Ergebnisbeteiligung 2011: Ein Verdienst von allen

Das vergangene Wochenende bei Familie und Freunden in der alten Heimat: Gesprächsthema Nummer eins war neben den neuesten Ereignissen im Dorf, der Fasnet, die im Kreis Rottweil auf ihren Höhepunkt zusteuert, dem VfB, der endlich mal wieder ein ordentliches Spiel gezeigt hat, auch unser Rekordergebnis und damit unsere Rekord-Ergebnisbeteiligung, die vergangene Woche bekannt gegeben wurde.

Und in den Gesprächen wurde immer wieder deutlich, dass es keinesfalls immer so selbstverständlich ist wie bei uns, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter am Unternehmenserfolg beteiligen und dass die Summe, die wir dieses Jahr erhalten, wirklich etwas Besonderes ist. Vor allem, wenn man sich mal in Erinnerung ruft, dass die 4.100 Euro an 125.000 Mitarbeiter ausbezahlt wird. Das sind insgesamt mehr als 500 Millionen Euro.

Ich bin stolz darauf, zu der Belegschaft zu gehören, die diese Rekordzahlen erarbeitet und sich damit die Ergebnisbeteiligung verdient hat. Und verdient hat es meiner Meinung nach jeder Einzelne von uns: Die Kollegen am Band oder in der Entwicklung, die direkt am Produkt mitarbeiten und diese Verkaufszahlen erst möglich gemacht haben. Aber auch wir in der Verwaltung. Wir haben zwar mit der Herstellung unserer Fahrzeuge zwar direkt nichts zu tun, aber auch wir möchten jeden Tag unseren Job so gut wie möglich machen und leisten damit unseren Beitrag zum gemeinsamen Erfolg. Und in diese Gemeinschaft schließe ich für mich auch Führungskräfte, leitende Führungskräfte oder den Vorstand mit ein. Sie erhalten zwar keine klassische Ergebnisbeteiligung, aber deren Vegütungssyteme enthalten auch eine Komponente, die sich entsprechend des Unternehmenserfolgs entwickelt – positiv wie negativ. Freuen konnten sich über unsere Rekorde vergangene Woche also wirklich jeder.

Stolz können wir auf die Zahlen auch sein, wenn man bedenkt, dass die Welt vor drei Jahren noch ganz anders ausgesehen hat. Wir sind nämlich die Belegschaft, die es im vergangenen Jahr nicht „nur“ zu Rekordzahlen gebracht hat, sondern auch die Belegschaft, die in der Krise zusammengehalten hat und es geschafft hat, dass Daimler die schwierige Zeit bewältigt hat, ohne auch nur einem Mitarbeiter kündigen zu müssen. Klar, jeder von uns musste auf Geld verzichten und seinen Beitrag leisten, viele mussten trotz und gerade wegen der Krise mehr arbeiten und leisten. Aber: wir haben alle unsere Jobs behalten, niemand musste sich wegen drohender Arbeitslosigkeit Gedanken machen. Das sollten wir bei aller Euphorie der letzten Tage nicht vergessen und darauf können wir mindestens genau so stolz sein. Auch das war – vergleicht man es mit den Erfahrungen von Familie oder Freunden – keinesfalls selbstverständlich.

Die Freude über unsere Ergebnisbeteiligung wird hoffentlich noch lange anhalten. Auch dann, wenn Audi & Co ihre Zahlen bekannt geben und die Mitarbeiter dort sich vielleicht über noch mehr Prämie freuen dürfen. Denn das beste Rezept, sich selbst unzufrieden oder unglücklich zu machen, ist, sich immer nur mit denjenigen zu vergleichen, denen es vermeintlich besser geht. Man sollte ab und zu auch mal auf die andere Seite schauen. Dann wird das Selbstverständliche auch wieder zu was Besonderem.

Der Beitrag erschien parallel im internen Personal Blog, zu finden im Mitarbeiter-Portal > Reiter „Daimler & Ich“ > Personal Blog, unter der Überschrift „Gesprächsthema Nr. 1 — Die Rekord-Ergebnisbeteiligung“


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