Mercedes-Benz: Faszination für alle Sinne!

Mercedes-Benz: Faszination der SinneHaben Sie schon einmal darüber nach gedacht, welche Faktoren unser Komfortempfinden im Auto bestimmen? Spielen globale Gesetzmäßigkeiten und regionale Unterschiede eine Rolle? Wandelt sich eventuell Komfort im laufe der Zeit? Oder gilt gar die Bedeutung des Autos als Lebens- und Rückzugsraum heute nicht mehr so, wie es in den 50ern, der Zeit des Wirtschaftswunders, war?
Damals sah man Kolonnen von VW Käfern auf der Autobahn, lachende Menschen, die sich über den ersten Adria-Urlaub oder einen Fernseher freuten – diese Bilder lassen die Wirtschaftswunder-Jahre als tiefste Vergangenheit erscheinen. In Wirklichkeit ist diese Zeit heute noch immer allgegenwärtig.
Spricht man heute mit denen, die die diese Jahre erlebt haben, ist erstaunlich, wie niedrig, vor allem anfangs, die Schwelle für das persönliche Wirtschaftswunder war: Ein neues Kleid, ein Braten auf dem Tisch, ein Spielzeug. Für mich ist dies eines der Erfolgsgeheimnisse des Wirtschaftswunders. Alle waren so arm, dass sie auch mit „Kleinigkeiten“ mehr als zufrieden waren. Wie sieht es aber heute aus?

Konzentrieren wir uns auf die Automobilindustrie – was muss alles getan werden um dem Kunden sein ganz persönliches Zufriedenheits-Gefühl zu bieten?
Antworten auf diese Frage versuchte ich in einem Workshop der Sinne zu finden, indem es nicht nur um die Frage des guten Geschmacks ging. Noch einmal  kurz zur Auffrischung des Gelerntem aus dem Biologieunterricht. Die Wahrnehmung des Menschen passiert über seine 5 Sinne. Diese sind visuell (sehen), auditiv (hören), kinästhetisch (fühlen), olfaktorisch (riechen) und gustatorisch (schmecken).

Außen vor möchte ich den 6. Sinn lassen, bei dem jemand etwas bemerkt, ohne es bewusst wahrzunehmen. Der 6. Sinn wird gerne auch verwechselt mit dem 7. Sinn, wobei dieser eine Fernsehsendung zum Straßenverkehr war, die von 1966 bis 2005 auf dem WDR ausgestrahlt wurde und heutzutage wiederum ganz andere Sinne an-, beziehungsweise aufregen würde.Egal, kommen wir über die Wertvorstellung der 70er, doch wieder zum sinnlichen Erlebnis des Automobils dieses Jahrzehnts.

Die Sinnesorgane des Menschen nehmen also Teilaspekte eines Autos auf und verarbeiten sie zu einem Ganzen. Automobilhersteller unternehmen große Anstrengungen und unterhalten eigene Fachabteilungen, um möglichst optimale Sinneseindrücke Ihrer Fahrzeuge zu erreichen. Betrachten wir uns diese Bereiche einmal näher und holen uns Antworten von Experten bei Mercedes-Benz:

Mercedes-Benz Cars - Sehen

Sehen (Video): Der Interieurdesigner Peter Balko sagt: „Wichtig ist eine ausgewogene Mischung aus Bekanntem, Neuem und Progressivem. Zu viel Bekanntes wirkt langweilig und altmodisch, und bei zu viel Neuem fehlen Anknüpfungspunkte an Gewohntes und Gelerntes.“ Gerne greifen Designer hier auf Stilikonen der Vergangenheit zurück und interpretieren diese neu.

Die Kunst ist es, möglichst vielen verschiedenen Idealvorstellungen Rechnung zu tragen. Wo diese unvereinbar sind, zum Beispiel bei der Präferenz für Materialien und Farben, ist Individualisierung wichtig.

Mercedes-Benz Cars - FühlenFühlen (Video): Es ist wichtig, dass der visuelle Eindruck mit der haptischen Wahrnehmung harmoniert. Türgriff, Lenkrad, Schalthebel, Sitze, Mittelkonsole und Instrumententafel – alle diese Bauteile gilt es mit der Erwartung, die ich an bestimmte Materialien habe, in Einklang zu bringen. Die Tradition und die Positionierung einer Marke sowie eines Produkts konditionieren den Kunden. Deshalb werden traditionelle Materialien wie Holz, Leder, Aluminium und gewebte Stoffe auch in Zukunft bei Mercedes-Benz ihren angestammten Platz behalten. Dieser konsequente Schritt läßt sich durch Untersuchungen untermauern, denn diese belegen, dass das Fühlen in der Rangfolge der Sinne, die bei der Annäherung an ein Fahrzeug eine Rolle spielen, an zweiter Stelle steht.

Schmecken: Ich mach es kurz. Nein, ich musste nicht auf Nappaleder, einem ziemlich weichem, chromgegerbtem Glattleder vom Kalb oder vom Schaf kauen. Vielmehr war es ein kulinarischer Genuss, den man ohne zu untertreiben als „einmaliges“ Geschmackserlebnis bezeichnen kann. Sprich – Mittagspause!

Mercedes-Benz Cars - HörenHören (Video): Mit detektivischer Feinarbeit sind rund 200 Experten bei Mercedes-Benz allen Geräuschquellen eines Fahrzeugs auf der Spur. Alles, was sich bewegt, kann ein Geräusch erzeugen, und die benachbarten Komponenten sind dafür verantwortlich, dass es übertragen wird.
Im Akustiklabor und an den verschiedensten Geräuschprüfständen, die mit speziellen Mikrofonen ausgestattet sind, können die Experten sich in nahezu jedes Bauteil versetzen und jegliche Schwingung darstellen und analysieren. Ziel der Akustiker ist es zunächst, den gesamten Geräuschpegel, der zum Beispiel durch Wind oder Reifenabrollen entsteht, zu minimieren sowie störende Geräuschanteile zu identifizieren und durch gezielte Maßnahmen zu verbannen. Erst dann beginnt das Sounddesign, um das hochwertige Komfortgefühl in einem Mercedes-Benz perfekt abzurunden.

 

Mercedes-Benz Cars - Riechen Riechen (Video): Bislang wird der Geruchssinn in Fahrzeugen kaum angesprochen. Dabei ist es unser ältester Sinn, der noch aus dem vorsprachlichen Bereich der menschlichen Entwicklung stammt. Noch heute fällt es uns oft schwer, Gerüche zu benennen. Der Mensch kann nur 40 bis 50 Prozent der Gerüche, die er wahrnimmt, erkennen und konkret benennen. Ein weiteres Charakteristikum: Mehr als alle anderen Sinnesorgane ist es der Geruchssinn, der darüber entscheidet, ob wir uns in einer bestimmten Umgebung wohlfühlen. Denn, anders als beim Hören oder Sehen, gehen Gerüche von der Nase ohne Umweg über den Thalamus direkt ins Stammhirn und rufen unmittelbar Emotionen und auch Erinnerungen hervor. Das gelernte Dufterlebnis sollte also nicht enttäuscht werden. Maybach bietet hier als Kundenwunsch einen sehr exklusiven Ansatz der den menschlichen Geruchssinn „versteht“. Eine sogenannte „Duftkugel“, erzeugt auf Tastendruck ein einzigartiges Dufterlebnis. Herzstück ist eine von innen beleuchtete Acrylglaskugel, die auf der Fond-Mittelkonsole sitzt und mit einem mundgeblasenen Parfumflakon bestückt wird. Eine Pumpe schickt einen sauberen Luftstrom in die Kugel und befördert die Parfummoleküle aus dem Flakon in den Innenraum.

Für mich war es beeindruckend zu erleben, mit welcher Liebe zum Detail ein Fahrzeug entsteht. Es ist eben nicht nur die reine Ingenieurskunst die ein Fahrzeug zu dem macht, was es für seinen Besitzer darstellt. Es ist, um es bildlich darzustellen, ein Orchester bei dem alle Instrumente gut gestimmt und das Zusammenspiel perfektioniert ist. Die „Kleinigkeiten“ sind es, die in ihrem Gesamtbild das ganz persönliche Zufriedenheits-Gefühl bieten. Womit ich wieder bei meinem eingangs erwähntem, ganz persönlichem, kleinen Wirtschaftswunder lande.

Hier zusammengefasst, kurze Statements der Experten zum Thema „Faszination der Sinne“ bei Mercedes-Benz:


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