Start-Up Training für DSP’ler

Der Start-Up

Pünktlich um 13.00 Uhr saßen 13 „neue dsp’ler“ im Werk Möhringen und warteten gespannt was die nächsten 3 Tage bringen werden. Dsp’ler steht übrigens für Daimler Student Partnership und das Einzige worüber sich alle ziemlich schnell einig waren, war dass wir wahrscheinlich mit verschiedenen Fahrzeugtypen von Mercedes-Benz Probe fahren dürfen. In der Einladungsmail wurden wir aufgefordert einen gültigen Führerschein mitzubringen, deshalb lag das Hauptinteresse erst einmal auf der Frage, ob wir wirklich Testfahrten durchführen dürfen.

Nachdem Frau Nic Chraith die Begrüßung abgeschlossen hatte und wir uns alle kurz vorgestellt hatten, wurde die Agenda für die nächsten Tage präsentiert. Bei Bekanntgabe eines Tagesordnungspunktes des zweiten Tages ging ein Strahlen durch die Reihen der Teilnehmer: Produktschulung. Wir dürfen also wirklich Probefahrten machen. Für die Frage welche Fahrzeugtypen, mussten wir uns allerdings noch einen Tag gedulden.

Einblick in die Welt von Daimler

Nach dieser super Nachricht war der nächste Tagesordnungspunkt ein Vortrag über die Daimler Strategie von Frau Dr. Hergula. Während des interessanten Vortrags kam es auch zu hitzigen Diskussionen, besonders das Thema Frauenquote führte zu einer längeren Diskussion unter uns Teilnehmern.

DSP Produktschulung mit der S-KlasseAnschließend wurde uns noch einmal das dsp Programm vorgestellt. Besonders die Möglichkeiten, mit Daimler ins Ausland zu gehen, weckten unser Interesse. Der Großteil der Teilnehmer hatte schon eine längere Auslandserfahrung hinter sich und möchte dies auch gerne wiederholen.

Danach begaben wir uns in unser Hotel. Wir freuten uns alle riesig über das super Hotel, die tollen Zimmer und das leckere Essen. Zum Abendessen begleiteten uns noch die Mentoren zweier Teilnehmer. Dadurch erfuhren wir noch mehr über die Arbeitswelt von Daimler und lernten das dsp-Programm auch aus einer anderen Sicht kennen.

Der zweite Tag startete mit einem ausgiebigen Frühstück im Hotel und alle freuten sich schon auf die Produktschulung. Im Werk angekommen wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe machte zuerst die theoretische Produktschulung, die zweite Gruppe bekam eine Schulung über die Nutzfahrzeugsparte von Daimler und die dritte Gruppe durfte sofort auf die Straßen Stuttgarts.

Lernen für die Praxis

Ich war in der Gruppe, die als letztes mit den Autos fahren durfte. So fieberten wir natürlich der Rückkehr, der ersten Gruppe entgegen, um zu erfahren, welche Autos denn für uns bereit standen. Die Freude war groß als wir erfuhren, dass eine B-Klasse, eine M-Klasse und eine S-Klasse zum Probefahren bereit standen. Zuerst allerdings bekamen wir diese drei Autos in der Theorie vorgestellt. In Zweiergruppen erarbeiteten wir kleine Präsentationen, um die interessantesten Merkmale der verschiedenen Autos vorzustellen. Dabei wurde auf technische Details genauso viel Wert gelegt, wie zum Beispiel auch auf die beheizbaren Becherhalter in der M-Klasse.

Der neue Actros, Interieur

Nach der Theorie über die Personenfahrzeuge war für unsere Gruppe der nächste Punkt, die Nutzfahrzeuge von Daimler. Das eine so große Bandbreite von Nutzfahrzeugen hinter der Marke Daimler steht, war nicht allen Teilnehmern bewusst. Nach einer theoretischen Einführung in das Thema Nutzfahrzeuge bei Daimler, durften wir in das Führerhaus eines neuen Actros steigen. Ich nahm am Fahrersitz Platz und durfte sogar den Motor starten. Sehr beeindruckend war die Größe eines solchen LKWs, wie bei einer Leiter muss man in das Führerhaus klettern und die vielen Knöpfe im Führerhaus machen ein bisschen den Eindruck eines „Flugzeugcockpits“.

 

Mit Wissensvorsprung in die Praxis…

Anschließend ging es dann auch für unsere Gruppe auf die Straße. Als erstes fuhr ich eine M-Klasse, dann die S-Klasse und zum Abschluss die B-Klasse. Im Konvoi ging es vom Werk in Möhringen auf die Autobahn, zur Schwäbischen Alb und wieder zurück ins Werk. Als ich Beifahrer in der S-Klasse war, konnte ich auch die unglaublich vielen Möglichkeiten der Sitzeinstellungen, der Massagefunktionen und der Dachfenster testen. Auch die vielen neidischen Blicke der anderen Autofahrer machten die Testfahrt zu einem Erlebnis. Die Produktschulung war viel zu schnell vorbei und so waren wir nach gefühlten 10 Minuten schon wieder zurück im Werk. Im Anschluss trafen wir uns noch mit zwei ehemaligen dsp’lern, die uns von ihren Erfahrungen berichteten.

Am Mittwoch blieben wir im Hotel und hatten dort mit Frau Hörer und Frau Nic Chraith einen spannenden Vormittag zum Thema interkulturelle Sensibilisierung. Wir machten einige Spiele, die der Gruppe bewusst machten, wie viel wir über die Sprache kommunizieren und dass das eigene Verhalten sehr stark vom Verhalten des Gegenüber beeinflusst wird. Im Anschluss hielt Frau Herter noch einen Vortrag zum Thema „Internationales Arbeiten und Multi-Projektmanagement“. Nach diesem Einblick, wie verschiedene Gruppen in Japan, den USA und Deutschland zusammenarbeiten, waren die 2 ½ Tage auch schon wieder vorbei. Mit vielen neuen Kontakten und Eindrücken machten wir uns alle wieder auf den Weg nach Hause.


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