Roadmap des Erfolges

Jahrespressekonferenz 2012: Eine große Multimediawand für große Zahlen. So präsentierte sich die Daimler AG zu seiner  Jahrespressekonferenz 2012 in der Carl Benz Arena, Stuttgart. Leuchtend strahlten die Ergebnisse und Resümees in Wort und Bild über die Schultern des Vorstandsvorsitzenden Dr. Dieter Zetsche, Finanzvorstand Bodo Uebber und des Truck-Verantwortlichen Andreas Renschler. Eingerahmt zwischen dem neuen und ausschließlich in rot gehaltenem SL 500 und einer (ebenfalls roten) neuen B-Klasse priesen sie die Erfolge den angereisten Journalisten an.

Kurzum: Autos und Zahlen, die sich sehen lassen konnten.

Und so verwunderte es nicht, dass Dr. Zetsche einen Superlativ nach dem anderen zu verkünden wusste. Es waren nicht nur gute Werte, sondern die „jeweils besten in der Geschichte von Daimler“. Man wird auch in Zukunft nur „die besten Produkte“ anbieten und sich am Ende ausschließlich mit der „obersten Stufe des Treppchens“ zufrieden geben. Der Erfolg zog sich dabei durch alle Bereiche des Konzerns. Ob Produkt, Service, oder das Streben und Forschen gen Mobilität der Zukunft; bei Daimler geht es bergauf und voran. Daher war der Anspruch des Vorstandsvorsitzenden unmissverständlich das Erreichen der Spitzenposition in allen Geschäftsfeldern des Unternehmens. Drei unverwechselbare Stärken der Daimler AG sollen helfen, ein derlei ambitioniertes Ziel zu erreichen: Zum einen die traditionelle Rolle des Konzerns als Innovations- und Technologieführer; das weltweite Ansehen von Mercedes-Benz als Kernmarke in allen Geschäftsfeldern, und schließlich die Bedeutung Daimlers am Markt als Komplettanbieter von Premium-PKW, erstklassigen Nutzfahrzeugen und maßgeschneiderten Finanzdienstleistungen. „Aus der Kombination dieser drei Daimler-Stärken ergibt sich ein Potential, das in dieser Form einzigartig ist. Wir wollen es in den kommenden Jahren voll zum Tragen bringen“, so Dieter Zetsche in seiner Rede. Ziele, die ohne  „top-motivierte und hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ nicht möglich wären, was Zetsche anerkennend unterstrich.

Trotz, oder vielleicht gerade wegen solcher positiven Resultate und Formulierungen folgten in der Frage- und Antwortrunde teils kritische Nachfragen der Journalisten, die kein Thema offen ließen. Professionell moderiert vom Leiter der Kommunikation, Jörg Howe, hinterfragten Vertreter bekannter Medien wie der Financial Times, der Frankfurter Allgemeine Zeitung, oder der Börsen-Zeitung jeden Superlativ. Die Spannbreite der Fragen reichte vom zukünftigen Aktienkurs des Unternehmens, über Wettbewerbseinschätzungen bis zum Verbleib von Mercedes-Benz in der Formel 1. Nicht immer wird die Antwort den Journalisten umfassend zufrieden gestellt haben und nicht immer hat sich der Vorstand über die eine oder andere Detailfrage gefreut. Doch war der Ton locker, die Stimmung entspannt. Woran vielleicht auch das hervorragende Catering und die professionelle Organisation seitens Daimler nicht unschuldig waren. Hier ist ein Superlativ bestimmt berechtigt. Die Journalisten werden gerne wiederkommen; spätestens zur Jahrespressekonferenz 2013. Das ist sicher.

Ebenso klar scheint auch Daimlers Zukunft. Denn wohin die Reise gehen wird, ist zumindest aus Sicht von Dr. Zetsche festgelegt: „Wir wollen ganz nach vorne.“

Die Pressekonferenz konnte auch auf dem offiziellen Daimler-Twitterkanal verfolgt werden.


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