Anmoderation bei 700 bar

Mit Birte Karalus beim VOX-Dreh in Sindelfingen

Birte Karalus interviewt einen mitarbeiter des F-CELL TeamsWenn man in der Suchfunktion des Daimler-Blogs das Stichwort F-CELL eingibt, spuckt einem die Maschine 29 bereits erschienene Artikel aus – zum F-CELL World Drive, der Brennstofftechnologie an sich, Emissionsfreiheit und vielem mehr. Dieser Beitrag wird zum einen die 30 voll machen und zum anderen noch ein bisschen mehr liefern – einen Blick hinter die Kulissen nämlich. Beim VOX-Dreh für die Sendung „Auto Mobil“ mit Birte Karalus im Werk Sindelfingen diese Woche bin ich nicht nur der Frage auf den Grund gegangen, wie aus einer B-Klasse eine B-Klasse F-CELL wird, sondern auch, wie so ein Fernsehteam eigentlich arbeitet. Aber stellen wir die Uhren mal zurück auf Anfang.

Acht Uhr dreißig morgens, Werksgelände Sindelfingen: Nach der ersten Begrüßung des 4-köpfigen Fernsehteams, bestehend aus Moderatorin, Redakteurin, Kameramann und Tonassistent, beginnt die Vorbereitung – wir gehen die einzelnen Stationen für die Produktion der B-Klasse F-CELL ab. Zwischen Rohbauten und röhrenden Fräsen wird das VOX-Team fündig. Man diskutiert, überzeugt sich gegenseitig und einigt sich letztlich auf die einzelnen Stationen. Das Ganze geht so lange, bis für jede Anmoderation, von der es in dieser Sendung sieben geben wird, ein geeigneter Drehort gefunden ist. Dabei unterstützt wird das Gespann von Achim Schwerdt, dem Leiter der Kompetenzwerkstatt in Sindelfingen, sowie von der Pressesprecherin des Werks, Marianne Ihring und dem Vertreter der Abteilung audio-visuelle Medien, Henning Busch. Letzterer hat die Zusammenarbeit mit VOX initiiert und in intensiver Organisationsarbeit die Kooperation zwischen Daimler und dem TV-Sender letztlich verwirklicht.

Nach der Werksbegehung muss nun nochmals die ganze Sendung durchgesprochen werden. Wann wird anmoderiert? Welcher Einspieler folgt auf den jeweiligen Moderationsschnipsel? Wann kommt Werbung und so weiter. Der komplette Ablauf ist bereits vorgeplant, lediglich die Moderationen müssen noch gedreht, später geschnitten und zu einer fertigen Ausgabe von „Auto Mobil“, dem quotenstärksten TV-Automagazin Deutschlands, zusammengefügt werden. Während bei mir die Spannung steigt, leuchten Birte Karalus’ Augen immer stärker. „Ich bin selbst ein Fan der Brennstoffzelle“, sagt sie. Kein Wunder, ist sie doch bereits zum F-CELL World Drive in diesem Jahr von Shanghai nach Peking gefahren und konnte sich von der Leistungsfähigkeit und Alltagstauglichkeit der Brennstofftechnologie überzeugen.

Als die Kamera startklar, der Ton gecheckt und alles bereit ist, kann es los gehen. Erste Station ist die Karosserie. Die B-Klasse F-CELL wird aus einer herkömmlichen B-Klassen Karosserie gefertigt. Der Rohbau aus Rastatt bietet die Kulisse fürs erste „Take“ – die Begrüßung. Alles läuft ziemlich problemlos. Wenn sich Birte Karalus mal verspricht oder die  Einstellung noch nicht ganz perfekt ist, wird sie einfach noch mal gemacht bis die Redakteurin zufrieden ist und es weitergehen kann.

Anschließend dreht das Team von VOX an einigen der Produktionspunkte, die für eine B-Klasse F-CELL entscheidend sind: beim Einsetzten der leistungsstarken Lithium-Ionen-Batterie im Sandwichboden des Autos, bei der Montage der drei Drucktanks für den auf 700 bar komprimierten Wasserstoff, sowie beim Einbau des kompakten und leichten Antriebsmotors an der Vorderachse. Nach drei Anmoderationen ist erst einmal Mittagspause, bevor bei der Inbetriebnahme, sowie der Betankung und natürlich der Testfahrt mit der frisch produzierten B-Klasse F-CELL abermals die Klappe fällt.

Am Sonntag, dem 30. Oktober, um 17 Uhr ist das Endprodukt der Dreharbeiten bei „Auto Mobil“ auf VOX zu sehen. Mit bislang 200 Exemplaren der B-Klasse F-CELL steht die Produktion noch in den Anfängen, weshalb ich schätze, dass dieser Beitrag weder im Fernsehen, noch hier auf dem Blog der letzte zum Thema Brennstoffzellenantrieb gewesen sein wird.


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