Praxis statt Schulalltag

Nun, Daimler verbindet man im ersten Moment sicherlich mit den Autos von Mercedes-Benz und mit den riesigen Werken, in denen die Motoren produziert werden. Dementsprechend erstaunt war ich, als ich am Morgen des 11.Juli zum ersten Mal das Werk in Untertürkheim betrat. Wohin ich auch blickte, eine Werkshalle konnte ich zunächst nicht erkennen. Stattdessen ragten entlang einer Straße, die mehrere Kilometer lang sein musste, große Bürogebäude empor.

Mein freiwilliges Schulpraktikum in der Unternehmenskommunikation bei Daimler begann im Haus 137, einem modernen, tollen Gebäude, in dem ich Lukas Schroeter, meinen Praktikumskollegen, traf. Unternehmenskommunikation – ein Begriff hinter dem sich unwahrscheinlich viel verbirgt. Vor Beginn meiner Woche bei Daimler „übersetzte“ ich ihn mir mit dem Wort Presseabteilung. Doch die Aufgaben im sogenannten COM-Bereich sind weitaus vielfältiger als die einer Presseabteilung bei einer Zeitung.

So war ich am ersten Tag gleichermaßen begeistert als auch erstaunt, dass das „Redenschreiben“ für die Vorstände auch in den Tätigkeitsbereich der COM-Abteilung fällt. Das Tolle war, direkt hinter die Kulissen schauen zu können. Es stellte sich außerdem heraus, dass es in keiner Weise einfach ist, für eine andere Person etwas zu schreiben, dass diese dann vorträgt. Denn es muss auf die Redegewohnheiten dieser Person eingegangen werden, was ein enormes Maß an Erfahrung voraussetzt.

Fasziniert hat mich auch ein Gebiet, von dem ich vor wenigen Wochen nicht die geringste Ahnung hatte, dass es überhaupt existiert. Die englische Bezeichnung dafür lautet „Social Media.“ Als ich dies auf dem Zeitplan sah, war ich überrascht: Was hat dies mit einem Großkonzern wie Daimler zu tun?

Die Erkenntnis folgte schnell: In diesem Bereich werden die „Social Medias“ beobachtet und analysiert. Frei nach dem Motto: Wo liegt bisher ungenutztes Potenzial, das Daimler nutzten könnte? Auch das Blog des Unternehmens wird von hier aus organisiert und gestaltet: Eine tolle Aufgabe, die besonders mit Blick auf die Zukunft sehr interessant ist.

Das spannende Praktikum haben noch ein Besuch im Mercedes-Benz Museum sowie eine Tour durch das Motorenwerk abgerundet. Nun konnte ich auch den Zusammenbau der Motoren und die Autos, also das, was ich anfangs mit Daimler verbunden habe, bewundern. Das gesamte Unternehmen wirkte auf mich wie eine riesige Stadt, mit vielen Menschen, Bussen und natürlich: Autos.

Eine tolle und aufregende Woche neigte sich dem Ende zu. Das Praktikum in der COM-Abteilung bei Daimler hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Die Organisation war super, die Bereiche höchst spannend und der Blick hinter die Kulissen einfach überwältigend. Die Bilder, mit denen ich Daimler nun verbinde, werden auf alle Fälle andere sein.


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