Der große Tag der „Sternwarte“

Als neue Praktikantin des Werksärztlichen Dienstes Berlin – Bereich Betriebliche Gesundheitsförderung – bekam ich schon in meinen ersten Tagen die Spannung, Vorfreude und eifrige Geschäftigkeit im Rahmen der bevorstehenden Eröffnung des neuen  „Gesundheitszentrums Sternwarte“ im Bau 74 zu spüren.

Ich kam mitten in die Vorbereitungen zum Eröffnungsakt am 19. September: Die Einladungen wurden verschickt, das Rahmenprogramm geplant und ein Ginkgo-Bäumchen bestellt. Auch die Fortschritte bei der Inneneinrichtung der hellen und großzügigen Räumlichkeiten konnte ich von Tag zu Tag live miterleben. Ende August trafen dann die sehnsüchtig erwarteten, hochmodernen Fitnessgeräte, Behandlungsbänke und Kleingeräte aus Freiburg ein. Elektriker, Maler und Architekten arbeiteten unermüdlich, sodass aus den farbenfrohen aber bis dato leeren Räumen gemütliche Behandlungsräume und eine zu Bewegung animierende Fitnessfläche entstanden.

Im Auftrag der Hanseatic Rückenzentrum Holding AG, dem Betreiber des Gesundheitszentrums, stellte der Leiter der Sternwarte (Melvin Mohokum) – ich drücke es mit den von ihm gewählten Worten aus: „einen netten Blumenstrauß aus hochqualifizierten Mitarbeitern zusammen“.

Ich erlebte mit, wie Herr Mohokum dann endlich kurzzeitig durchatmen konnte, als er sein Mitarbeiterteam in den neuen Räumen begrüßte: sechs Physio- bzw. Sporttherapeuten und eine Verwaltungsangestellte werden zukünftig für das Wohl der Mercedes-Mitarbeiter und deren Angehörigen sorgen. Spätestens nach dem Kennenlernen der Kollegen, war allen klar: „Das wird ’ne super Sache!“.

Eine Woche vor Eröffnung
Bei meinem Gang durch das neue Gesundheitszentrum wurde mir erstmalig richtig bewusst, dass hier in einer Woche die ersten Mitarbeiter beim Sport schwitzen werden.  Die Räume erweckten den Anschein, als könnten sie den Ansturm kaum erwarten – die Geräte schrien förmlich: „beweg mich“. Die Physiotherapie-Behandlungsräume luden zum Verweilen und Wohlfühlen ein. „Fast so gemütlich, wie in einem modern eingerichteten Wohnzimmer“, waren meine Gedanken, als ich mich in einen der bequemen Korbsessel fallen ließ. Bereits im Vorfeld bestand am Standort ein reges Interesse an der Sternwarte: Immer wieder ließen sich Kolleginnen und Kollegen von Annette Richert (Koordinatorin Betriebliche Gesundheitsförderung) oder Sandra Löper (Leiterin Werksärztlicher Dienst Werk Berlin), durch die Räumlichkeiten führen. Super fand ich die Farbauswahl: frisches Grün und Orange, ganz in den Farben des Health & Safety-Portfolio.

Das Team rund um Melvin Mohokum arbeitete sich derweil mit Hilfe von Freiwilligen an den Geräten ein und meisterte mit dem IT-Team vor Ort nach und nach kleinere und größere Herausforderungen, die der Anschluss von computergesteuerten Fitnessgeräten mit sich bringt.

Erste „Testpersonen“ des neuen Gesundheitszentrums waren die Azubis des 2. Lehrjahres, die am 14.09. einen Gesundheitstag hatten. Das Sternwarte-Team hatte sich gut auf diese (schweiß-)treibende Angelegenheit vorbereitet und brachte die jungen Leute ordentlich ins Schwitzen. Anschließend schwärmten diese von den Trainern, den Geräten und Räumen und versicherten, zur Eröffnung vorbeizuschauen.

Unter den Azubis war auch Gordon Gerth, der Namensgeber der „Sternwarte“. Dass er die Möglichkeit hatte, als einer der Ersten die Räume zu nutzen, freute mich daher besonders.

Die festliche Eröffnung, 19. September, 13 Uhr
Rund 50 geladene Gäste warteten gespannt auf die Eröffnungsworte und die Begrüßung von Werkleiter Dr. Hansgeorg Niefer. Nach weiteren Ansprachen von Dr. Manfred Beck, Leiter der Werksärztlichen Dienste Düsseldorf, Kassel, Ludwigsfelde und Berlin und Dr.  Joachim Mallwitz, Vorstand der Hanseatic Rückenzentrum Holding AG, sammelten sich die Anwesenden vor dem Eingangsbereich des neuen Gesundheitszentrums, um der feierlichen Enthüllung des Eingangsschildes beizuwohnen. Zuvor war jedoch noch etwas Fitness für die Herren Niefer, Beck und Mallwitz angesagt:  Gemeinsam pflanzten sie im Eingangsbereich einen Ginkobaum als Symbol für Gesundheit, Stärke und Wachstum. Den Ausklang des kleinen Festaktes bildeten ein leckeres – ausschließlich aus gesunden Snacks bestehendes – Buffet, sowie die Möglichkeit, die neuen Räumlichkeiten und Geräte ausgiebig zu inspizieren.

Der Tag der offenen Tür, 21. September
Kaum zu glauben, was heute hier los war: Ein nicht enden wollender Ansturm von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hält das Team der Sternwarte mit Besichtigungs- und Informationswünschen auf Trapp – genau so hatten wir uns das vorgestellt! Wahnsinn, welch reges Interesse am neuen Gesundheitszentrum besteht. Hier einige von mir eingefangene O-Töne:

Kunde, männlich, 45 Jahre, Werker: „Das Gesundheitszentrum ist für mich sehr interessant, weil es so dicht an meiner Arbeit liegt. Therapiemöglichkeiten und Fitness unter einem Dach: Das finde ich super! Die Geräte finde ich Klasse und auch, dass man so gut betreut wird. Nette Atmosphäre – nettes Team!“

Daniela Martin, Sporttherapeutin Sternwarte: „Der Tag der offenen Tür hat sehr viel Spaß gemacht. Von früh bis spät waren interessierte Mitarbeiter und teilweise auch deren Angehörige in der Sternwarte. Viele Kunden haben erzählt, dass Sie die Vorbereitungen für die Sternwarte schon seit längerem verfolgen. Interessant war, wie viele unterschiedliche Fragen zum Thema Fitness und Gesundheit gestellt wurden. Viele waren ganz positiv überrascht, wie groß unser Angebotsspektrum ist: Von der Massage über Therapie und Präventionssport bis hin zum Spinning-Kurs: für jeden ist etwas dabei.“

Melvin Mohokum, Leiter Gesundheitszentrum: „Großartig, wie viele Menschen bei Mercedes aktiv für Ihre Gesundheit sind! Es macht einfach Spaß hier ein Gesundheitszentrum zu betreiben und allen Anforderungen an Ausstattung, Qualität und Angebotsvielfalt gerecht zu werden.“

Gegen 21 Uhr schlossen sich dann für heute die Türen des neuen Gesundheitszentrums im Bau 74. Zurück blieb ein völlig erschöpftes, aber hoch zufriedenes Sternwarte-Team, das sich bereits jetzt auf die Arbeit mit seinen neuen Kunden und Patienten freut.


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