Tausend und eine Nacht im Ländle

Internship Exchange Program

Sie mögen keinen grünen Tee? Dann wird es in Marokko schwierig. Dort ist dieser ein Nationalgetränk. Am besten gereicht mit frischer Pfefferminz und Zucker. Und wenn sie ein chronischer Pessimist sind, der das Lachen verlernt hat, ist Ägypten das falsche Land. Hier gehört es zum guten Ton, stets ein Lächeln auf den Lippen zu haben. Solche und viele weitere Einsichten in die kulturelle Vielfalt und ehrwürdigen Bräuche boten sich den Zuhörern, die bereits Anfang August den Vorträgen der Studenten aus Marokko, Ägypten, Libanon und den Vereinigten Arabischen Emiraten lauschten. Die angehenden Akademiker berichteten über geografische Intercultural Exchangeund kulturelle Eigenarten ihrer Heimat und entführten die Besucher in moderne Welten – getreu dem Grundgedanken des „Daimler Internship Exchange Program“: Dialog fördern und von einander lernen.

Unterhaltsame Anekdoten füllten den Raum und ließen nicht nur mich oft schmunzeln. Während hier in Deutschland ein Blick mehr als tausend Worte sagt, ist ein längerer Augenkontakt in Marokko zu vermeiden. Auch sollte man es sich hier gut überlegen, ob eine Einladung abgelehnt wird; das ist äußerst unhöflich; ebenso wie einem Ägypter lange auf die Füße zu schauen. Und das die Vereinigten Arabischen Emirate im Öl schwimmen, stimmt nicht ganz. Sie sind nicht mal in der Top 5 der ölreichsten Länder der Erde; selbst Kanada hat mehr vom schwarzen Gold.

2004 wurde das „Exchange Program“ auf Initiative der Organisation Young Arab Leaders (YAL) und Daimler ins Leben gerufen und bietet bis heute Studenten aus dem arabischen Wirtschaftsraum die Möglichkeit, innerhalb eines dreimonatigen Praktikums bei Daimler Einblicke und Erfahrungen zu sammeln, sowie Kontakte aufzubauen. Die Rekrutierung der potentiellen Kandidaten erfolgt über Daimler Recruiting Services direkt bei den Hochschulen in den Regionen.

„Das Programm ist hervorragend geeignet, um den Dialog zwischen arabischen Studenten und erfahrenen Führungskräften von Daimler zu fördern. Durch den Austausch im Rahmen dieses Netzwerkes können beide Seiten voneinander lernen.“, ist Wilfried Porth, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Daimler AG überzeugt. Der langjährige Erfolg und das stete Interesse der jungen Männer und Frauen geben ihm recht. Ihre Einsatzfelder sind weit gestreut; von Human Resources bis zum After Sales ist alles dabei. Neben den Praktika werden zudem zwei Stipendien an der Hector School an der Universität Karlsruhe angeboten.

Auch das Daimler-Blog war immer wieder eine passende Plattform, um die Teilnehmer selbst zu Wort kommen zu lassen. Das wollen wir in Zukunft fortführen und versprechen spannende Einblicke in die bunte, abwechslungsreiche Welt aus Tausend und einer Nacht.


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