Qualität: Das Beste oder Nichts.

Für diesen Sommerurlaub hatten wir uns eine große Balkanreise mit zwei Schwerpunkten vorgenommen: Ein erster Teil im Rila-Gebirge in Bulgarien und ein zweiter Teil am Meer in Kroatien. Da es Einiges zu transportieren galt, fiel die Wahl auf das Auto als Transport-Mittel. Schnell war die Idee geboren, mit unserer „alten“  Limousine des Typs W123 zu fahren. Der ist zwar schon 29 Jahre alt, hat aber erst 145 000 km auf dem Buckel und sieht noch ganz gut aus.

Mit dem W123 im Rila-GebirgeTrotzdem wollten wir natürlich die Ausfallsicherheit erhöhen und brachten den „Alten“ in die Mercedes-Niederlassung. Alle Flüssigkeiten des Fahrzeugs wurden gewechselt und in neue Bremsbeläge vorne wurde investiert. Die Motorkompression des 230 E wurde geprüft („Wie bei einem Neuwagen“) und anschließend erfolgte die TÜV – Vorführung („ohne Beanstandungen“). Dann stand dem Start auf die 1550 km lange Strecke von Ulm über Salzburg und  Belgrad nach Sofia nichts mehr im Wege.

Die erste Etappe führte uns bis Zagreb – außer Nachtanken nichts gewesen. Der Verbrauch des Wagens mit Automatikgetriebe liegt konstant bei 10.1 bis 10.2 l (98 Oktan ist empfehlenswert) – ziemlich unabhängig von der Fahrweise. Das Raumgefühl im 123er ist hervorragend. Aufgrund der relativ steil gestellten Scheiben hat man eine gute Sicht und fühlt sich auch Dank der weichen Sessel wie im Wohnzimmer.

Auf der zweiten Etappe, entlang der weiten Strecke durch Serbien, erwischte uns dann die erste Hitzewelle. In Ermangelung einer Klimaanlage, kurbelten wir alle Fenster runter – bei dem idealen Reisetempo von 120 km/h ein Gefühl wie früher auf dem Motorrad. Auch mangelte es theoretisch an einem Command-System – in der Praxis machte aber die Verwendung des Kasetten-Schachts im Original-Radio mit einem Adapter für den Anschluss eines MP3-Players großen Spaß.

ZeitungsartikelGrößere Steigungen gab es dann auf der Strecke von Nis nach Sofia: Da kam schon mal Lust zum Überholen auf, vor allem wenn ein Truck mit Ziel Türkei vor einem hängt. Beim Überholen ist allerdings höchste Vorsicht geboten – die Durchzugskraft des vier Zylinder Benziners ist, wenn man sonst einen Dieselmotortyp mit sechs Zylindern gewohnt ist, eher bescheiden.

Nach zehn Tagen nahmen wir mit einem Abstecher nach Istrien die umgekehrte Strecke in Angriff . Die gefahrenen Kilometer summierten sich auf insgesamt 3600 – außer Benzin ist nichts gewesen, auch kein messbarer Ölverbrauch. Die Türen öffnen und schließen mit einem sonoren Geräusch – wie am ersten Tag. Rost gibt es sowieso keinen. Das Beste oder Nichts.

Toll, dass wir diese Qualität jetzt wieder haben: Die Qualität der aktuellen C-Klasse wurde jüngst nicht nur durch unsere internen Analysen der Felddaten, sondern auch durch einen emotional begeisternden Bericht aus Autobild bestätigt.

Das Beste oder Nichts muss zu herausragender Langzeitqualität führen – für mich ist das der Mercedes-Anspruch.


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