Was haben Yoga, Slow Food und Elektromobilität gemeinsam?

Die Antwort lautet: Jeder der drei Begriffe ist Inhalt einer von insgesamt sieben parallel laufenden Messen, die im Zeitraum vom 12.04.-15.04.12 in der Messe Stuttgart stattfinden.

Die i-Mobility Messe
Die Ausstellung für intelligente Mobilität bietet Antworten auf die Fragen: Wie kann ich mich intelligent, nachhaltig, innovativ und regenerativ fortbewegen? Jedes Jahr findet die Messe ganz im Zeichen von alternativen Fortbewegungsmöglichkeiten statt, bei denen Themen zu Carsharing, Umrüstung von Autos und neuen Technologien wie Hybrid-, Gas- und Wasserstoffantrieben im Fokus des Veranstalters und der Aussteller stehen.

Im Rahmen meines Praktikums habe ich die Möglichkeit während der gesamten Messedauer vor Ort zu sein und mir selbst ein Bild zu verschaffen. Erste Einblicke erhielt ich bereits durch die Vorbereitungen innerhalb meiner Abteilung, denn von hier aus wurde der Auftritt von Daimler mit einem 420 m2 großen Ausstellungsstand abgewickelt. Als ich die Zahl zum ersten Mal hörte, dachte ich „Wow – 420 m2? Das ist ja riesig, mein WG-Zimmer hat gerade mal 22m2!“. Allerdings ist es ein ganz anderes Gefühl den konzipierten Ausstellungsstand in Natura zu sehen. Die ausgestellten Exponate und „Themeninseln“ füllen den Platz sehr gut aus, ohne dass man sich eingeengt fühlt. Als Besucher hat man ausreichend Platz zum Staunen.
Eigens für die ams i-Mobility angefertigt, ist unser Daimler-Stand in jeder Hinsicht beeindruckend. Konzeptionell ist er sehr vielseitig und trotzdem lassen sich die Themen Clean – Safe – Connected in allen Bereichen wiederfinden. Sei es mithilfe von Projektionen oder durch die unterschiedlichen Fahrzeugexponate und Sonderthemen.

Die Fahrzeugexponate auf der i-Mobility

Insgesamt werden zehn Fahrzeuge ausgestellt. Davon stehen vier Fahrzeuge in der Mitte des Standes auf einem Straßenabschnitt. Das Konzeptfahrzeug SLS AMG E-CELL stellt mit seiner knallgelben Farbe ganz klar den Eyecatcher schlechthin dar. Da er von jeder Seite durch seine auffällige Farbgebung Aufmerksamkeit erzeugt, zieht er die Messebesucher schon von weitem an. Auch ich bin jedes Mal aufs Neue von der Intensivität der Farbe beeindruckt. Ein neun jähriges Mädchen bestärkt mich in meinem Empfinden, denn sie erzählt mir, dass sie die leuchtende, gelbe Farbe „ganz toll“ findet. Allerdings fügt sie hinzu, dass der „silberne Flitzer“ (F 125!) ihr Lieblingsauto sei und erklärt mir stolz, dass „der in 10 Jahren produziert wird“ – da weiß sie mehr als ich.
Neben dem SLS AMG E-CELL schmückt die Sportversion der neuen A-Klasse den Stand (A 250 Sport). Dieses Fahrzeug erweist sich bereits am ersten Tag als Besuchermagnet für Jung und Alt. Ständig werden uns Komplimente zum tollen Nachfolger der bisherigen A-Klasse ausgesprochen. Dabei überzeugen vor allem das ansprechende Design und die Sportlichkeit. Während sich mehrere Besucher um die neue A-Klasse tummeln, ertönt auf einmal ein schrilles Geräusch. Meine Kollegin und ich können dem Geräusch nach einer kurzen Schrecksekunde eine Ursache zuordnen – ein Besucher hatte sich ein wenig zu weit durch das heruntergelassene Fenster in den Innenraum des Fahrzeuges gelehnt und damit die Alarmanlage ausgelöst.
Der Vito E-CELL und die A-Klasse E-CELL runden die Fahrzeugflotte auf der Stand-Straße ab. Auch die B-Klasse F-CELL findet eine Vielzahl an interessierten Besuchern.
Die beiden Schmuckstücke des Standes könnten unterschiedlicher nicht sein: Der Benz Patent-Motorwagen, unter Daimler-Mitarbeitern liebevoll das „Dreirad“ genannt, verkörpert die Anfänge der Automobilgeschichte und versprüht seinen eigenen Charme. Gleich um die Ecke steht dagegen die Zukunft – der zuvor als „silberner Flitzer“ bezeichnete F 125!. Dieses Fahrzeug lässt vor allem die Herzen der männlichen Besucher höher schlagen und es werden sogar schon Kaufanfragen gestellt. Eine Messebesucherin erklärt mir, dass sie eigentlich überhaupt kein Autofan sei, dieses Auto jedoch, müsse sie unbedingt fotografieren.

Mehr als nur Auto fahren…

Die Verkehrssicherheitsinitiative MobileKids ist ebenfalls mit einer „Themeninsel“ auf dem Daimler-Stand vertreten. Kinder, wie auch deren Eltern, haben an diesem Stand die Möglichkeit wichtige Dinge über das richtige Verhalten im Straßenverkehr zu lernen.
Auch das Mobilitätskonzept car2go ist auf der großen Ausstellungsfläche vertreten. Mithilfe von zwei smart fortwo aus der car2go Edition haben die Besucher die Möglichkeit sich über die Funktionsweise von car2go zu informieren.
Zum Ausruhen und Verweilen hat der Messestand ebenfalls etwas zu bieten. In der Daimler-Lounge können sich die Besucher niederlassen. Bei einem kühlen Getränk und einem Stück Schokolade können sie sich den neuen Unternehmensfilm anschauen. Dieser ist seitens des inhaltlichen Aufbaus etwas völlig Neues: Ohne auf den bekannten Erzählstil von anderen Unternehmensfilmen zurückzugreifen, erhalten die Besucher mithilfe von kurzen Mitarbeiterstatements Einblicke in die verschiedenen Bereiche des Konzerns.

Fahrspaß beim Ride & Drive

Diejenigen, die wie ich, selbst noch kein Elektrofahrzeug gefahren sind, haben beim Ride & Drive die Möglichkeit das zu ändern. Nachdem ich mit meinem Führerschein am Counter angemeldet hatte, fiel draußen auf der Messepiazza der Startschuss. Begleitet von einem kompetenten Explainer begann ich also meine erste Elektro-Fahrt im smart fortwo electric drive. Anschnallen, Schlüssel einstecken und herumdrehen – Nichts. Da ich keinerlei Geräusch vernehme, das mir signalisiert, dass das Auto fahrbereit ist, frage ich etwas verwirrt: „Ist der schon an?“ Mein Mitfahrer lächelt und bejaht. Also fahre ich los und außer einem unterschwelligen Ton höre ich einfach nichts. Das ist ein ganz anderes Gefühl von Autofahren. Nach circa gefühlten 5 min ist dann alles vorbei und ich bin um eine Erfahrung reicher. Anschließend probiere ich auch noch die B-Klasse F-CELL und die Audi Q5 HFC aus – beides sehr spannende Fahrzeuge.

Wer also gerne mal ein E-Bike ausprobieren oder spüren möchte, wie ein Elektroauto beschleunigt, der hat beim Ride & Drive kostenfrei die Möglichkeit dies im wahrsten Sinne zu erfahren.

Alles in allem war es ein gelungener Messeauftakt und ich freue mich auf die folgenden Tage, an denen ich sicherlich noch weitere Elektroautos ausprobieren werde. Dann bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich es nur empfehlen kann die Messe selbst zu besuchen. Und wer noch nicht gänzlich überzeugt sein sollte: Die Eintrittskarte für die ams i-Mobility berechtigt auch zum Besuch der anderen Messen. Falls man also nach einer aufregenden Elektroautofahrt noch etwas entspannen oder essen möchte, der wird auch diesbezüglich fündig.


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