Menschen brauchen Mobilität

Wir wollen zum Wandern in die Berge, zum Baden an den See und im Urlaub an einen Palmenstrand. Wir sollten die Verwandten besuchen, Einkäufe erledigen, die alte Stereoanlage zum Wertstoffhof bringen. Wir müssen in die Schule, ins Büro oder auf Dienstreise. Ein Leben lang sind wir in Bewegung – zu Wasser, zu Land und in der Luft.

Mobilität ist ein zutiefst menschliches Bedürfnis. Wer rastet, der rostet, sagt schon das alte Sprichwort. Der Spaß an der Bewegung ist universell – unabhängig von Kultur, Sprache, Nation, Alter und Geschlecht.

Über 900 Millionen Fahrzeuge fahren heute auf den Straßen der Welt. Experten gehen davon aus, dass sich diese Zahl in weniger als 30 Jahren mehr als verdoppeln wird. Wachsende Bevölkerungszahlen, eine zunehmend dichtere Besiedelung auf engem Raum und ein gleichzeitig steigender Mobilitätsbedarf verlangen nach umweltverträglichen und gleichzeitig wirtschaftlich und gesellschaftlich akzeptablen Mobilitätskonzepten.

Während 1995 noch 45% der Weltbevölkerung in urbanen Ballungszentren lebten, werden es 2020 rund 55% sein. Inzwischen fehlt es gerade in den Metropolen an Verkehrsinfrastruktur und Parkplätzen. Das Fahren mit einem eigenen Auto wird immer mehr zu einer Belastung, nicht nur für die Umwelt, sondern ebenso für den Fahrzeughalter.

Es ist absehbar

Das Automobil wird als Statussymbol insbesondere bei jüngeren Menschen an Bedeutung verlieren: Schon heute steht für 22 Prozent der 18- bis 25-Jährigen in Deutschland beim Auto der funktionale Nutzen im Vordergrund, während die emotionale Bindung abnimmt. Es kommt hinzu, dass immer mehr lokale Richtlinien den Besitz oder Gebrauch von Autos unattraktiver machen, wie etwa die Gebühren für die Londoner City oder die beschränkte Ausgabe von Autozulassungen in Shanghai und Peking.

Der Trend

In gesättigten, hochentwickelten Märkten geht der Weg weg vom eigenen Auto hin zu „geteilten Autos“ und zu vernetzten Verkehrskonzepten. Gleichwohl wächst der traditionelle Automarkt vor allem durch die hohe Dynamik in den Schwellenländern. Das herkömmliche Geschäftsmodell wird daher nicht abgelöst, sondern es muss erweitert werden. Als Erfinder des Automobils will die Daimler AG die effiziente, umwelt- und sozialverträgliche Mobilität durch den Einsatz von modernen Fahrzeugkonzepten und zeitgemäßen Kommunikationstechnologien fördern und damit die effektive Nutzung bestehender Infrastrukturen optimieren.

Die Mobilitätskonzepte

Um im Dschungel der Ideen einen Überblick zu schaffen, möchte ich hier einmal alle derzeitigen Mobilitätskonzepte aufführen und es für Sie einfach gestallten an weitere Informationen zu gelangen.  Sie umfassen beim Individualverkehr car2go und car2gether. Mit ersterem kann man jederzeit ohne Mietvertrag, Grundgebühren und Mindestmietdauer einen smart fortwo anmieten. Zweiteres ist eine webbasierte Mitfahr-Community, die Mitfahrangebote und -gesuche sekundenschnell über Smartphones oder heimische Rechner vermittelt.
Mercedes-Benz Rent befindet sich im Aufbau und will sicherstellen, dass unsere Kunden immer über ein Mercedes-Benz Fahrzeug verfügen können, wenn das eigene Fahrzeug zum Beispiel gewartet wird oder sich in der Reparatur befindet.

Beim öffentlichen und gewerblichen Verkehr bietet Bus Rapid Transit (BRT) unter anderem separate Busspuren und eine Priorisierung gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern. Ein System, welches sich leicht in bestehende Infrastrukturen integrieren lässt. Mercedes-Benz CharterWay ist eine Dienstleistung rund um die Beschaffung, den Service und das Managemnet von Nutzfahrzeugen und FleetBoard hilft dem Kunden, Flotten mit 2.000 Fahrzeugen und mehr professionell und wirtschaftlich zu steuern.
In der Kommunikationstechnologie steht in den USA mbrace zur Verfügung. Ein Assistenzsystem, dass unter anderem mehr Sicherheit bei Notfällen bietet, da man rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr direkten Kontakt zum Fahrzeug aufnehmen kann.
@yourComand ist eine Cloud-basierte Telematikstrategie mit der moderne Kommunikationstechnologien die Vernetzung der Verkehrsteilnehmer fördern soll, ebenso wie Car-to-X Kommunikation, die in Zukunft auch die Kommunikation von Fahrzeugen untereinander ermöglichen soll und somit für umweltgerechte Verkehrsflüsse sorgt.

Gut das wir für die Zukunft gerüstet sind, …

… denn Studien zeigen, dass ein in der Stadt lebender Single laut Berechnungen des ADAC im Jahr 2000 im Schnitt 3.340 Euro pro Jahr für das Autofahren zahlte. 2005 waren es bereits 3.900 Euro. 2010 kamen durchschnittlich stolze 4.380 Euro zusammen. Entwickeln sich die Kosten für ein eigenes Auto weiter wie in den letzten Jahren, dürften die neue Mobilität verstärkt nachgefragt werden.

Was sagt ein Zukunftsforscher aus dem eigenen Haus zum Thema Mobilität?

In der Präsentationshalle des Designzentrums von Mercedes Benz in Sindelfingen spricht Alex Kahl, Autor des Blog „Der Probefahrer“ mit Alexander Mankowsky über die Zukunft des Autos, Nachhaltigkeit, Cradle to Cradle, Individualität und wie wir in Zukunft mobil sein werden


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