. Das Wetter war meist schön, da macht das dann besonders Spaß, vor allem wenn der electric drive ein cabrio ist. Zwischendurch geben Werner, Marc, Tim, Andrea oder Felix weitere Infos und Demonstrationen zum Thema Laden an den im Hof aufgestellten Ladesäulen. Mittags gibt es leckeres vom Grill und individuelle Gespräche. Wir drängen uns nicht auf, es entwickeln sich aber immer spontan Gespräche zu Gehörtem und Erfahrenem.


Am Nachmittag ist, wie Schwaben sagen würden, „älles g’schwätzt“ und dann fährt Malte’s Team die Gäste wieder zum Flughafen. Jürgen und Harald’s Mannschaft sammelt die e-bikes ein und fährt sie mit den electric drive in die Werkstatt, wo sie für den nächsten Tag fit gemacht werden. Die Organisatoren, „Explainer“ und Betreuer treffen sich zum Debriefing des Tages und Briefing für den nächsten (wer kommt, wer geht, wer macht was mit wem?…). Die smart-Einrichtung wird entfernt und das Restaurant wird wieder in seinen ursprünglichen Status gebracht; ab 18:00 Uhr beginnt ja wieder der normale Restaurantbetrieb. Wir fahren alle zurück ins Hotel. Dort treffen wir uns fast alle im Organisations-Büro, in dem wir Zugang zum Daimler-Netz haben. Jeder versucht, seine Mails zu erledigen. Und dann gibt es je nach Tag sogar Gelegenheit, sich gemeinsam über ein Fußballspiel der EM zu freuen – solange wir in Berlin waren, lief es ja Klasse für unser deutsches Team.

Am letzten Tag werde ich dann auch ich von Malte nach Tegel geshuttled und es geht nach Hause. Ich bin ein bisschen melancholisch – das war meine letzte Presseveranstaltung vor dem Ruhestand. Ich werde einige meiner Kolleginnen und Kollegen vermissten. Ein gutes Team.


Wie bewerten Sie diesen Artikel?
No votes yet.
Bitte warten...

Tags: , ,

drucken

Wollen Sie wirklich das Internet ausdrucken?

Sparen Sie Papier und schonen Sie die Umwelt! Nutzen Sie die Funktionen zum Bookmarking oder zur E-Mail-Weiterleitung.

Ihre Daimler AG

Erst wenn Sie klicken, wird die Schaltfläche aktiv und stellt eine direkte Verbindung mit dem jeweiligen sozialen Netzwerk her. Hierdurch werden Daten an das jeweilige soziale Netzwerk übertragen. Bitte lesen Sie unsere Datenschutzhinweise.

Lesen Sie mehr über das Blog.

Letzte Kommentare

  1. EQC Heißland-Testing: Klassenfahrt ins „Bud-Spencer-Land“

    Kevin Berger: Toller Bericht und tolle Bilder!! Die Tarnung ist auch sehr...

  2. EQC Heißland-Testing: Klassenfahrt ins „Bud-Spencer-Land“

    Andreas Glatz: Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen. Auch ihr macht einen tollen...

  3. EQC Heißland-Testing: Klassenfahrt ins „Bud-Spencer-Land“

    Marc Christiansen: Sehr schöner Artikel Herr Scheible! Freue mich auf den EQ C.

  4. EQC Heißland-Testing: Klassenfahrt ins „Bud-Spencer-Land“

    Manuel: Hallo Karl, super geschriebener Bericht mit tollen Bildern. Und das alles...

  5. EQC Heißland-Testing: Klassenfahrt ins „Bud-Spencer-Land“

    Ramzi Maamer: Danke für die großartige Zusammenarbeit in der Hitze Spaniens. Karl,...