ACTROS Trucking Tour 2012 – Der Start

5 neue versus 5 bewährte Actros auf 5.500 km in 5 Ländern

Als Beispiel für „Roadmovie“ steht im Filmlexikon Fear & Loathing in Las Vegas. Ganz so extrem wird es nicht, wahrscheinlich werde ich mich eher fühlen wie Manfred Krug in „Auf Achse“ – dieser Serie aus den Achtzigern, dem „Zenit“ der Ästhetik und des W126 von Helmut Kohl..
ACTROS Trucking 2012Jedoch trotzdem gar nicht so unspannend: quer durch halb Europa in den sonnigen Süden, knapp zwei Wochen lang kein Großraumbüro, kein Schreibtisch und keine Geschmacksverstärker in der Kantine. Mit zehn Actros-Trucks – fünf neuen versus fünf bewährten – und neun Begleitfahrzeugen, den Lieblingskollegen und alle zwei Tage mit zehn neuen Schreiberlingen vom Fach,  5.500 km über die schönsten Landen der alten Welt. Daimler-Herz, wat willste mehr!
Der betriebene Aufwand, um der Presse den Test unter realen Alltagsbedingungen zu ermöglichen, ist enorm.
An alles muss im Vorfeld gedacht werden: Versicherungen für Leib und Gut (wir lernen unter anderem: künstlich Befruchtete zählen für die Krankenversicherung anders als Normal-Schwangere), kuschelige Daimler-Bettwäsche von den Accessories Kollegen oder aber das eigene Sicherheitspersonal „to go“. Die Vorbereitungen sind so umfangreich, es kann nur gut werden.
Als Staffage für den neuen Actros dienen uns die nächsten zwei Wochen die schönsten Straßen und Serpentinen vom Ländle über Tirol, der italienischen Riviera, der Côte d’Azur, über Katalonien, bis nach Andalusien und zurück.
Demzufolge werde ich – getreu dem Motto „Das Bessere ist des Guten Feind“ – die nächste Zeit Stuttgart vermissen und gegen Städte wie Nizza, Cannes und Barcelona eintauschen.

Auf so einer attraktiven Route mit diesem neuen Komfort-Lkw könnte man sogar Günter Wallraff als Fahrer verkleideten, investigativen Journalisten mitnehmen. Nicht mal der preisgekrönte Enthüllungs-Schriftsteller hätte was am Arbeitsplatz des Actros-Fahrers auszusetzen.
Über die Actros Trucking-Tour 2012 und der spannenden Frage, welches Fahrzeug in welchem Land zuerst ausgeraubt wird, werde ich hier in regelmäßigen Abständen berichten.

Erdal Ak, geboren 1977 in Esslingen, ist studierter Politologe und hat als Sohn türkischer Einwanderer schon seit frühester Kindheit das Leben – zumindest die jährlichen Reisen in die Türkei – als Roadmovie wahrgenommen. Als Mitarbeiter der Presseabteilung Nutzfahrzeuge nutzt er die Gelegenheit und nimmt das Trucker-Leben aus der „höheren“ Sicht eines Actros-Fahrerhauses wahr.


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