Der Gewinner der Mercedes-Benz GT5 Driving Challenge

GT5 Challenge

War das spannend. Nach unterschiedlich langer Anreise (den weitesten Weg hatten mit Abstand die beiden Australier) waren am Nachmittag endlich alle 15, aus 11 Nationen stammendenTeilnehmer im Hotel angekommen. Die einen zeigten mehr, die anderen weniger Nervosität in ihren Gesichtern. Innerlich waren sie sicherlich genauso aufgeregt wie wir. Kurz darauf ging es zum Briefing mit den Instruktoren der AMG Driving Academy. Im Mittelpunkt stand die Frage: was gilt es zu beachten, wenn man mit einem Supersportwagen schnell, aber auch sicher unterwegs sein möchte? Bei mir ist vor allem eine Botschaft hängen geblieben: wenn man schon bremst, dann richtig, also schnell und mit voller Kraft. Mit dabei: eine Redakteurin der Kabel 1-Sendung „Abenteuer Auto“, zwei Kamerateams von Mercedes-Benz TV und der Mercedes-Benz Reporter. Danach ging’s raus auf die Terrasse: Da stand nämlich ein echter SLS AMG zum Anschauen und Anfassen in all seiner Schönheit. Erklärt wurde unser Flügeltürer von Bernd Schneider persönlich. Was kann man sich mehr wünschen?

Im Anschluss gab’s Abendessen, wobei die Teilnehmer mit ihren Gedanken wohl größtenteils ganz woanders waren: noch am gleichen Abend ging es los mit der ersten Challenge:  – GT5 Time Trial. 5 Racing Seats, 3 Gruppen und am späten Abend ein glücklicher Sieger: Matteo aus Italien fuhr mit knappem Abstand vor Marco aus Spanien als erster ins Ziel.

Am Dienstagmorgen stand dann um 7.15 Uhr der Shuttle zum Red Bull Ring bereit. Das Wetter? 30 Grad und strahlender Sonnenschein. Bei der Ankunft an der Strecke erwartete uns eine Armada acht silberner SLS AMGs. Ein erhebender Anblick. Das nächste Highlight folgte sogleich:
der ehemalige Formel 1-Profi David Coulthard landet mit einem Helikopter direkt auf dem Gelände. Alle Teilnehmer starrten auf den Landeplatz. Die Kamerateams ebenfalls vor Ort. Wenige Minuten später stieg ein äußerst freundlicher, gut gelaunter David Coulthard aus und dann ging’s auch schon los. Morgens wurden die vier  Disziplinen trainiert – nach dem Mittagessen mussten die Jungs dann ihr Können zeigen.

  • Ability Parcours: Die Teilnehmer fuhren einen sehr eng abgesteckten und kurvigen Parcours außerhalb der Rennstrecke, in dem es vorrangig um Geschick ging.
  • Auto X: Hier wurde ein Teil der Rennstrecke in einen Slalom-Parcours umgewandelt. Ziel: Wenig Fehlerpunkte, schnell ins Ziel.
  • Consistence Laps: Teilnehmer durften in dieser Disziplin mit den SLS AMG Fahrzeugen die gesamte Rennstrecke mehrmals erleben. Die Aufgabe war es, eine einmal gefahrene Referenzrunde möglichst genau mit der gleichen Rundenzeit zu wiederholen.
  • Drag Strip: Die 4 Finalisten mussten auf gerader, abgesteckter Strecke mit Vollgas losfahren und in einer eng abgesteckten Fläche ihr Fahrzeug zum Stehen bringen. Wer zuerst innerhalb dieser Stop Box stand, hatte gewonnen.

Ich fand die letzte Disziplin am Spannendsten. Zuerst gab es ein Halbfinale: Der Erste gegen den Vierten und der Zweite gegen den Dritten. Dann der Kampf um Platz 3 und im Anschluss das Finale. Unser deutscher Teilnehmer hat es leider nicht unter die ersten 4 geschafft. Schade, vor allen Dingen für Kabel 1, da er als Protagonist in einem Beitrag von „Abenteuer Auto“ zu sehen sein wird, voraussichtlich im September.

Das Finale fand zwischen dem Spanier Marco und dem Iren Guy statt. AMG-Anzüge und Helme kleideten die beiden Jungs und dann ging es auch schon zur Sache. Patrick Simon hatte den Startschuss erteilt, indem er die österreichische Flagge zu Boden schwang, der Spanier fuhr rechts, der Ire links. Ein tosender Sound ertönte aus den 6,3l Maschinen, quietschende Reifen, Guy stand zuerst – war aber wenige Zentimeter zu weit aus der Stop Box gerutscht, also war Marco der Gewinner! Alle Kamerateams waren nun auf ihn gerichtet. Marco sprang aus dem SLS AMG jubelte, fiel seinen neu gewonnenen Freunden in die Arme und ballte immer wieder vor Freude und Stolz die Fäuste zum Himmel. Was für eine Stimmung.
Als ich ihn dann bat, mit uns zum Siegerpodest zu gehen, entgegnete er: „Darf ich zuerst meinen Vater anrufen?“  Die drei Jungs nahmen auf dem Podest ihre Pokale und die Magnum-Flaschen von David Coulthard entgegen. Und schon ging das Rumspritzen los, ganz wie bei einer echten Motorsport-Siegerehrung. Zunächst nur gegeneinander gerichtet, später dann auch gegen unsere Kamerateams, die Red Bull Ring Mitarbeiter und uns– was für ein Spektakel.

Viele Teilnehmer haben schon während des Tages zu uns gesagt, dass der Preis, an diesem Event teilzunehmen, eigentlich schon Preis genug ist. Ich denke, schöner hätten sie ihr Kompliment an Mercedes-Benz, SONY und AMG nicht formulieren können.


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