Der Tag der Wahrheit

Femtec zur Abschlusspräsentation in der Daimler Innovationswerkstatt

Nach unserer ersten Bewährungsprobe bei der Daimler Innovationswerkstatt im Dezember stürzten wir Femtec-Frauen uns wieder voller Elan in die Arbeit zum Thema „Entwicklung von Interieurideen von Frauen für Frauen“.  Das ausführliche und konkrete Feedback von Peter Gödecke, Jan Fischer und Istvan Garda von Daimler bei unserer Zwischenpräsentation gab uns neue Impulse und definierte die Richtung, in die es weiter gehen sollte. Unsere Aufgabe war es also nun, die angemerkten Punkte zu diskutieren und sie in den weiteren Projektverlauf einzuarbeiten.

GrößenänderungTOM_0728Nach einer kleinen Weihnachtspause begannen wir dann zu Jahresbeginn, unsere Ideen auszufeilen und Neues zu recherchieren. Wir führten detaillierte Bewertungen der Konzepte durch und riefen uns immer wieder das Feedback in Erinnerung. Die Abstände unserer Skype-Konferenzen wurden immer kürzer, die Konferenzen an sich immer länger und im Februar stand schließlich die Entscheidung für die endgültigen Konzepte an. Die letzten Wochen waren anschließend geprägt vom Schreiben des über 100-seitigen Abschlussberichts und natürlich vom Erstellen unserer Abschlusspräsentation bei Daimler am 1.4.2011. Am 4. März erreichte uns dann die Nachricht, dass zu unserer Präsentation auch VertreterInnen des Top-Managements eingeladen seien! Daher war es notwendig, eine zweite, kurze Präsentation in der Art einer „Sneak-Preview“ vorzubereiten, um mit nur fünf Minuten für jede unserer fünf Gruppen die knappe Zeit der Top-Gäste optimal auszunutzen. Wir Projektleiterinnen telefonierten in dieser heißen Phase nahezu täglich und wenn wir mal einen ganzen Tag lang nichts voneinander hörten, fingen wir schon fast an, uns Sorgen zu machen ;-) Auch mein E-Mail-Postfach „Innowerkstatt“ hatte inzwischen locker die 400-er-Marke überschritten und wurde auch nicht selten nachts bearbeitet und gefüllt.

Unser großer Tag bei Daimler schließlich begann mit einem Schock: Die Poster für die Marktstände, an denen die Sneak-Preview stattfinden sollte, konnten nicht ausgedruckt werden, weil bei Daimler der Plotter ausgefallen war… Statt in Panik auszubrechen, bewies unsere Gruppe jedoch Professionalität und blieb ruhig, da wir das Ganze natürlich auch mehrfach in digitaler Form parat hatten. Und als wir gerade noch darüber diskutierten, ob wir nicht auch gut genug vorbereitet waren, um die Präsentationen ohne Folien halten zu können, kam auch schon die Entwarnung: April, April! Ein ganz besonderer Stresstest! Naja, es sei den drei Herren verziehen ;-)

Als wir unsere Poster dann aufgehängt hatten, wurden wir in einer Begrüßungsrunde darüber informiert, wer zur Sneak-Preview kommen würde – Staunen auf allen Gesichtern bei der angekündigten Prominenz! Keine geringeren als Herr Dr. Weber, Entwicklungsvorstand der Daimler AG, Frau Dr. Winkler, Chefin von smart, Frau Schwarzenbart, Global Diversity Office, sowie weitere Führungskräfte aus verschiedenen Entwicklungsbereichen hatten Interesse an unserer Präsentation! Ein großes Dankeschön an dieser Stelle nochmal an Frau Arndt, dass sie so viele wichtige Persönlichkeiten für unser Projekt gewinnen konnte!

Als unser Publikum vollzählig war, ging es schnell los, da vor allem Herr Dr. Weber natürlich nur begrenzt Zeit hatte. Unser Ziel war es nun, in wenigen Minuten pro Gruppe, die „hohen Tiere“ für unsere Ideen zu begeistern. Die interessierten Nachfragen von Herrn Dr. Weber beantworteten wir gerne und hatten am Schluss das Gefühl, ihn überzeugt zu haben – nicht zuletzt, weil er zusammen mit Frau Dr. Winkler schon Pläne für eine Weiterführung des Projekts in Form von Workshops machte.

Zum Abschluss überreichten wir Herrn Dr. Weber noch unseren Bericht, den jede einzelne unserer 13 Femtec-Frauen auf seine ausdrückliche Bitte hin unterschreiben sollte!

Nach einer kleinen Pause ging es dann weiter mit unserer ausführlichen Präsentation vor dem Arbeitskreis Interieur. Hier hatten alle fünf Gruppen die Möglichkeit, ihr jeweiliges Konzept detailliert vorzustellen und in Einzelheiten zu erklären. Die TeilnehmerInnen von Daimler stellten Nachfragen im Anschluss an jede Präsentation und zeigten damit ihr Interesse an unserer Arbeit. Nach dem Mittagessen, das wir ohne Scherben und weitere Aprilscherze überstanden, folgten die letzten Gruppen und alles lief nach Plan. Das Feedback der ZuhörerInnen war sehr positiv, auch die Art und Weise der Vorträge wurde für einen hohen Unterhaltungswert gelobt.

GrößenänderungTOM_0682Für uns geht nun ein Projekt zu Ende, bei dem wir wichtige Erfahrungen in vielerlei Hinsicht machen konnten, das uns aber auch sehr viel Arbeit und Zeit gekostet hat. Vor allem im Bereich der Ideengenerierung und des virtuellen Projektmanagements konnten wir uns enorm weiter entwickeln. Auch die Treffen bei Daimler förderten unsere Kompetenzen im Bereich der Präsentationstechniken. Somit war die aufgewendete Zeit sehr gut investiert.
Jetzt widmen wir uns erst einmal wieder vorrangig unserem Studium, den Praktika oder dem Berufseinstieg, wobei Daimler als Arbeitgeber für einige von uns im Laufe dieses Projekts noch ein ganzes Stück interessanter geworden ist.

Und wer weiß, vielleicht finden wir ja eines Tages im Mercedes-Benz der Zukunft sogar die eine oder andere unserer Ideen verwirklicht ;-)


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