Auf dem CSD für Vielfalt und Fairplay

Christopher Street DayWenn ich mir am Samstag den Wecker stelle, dann muss ich dafür schon einen richtig guten Grund haben. Und den gab es am vergangenen Samstag in Berlin. Denn Daimler, genauer Daimler Financial Services, war zum ersten mal mit einem eigenen Truck beim Christopher Street Day dabei, der dieses Mal unter dem Motto „Fairplay für Vielfalt“ stand. Natürlich hatten wir das Motto auch auf unserem Truck aufgegriffen mit dem Slogan: Diversity and Fairplay. The Road to Success. Also rein ins DFS-gebrandete CSD-Shirt, schnell das gleichfalls passende Tattoo aufgetragen und flugs noch die Nägel in Corporate Green lackiert… los geht’s!

Die Aufstellung für die Parade fand am Ku’Damm statt, und meine anfänglichen Zweifel, ob gute Partystimmung denn schon ganz am Anfang und um die Mittagszeit möglich ist, sind Punkt 12:30 ausgeräumt, als der erste DJ Jens Milte auflegt und damit die Atmosphäre schnell auf mehr als die am Thermometer ablesbaren ca. 20 Grad aufheizt. Die rund 50 Kolleginnen und Kollegen, die wie ich unter den ersten Partygästen auf dem Truck waren, staunen dann nicht schlecht, als sich der coole Baskenmützenträger als Herr Entenmann und damit als der Chef von Daimler Financial Services entpuppt. Herr Entenmann und sein Board hatten die Idee von Anfang an unterstützt, als DFS zusammen mit vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Standort Berlin in diesem Jahr erstmals am Christopher Street Day teilzunehmen. Denn zu unserer Unternehmenskultur gehört es eben auch, Diversity und die damit einhergehende Vielfalt von Menschen, Lifestyles und Ideen zu unterstützen.

Mit Herrn Entenmann an Bord setzt sich unser Wagen mit der Nummer 33 dann gegen 13:30 in Bewegung. Auf und neben dem Truck tanzt die Menge zum Sound von DJ Jens, und die Resonanz auf unseren Paradewagen von der Strecke ist absolut überwältigend – von „Das hätten wir Daimler nun wirklich nicht zugetraut“ über „Ihr seid ja cooler als gedacht“ bis zu „Vom Design, über die Musik bis hin zu den Leuten – einer der besten Trucks beim diesjährigen CSD“ reichen die Kommentare, die wir – trotz Soundlevel von Mitfeiernden am Strassenrand hören. Als wir das KaDe We erreichen (inzwischen legt Zoe bei uns auf), legen wir im CSD-Organisationsteam dann auch die letzten Zweifel zu den Akten, der Truck könnte sich vielleicht leeren, wenn den Tänzern die Puste ausgeht. Das Gegenteil ist der Fall: der Truck rockt. Männer und Frauen, Schwule, Lesben und Heteros tanzen und feiern ausgelassen.

Am Nollendorfplatz – dem Verkehrsnadelöhr beim CSD – ist dann auch Chris Bekker als DJ mit von der Partie, und er, der früher mal als E3 in der MBVD gearbeitet hat, heizt den Feiernden nochmal richtig ein. Sogar das ältere Ehepaar, das ich an einem Fenster erspähe, legt eine flotte Sohle aufs Parkett. Gegen 17 Uhr nähern wir uns dann endlich der Siegessäule, und die ersten Mittänzer zeigen konditionelle Schwächen (der Berlin Marathon erscheint einigen jetzt sicher als vergleichsweise leichte Übung), aber keiner gibt auf … ganz im Gegenteil, die Stimmung heizt sich immer weiter auf und das Publikum am Straßenrand applaudiert. Und jetzt gibt es auch immer mehr tolles Feedback von den eigenen Kolleginnen und Kollegen. Für Daimler zu arbeiten, kann eben auch heißen, gemeinsam richtig Spaß zu haben

Deutlich nach 19 Uhr heißt es dann „absatteln“. Unsere beiden Trucker, Regine und Philipp, haben uns sicher durch die Parade manövriert und dabei noch das ein oder andere Kinderherz für sich gewonnen, denn ein paar der ganz jugen CSD’ler kamen heute auch in den Genuß, mal im Actros-Fahrerhaus über die Straße des 17. Juni zu fahren. Müde aber glücklich löst sich die Party Crowd kurz vor dem Brandenburger Tor auf, und die noch nicht total erschöpften Nachtschwärmer machen sich auf in eine lange Party- und Clubnacht in der Hauptstadt.

Mit dem Gedanken, dass der DFS-Truck beim CSD nicht nur aus meiner Perspektive ein voller Erfolg war, gehe ich irgendwann ins Bett. Den Wecker habe ich nicht gestellt.


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