Königliches Spiel bei Daimler

Zug um Zug. Vorausschauend und planend – so entstehen nicht nur die Autos bei Daimler, so entwickelt sich auch eine Schachpartie. Schach hilft einem dabei Ziele zu definieren, zu strukturieren und zu erreichen. Es ist Leidenschaft und Herausforderung zugleich und fasziniert bis heute Millionen Menschen weltweit. Da verwundert es nicht, dass sich auch bei der SG Stern (Sportgemeinschaft Stern Deutschland) der Daimler AG das „Spiel der Könige“ reger Beliebtheit erfreut. Die Entwicklung kann sich sehen lassen.

Nach einem 18. Platz vor zwei Jahren in Berlin und der Vizemeisterschaft im letzen Jahr in Neustadt an der Weinstraße, reichte es im Dezember 2011 zum Gewinn der deutschen Betriebs-Meisterschaft, die die Schachsparte des SG Stern im Haus des Sports erstmalig ausrichtete. Der deutsche Mannschaftsmeistertitel war der noch letzte fehlende Betriebssporttitel des SG Stern Stuttgart, der nun erreicht wurde.

Schach

Der SG Stern hat 38.000 Mitglieder die in 80 Sportarten an 57 Standorten aktiv sind.
Er ist damit einer der größten Vereine Deutschlands. Der SG Stern Stuttgart hat aktuell rund 10.000 Mitglieder. Da die Daimler AG im Raum Stuttgart einige Tochterfirmen und Niederlassungen hat, fördert der Betriebssport eine übergreifende Zusammenarbeit und die Pflege sozialer Kontakte zur Verbesserung der Betriebsatmosphäre. Hinzu kommt die Förderung der körperlichen Bewegung, um so Beeinträchtigungen des Arbeitsalltags zu kompensieren.

Auch im Schach wird, entgegen vieler Vorurteile, die körperliche Bewegung nicht vernachlässigt, denn eine geistige Höchstleitung ohne ausreichende Fitness ist nur noch selten möglich. Der Kontakt vieler SG Stern Schachspieler findet daher oft mehr im SG Stern Fitnessstudio als am Schachbrett statt. Einig sind sich aber alle, dass eine Schachpartie am Ende immer noch im Kopf entschieden wird. Die Schachmitglieder des SG Stern sind daher bemüht, durch gemeinsame Trainingsabende, Erfahrungsaustausch sowie durch die Teilnahme an in- und ausländischen „Open-Turnieren“ systematisch ihre Spielstärke zu steigern. Die Bandbreite des Könnens innerhalb des Betriebssports reicht hierbei vom reinen Amateur bis zum Profi, den man in normalen Vereinen selten findet. Gerade für Hobbyspieler bietet sich dadurch die Möglichkeit von den Spitzenathleten zu lernen.

Dass der Betriebssport von der Spielstärke her nicht zu unterschätzen ist, musste dabei schon so mancher Schachmeister, der in der ersten oder zweiten Bundesliga spielt, in Stuttgart bitter erfahren. Durch das sogenannte „Schweizer System“ spielen die Sieger gegen die Sieger. Wenn man verliert, spielt man gegen eine schwächere Mannschaft, bei einem Sieg gegen eine stärkere. So findet jeder seine sportlichen Grenzen sowie die Motivation, sich weiter zu entwickeln. Denn das Daimler Firmenziel „Das Beste oder Nichts“ passt bestimmt auch zu weiteren Meistertiteln ganz gut.


Wie bewerten Sie diesen Artikel?
5.0 / 5 (3 Bewertungen)
Bitte warten...

Tags: , ,

drucken

Wollen Sie wirklich das Internet ausdrucken?

Sparen Sie Papier und schonen Sie die Umwelt! Nutzen Sie die Funktionen zum Bookmarking oder zur E-Mail-Weiterleitung.

Ihre Daimler AG

Erst wenn Sie klicken, wird die Schaltfläche aktiv und stellt eine direkte Verbindung mit dem jeweiligen sozialen Netzwerk her. Hierdurch werden Daten an das jeweilige soziale Netzwerk übertragen. Bitte lesen Sie unsere Datenschutzhinweise.

Lesen Sie mehr über das Blog.

Letzte Kommentare

  1. „Ballett war nicht so mein Fall“: Kampfsportler aus dem Rohbau

    Sinan Turhan: Viel Erfolg für die Zukunft damit wir weitere Siege von dir Sehen......

  2. Vom Großen bis zum Kleinen: Gelebte Toleranz verbindet

    Wolfgang Knappe: "....Doch inwieweit spielt Daimler als global agierender Konzern eine Rolle?" Meiner...

  3. „Ballett war nicht so mein Fall“: Kampfsportler aus dem Rohbau

    Abdullah Dik: Eine wirklich coole Story... Hochachtung und Bewunderung... Schön, daß er...

  4. Vom Großen bis zum Kleinen: Gelebte Toleranz verbindet

    Lauric Warmdt: Toller Artikel, wichtiges Thema! Danke für die Einblicke.

  5. „Ballett war nicht so mein Fall“: Kampfsportler aus dem Rohbau

    Uwe: Tolle Sache Koray! Ich wünsche Dir einen erfolgreichen Kampf in Stockholm!...