15 Jahre Arbeitskreis Umwelt

Die  Solaranlage auf dem Dach der „Fabrik der Zukunft“ war Anlass zur Gründung des Arbeitskreises

Ich habe ja schon öfter über die Arbeit des Arbeitskreis Umwelt (AKU) der MitarbeiterInnen berichtet, doch in dieses Mal gibt es eine besonderen Anlass – der Arbeitskreis feiert in diesem Jahr seinen 15. Geburtstag.

DSC_58331Aus diesem Grund gab es eine besondere Feier, mit prominenten Gästen. So habe ich mich rechtzeitig auf den Weg nach Untertürkheim gemacht und war schon sehr gespannt, auf die nächsten Stunden.
Wir Sindelfinger haben auch einen Umwelt Arbeitskreis, doch der ist noch nicht so alt, wie der Untertürkheimer. Damals war die Planung der „Fabrik der Zukunft“ der Grund für einige Kollegen, sich für eine Solaranlage auf dem Dach der Gebäude einzusetzen. Damals wie heute kein leichtes Unterfangen. Doch die Arbeit war erfolgreich und hat letztlich zur Gründung des AKU’s geführt, denn es gibt weitere Projekte, die für eine Verbesserung unserer Umwelt beitragen können.

Auch der Konzern selbst hat zur gleichen Zeit über dieses Thema nachgedacht und mit der Umweltzertifizierung des Werkes Sindelfingen nach ISO 14001 im gleichen Jahr ein Zeichen gesetzt. In sofern hätten wir in Sindelfingen auch etwas zu feiern.

Nachdem ich in Untertürkheim angekommen bin, hatte ich gerade noch etwas Zeit, mir die kleine Ausstellung anzusehen, die die UT-Kollegen zusammen getragen haben. Einige Aktionen, wie die Ökobauaktion und die Arbeitseinsätze am Wernauer Baggersee, gibt es seit den Anfängen des AKU’s und gibt es bis heute. Daneben gibt es bis heute eine stattliche Anzahl an Vorträge, die der AKU organisiert hat. Wie ich sehe, beschäftigte sich schon vor mehr als zehn Jahren ein Beitrag mit dem Thema „3-Liter -Auto“ oder mit Elektrofahrzeugen und Wasserstoffantrieben. Da haben sich unsere Themen nicht wesentlich geändert.

Recycling trifft Musik: Die Beatstomper

Nun wird es aber Zeit, dass ich mir einen Platz suche, die erste Attraktion kündigt sich an, denn es gibt heute auch etwas für die Ohren. Das ist nicht übertrieben, wenn man die Beatstomper aus Bad Urach schon mal gehört hat. Die Beatstomper sind eine Gruppe von Jugendlichen, die mit Hilfe dieses Projektes z.B. ihre Sozialkompetenzen verbessern möchten. Der Auftritt der Gruppe war beeindruckend. Auf ihren selbst hergestellten, riesigen Instrumenten aus Altmaterialien (Autoteile waren auch dabei) trommelten die Jugendlichen voller Konzentration und Rhythmus und haben das Publikum voll für sich eingenommen. Ich bin begeistert, der Kollege neben mir ist noch etwas irritiert.

Über nachhaltige Rohstoffnutzung und Klimawandel

Nachdem der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates des Konzerns Erich Klemm ein paar Grußworte gesprochen hat und die Kollegen Gerd Rathgeb und Bernhard Hindersin (beide bereits in Rente, aber immer noch aktiv) erzählt haben, was zur Gründung des AKU geführt hat, kommt der Ehrengast des heutigen Nachmittags, Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, der schon das 4 Mal unser Gast ist. Trotzdem kann er immer noch das Publikum fesseln. So spricht er auch heute wieder unser Gewissen an, spricht über Elektromobilität, Ressourceneffizienz und Wiederverwendung von Produkten oder von der Notwendigkeit ein erhöhtes Recycling von Produkten und Werkstoffen voran zu treiben.


Wir können nicht erwarten, dass andere Länder uns ihre Rohstoffe in unbegrenzter Menge Preiswert zur Verfügung stellen und wir diese nach Gebrauch einfach wegwerfen. Und wir sollten auch nicht warten, bis andere Länder voran gehen, sondern selber die Initiative ergreifen und loslaufen, denn die Erde ist durch die Klimaerhöhung in größerer Gefahr,  als es viele wahr haben wollen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass die Gebiete, in die wir heute unsere Waren liefern, überwiegend an den Küsten liegen Diese Gebiete werden als erstes von der Klimaerwärmung betroffen sein, das bedeutet sie werden als erstes untergehen

Nach so vielen Informationen haben wir uns eine Stärkung in Form von Biobrötchen und Bio-Limonade verdient. Dabei lässt es sich auch sehr gut diskutieren was wir dann noch ausgiebig getan haben. Gesprächsstoff zum Thema Umweltschutz gibt es in der heutigen Zeit ja genug. Wichtig ist allerdings, dass es nicht bei der Diskussion bleibt, sondern aktiv gehandelt wird, da waren sich alle einig.


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